Vox – Christina Dalcher

Vox – Christina Dalcher

Auf einen Blick

Titel: Vox *
Autorin: Christina Dalcher
Verlag: Fischer
Erschienen: 15. August 2018
Seiten: 400
Preis: 20,00 €

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

Zum Inhalt

Wie immer hat keiner geahnt, dass es wirklich so weit kommen würde. Als die Regierung anordnet, dass Frauen nur noch hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will es zuerst niemand wahrhaben. Ganz besonder Protagonistin Jean nicht. Schließlich kann so etwas im 21. Jahrhundert doch niemals passieren – oder?
Doch damit hört es nicht auf. Jean kann ihren Beruf nicht länger ausüben. Ihrer Tochter wird das Lesen und Schreiben nicht länger beigebracht. Ihrem Sohn dafür alles Wissenswerte über die Rolle des Mannes und der Frau – natürlich aus der Bibel. Im Haus befinden sich keine anderen Bücher mehr, dafür Kameras.

Was wäre, wenn du nicht mehr sprechen dürftest?

Nur 100 Wörter am Tag. Das ist das Limit, denen die Frauen in Vox ausgesetzt sind. Sie dürfen in 24 Stunden weniger Wörter sprechen, als ich für diesen Beitrag brauchen werde. Aus einem “Nein” wird ein Kopfschütteln, Präpositionen und Adjektive werden der Sparsamkeit halber nicht länger verwendet. Gedanken oder Meinungen austauschen? Fehlanzeige, schließlich braucht man die kostbaren Wörter für dringendere Dinge.

Die Welt, die Christina Dalcher in ihrem Roman zeichnet, ist erschreckend und erfüllt beim Lesen von der ersten Seite an mit Wut. So unlogisch und realitätsfern die Dystopie auf dem Klappentext noch klingen mag, so ergreifend und nah wirkt sie beim Lesen. Die Geschichte spielt in einem dystopischen Amerika der Zukunft, wobei – wenig überraschend – auf die aktuelle politische Lage und Politiker wie Donald Trump und Mike Pence angespielt wird. Indem nach und nach immer weitere aktuelle gesellschaftliche Strömungen und mittelalterlich wirkende Meinungen in den Roman einfließen, legte sich in meinem Kopf der Schalter von einem “Ach, niemals” zu einem “Was wäre, wenn” um.

Vox ist ein feministischer Roman, das wird bei der Thematik schnell klar. Doch es ist noch so viel mehr als das: Die Autorin ist wie ich studierte Linguistin und beschäftigt sich daher auch mit den Folgen, die eine solche Lebenswelt auf ihre Sprecherinnen hat. Dieser Aspekt war für mich mindestens so spannend wie das gesellschaftliche Konstrukt der Geschichte. Wie wirkt sich die sprachliche Einschränkung auf die Bildung von Sätzen aus? Auf die Kultur? Was macht es bei Mädchen, die ihren Sprachschatz in dem jungen Alter gerade noch aufbauen? Wenn der Roman eines klar macht, dann wie sehr Sprache mit Kultur und Gesellschaft zusammenhängt und in welchem Maße sie als Waffe genutzt werden kann.

Vox Christina Dalcher

Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir die Zusammenstellung der Figuren. Protagonistin Jean ist keine typische Feministin, nicht politisch, sie ging nicht einmal zur Wahl. Sie hat vier Kinder, drei Jungs, ein Mädchen, einen Mann, der die politischen Veränderungen nicht gutheißt, aber auch nicht aktiv dagegen vorgeht. Anhand der Charaktere zeigt die Autorin, wie aus “normalen” Menschen Unterdrücker und Unterdrückte werden und wie unterschiedlich sich diese Menschen in ihre Rollen einfügen – Männer wie Frauen. Man kann sich mit der Familie dadurch nicht nur gut identifizieren, anhand ihr kann die Autorin auch die Gesellschaft als solche im Kleinen abbilden und tut dies in allen Facetten.

Das Einzige, was mich an dem Buch gestört hat, war das in meinen Augen sehr überstürzte Ende. Ich werde natürlich nicht verraten, wie der Roman endet, aber hier fehlte mit die Detailtreue, die Christina Dalcher an anderen Stellen beweist. Die doch komplexe Thematik wurde zum Ende hin auf wenige Szenen heruntergebrochen. Auch wenn zum Schluss alle Fragen beantwortet sind, wird hier Potential verschenkt.

Es ist schwer zu beschreiben, was dieser Roman in mir ausgelöst hat. Die meisten von uns kennen sicher die typischen Argumente, die Trump, AfD und Gefolge immer wieder hervorbringen – man braucht dafür nur Twitter zu öffnen: da ist die Rede vom Ideal der klassischen Familie, der traditionellen Rolle der Frau und der Männlichkeit, die in den Augen dieser Menschen nach und nach verloren geht. Wir Feministinnen sind eine Bedrohung, Homosexualität sowieso und die ganze Welt geht scheinbar mit jeglicher Moral den Bach hinunter. Vox ist ein Gedankenexperiment, das zeigt, was passieren kann, wenn diese Menschen an die Macht gelangen und ihre Ansichten zu Vorschriften werden.

Fazit

Obwohl der Roman am Ende Potential verspielt hat, ist Vox ein Jahreshighlight für mich. Der Roman macht deutlich, wie wichtig es ist, seine Stimme gegen Ungerechtigkeiten zu erheben.

* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-Link.

19 Kommentare

  1. 15. August 2018 / 17:07

    Hallo Anabelle,

    ich habe noch nie so viele Meinungen und Rezensionen an einem Tag zu einem Buch gelesen, wie heute. Als Vox vor einigen Wochen bei den Bloggern einzutrudeln begann, habe ich es noch abgetan. Allein die Idee fand ich provozierend und unnötig. Brauchten wir wirklich noch einen Roman, der Frauen unterdrückt? Warum noch ein Negativbeispiel liefern?
    Inzwischen habe ich gemischte Meinungen dazu gelesen und Stück für Stück begann sich meine Abneigung zu wandeln. Jeder schien sich in einer Sache sicher zu sein: Die Gefahr ist gar nicht mal so unrealistisch.

    Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich dieses Buch lesen will, das ich es lesen muss, steht aber mittlerweile außer Frage. Da hat gerade deine Rezension viel dazu beigetragen, denn jetzte will ich auch wissen, wie dieses neue Gesetzt für Linguisten interessant ist. Vielleicht motiviert es mich ja noch etwas für das Aufbaumodul Linguistik im Herbst.

    Deine Rezension ist übrigens sehr schön. Nicht zu lang, nicht zu kurz, mit aussagekräftigen Argumenten. (Das ist nicht selbstverständlich, weswegen ich das mal erwähnen musste.)

    Alles Liebe und noch einen schönen Tag,

    Friederike.

    • Anabelle
      Anabelle
      Autor
      15. August 2018 / 17:15

      Liebe Friederike,

      vielen Dank für deine lieben Worte!
      Ich glaube und will immer noch glauben, dass so etwas nicht passieren kann. Christina Dalcher schafft es aber, das alles so real erscheinen zu lassen, dass man sich dennoch bedroht fühlt – was gut ist, denn wenn wir diese Bedrohung nachempfinden können, können wir sie auch im realen Leben früh genug erkennen und dagegen vorgehen.
      Und wie schön, dass du Linguistik machen möchtest – falls du Fragen hast, melde dich gern!

      Liebe Grüße
      Anabelle

  2. 16. August 2018 / 20:07

    Liebe Anabelle,

    okay, mit dem Linguistik-Aspekt hast du mich überzeugt – ich muss mir das Buch doch bald anschaffen. 😀 Zwar werde ich in der Uni nicht mehr Linguistik haben (meine Literaturwissenschaft-Liebe ist noch ein bisschen größer und ich musste mich leider entscheiden), aber was ich bisher lernen durfte, war unglaublich spannend, und ich liebe es, so was in Literatur repräsentiert zu sehen. Kennst du “Sleeping Giants” (im Deutschen “Giants: Sie sind erwacht”) von Sylvain Neuvel? Das ist Sci-Fi, aber Neuvel ist auch Linguist und hat entsprechend viel im Roman eingebaut. So gut!

    Wie auch immer – danke für die Rezension! Da die Meinungen bisher sehr gemischt waren, war ich unentschlossen, aber jetzt ist meine Neugier aufs Neue entfacht. 😀

    Alles Liebe
    Isabella

    • Anabelle
      Anabelle
      Autor
      19. August 2018 / 19:36

      Liebe Isabella,

      das Buch hatte ich am Freitag bei Dussmann noch in der Hand und jetzt lese ich deinen Kommentar. Ich fand den Klappentext schon richtig spannend, aber hätte ich gewusst, dass der Roman auch Linguistik behandelt, hätte ich ihn definitiv mitgenommen – nächstes Mal dann!

      Liebe Grüße
      Anabelle

  3. 18. August 2018 / 20:29

    Liebe Anabelle,

    Vox ist in aller Munde. Eine Dystopie, die sich gewaschen hat. Die, die du es treffend gesagt hast, den “was wäre, wenn” – Gedanken klar formt. Zumindest geben das die Rezensionen darüber wieder.

    Ich bin noch auf etliche Diskussionen darüber gespannt.

    Was wäre, wenn ich nur 100 Wörter am Tag sprechen dürfte. Ein Alptraum. Absolut. Eine Demütigung, so degradiert zu werden, während das männliche Geschlecht sein Leben frei leben darf. Ich mag es mir gar nicht vorstellen…
    Doch leider wird genug Menschen der Mund verboten oder sie trauen sich nicht den Mund aufzumachen, im hier und jetzt. So fern ist der Grundgedanke des Buches also nicht. Daher hoffe ich, dass die Geschichte viele Menschen erreicht und Scheuklappen wegzaubert.

    Im übrigen: Dein Beitragsbild ist wirklich der Hammer. Tolle Idee.

    Liebe Grüße
    Tina

    • Anabelle
      Anabelle
      Autor
      19. August 2018 / 19:38

      Liebe Tina,

      vielen Dank erst einmal für deine lieben Worte. 🙂
      Ich stimme dir absolut zu. Man kann nicht mehr singen, seinen Kindern keine Geschichten vorlesen, nicht diskutieren, keine Fragen stellen – das ganze Leben ist plötzlich eingeschränkt, auch wenn man jeglichen anderen Luxus behalten dürfte.

      Liebe Grüße
      Anabelle

  4. 22. August 2018 / 12:27

    Ich sehe dieses Buch momentan auf vielen Blogs und betrachte es kritisch. (Freilich ohne es gelesen zu haben)

    Die Frauen als Opfer, die von den bösen Männern unterdrückt werden. Ist das wirklich Feminismus, oder ist es ein überspitztes (und dazu spalterisches) Klischee? Und warum überhaupt mit dieser Rollenverteilung? Es wäre leicht gewesen (und meiner Meinung nach sehr viel innovativer), die Rollen zu vertauschen.
    Nimmt man etwas Trump-Hysterie dazu, erhebt sich in mir allzu sehr der schale Geschmack nach Marketing.

    • Anabelle
      Anabelle
      Autor
      22. August 2018 / 18:30

      Ich weiß nicht, ob dir bewusst ist, was Marketing bedeutet. Schau das nach und den Begriff „Patriarchat“ gleich dazu – dann beantwortet sich deine Frage zur Rollenverteilung sicher schnell.

      • 22. August 2018 / 21:27

        Ich weiß nicht, ob du einen schlechten Tag hattest, oder mich falsch verstanden hast. Jedenfalls empfinde ich deine Antwort als etwas pampig.

        Beide Begriffe sind mir durchaus bekannt. Dennoch habe ich meine Ansichten.

        Ich hatte meinen Kommentar geschrieben, in der Hoffnung auf einen vernünftigen und sachlichen Dialog über seinen Inhalt. Daraus wird wohl nichts.

        • Anabelle
          Anabelle
          Autor
          23. August 2018 / 0:00

          Sachlich diskutieren kann ich da in der Tat schlecht, da du ohne Wissen Annahmen getroffen hast. Es sind in diesem Buch auch die Männer, die einen großen Anteil an der Bekämpfung der Ungleichheit haben – wie es beim Feminismus eben sein sollte.
          Aber da du dich von dem Buch ganz offensichtlich angegriffen fühlst, ist Sachlichkeit dann natürlich nicht möglich.
          Deine Ansichten kannst du natürlich weiter haben, da werde ich dich leider nicht zum Umdenken bewegen können. Aber die Fakten bleiben natürlich dennoch bestehen.

          • 23. August 2018 / 9:49

            Dass du denkst, ich würde mich angegriffen fühlen, was reine Interpretation ist, zeigt mir, dass wir hier ein Kommunikationsproblem haben und nicht auf einer Ebene über dasselbe reden.
            Daher hat es wenig Sinn, die Sache hier zu vertiefen, und es ist besser, dieses Gespräch zu beenden.

          • Anabelle
            Anabelle
            Autor
            23. August 2018 / 17:16

            Da du eine Meinung zum Inhalt des Buches hast, ohne diesen zu kennen, handelt es sich dabei um reine Interpretation. Gut, dass du erkennst, dass man auf dieser Basis keine Kommunikation führen sollte.

  5. Shari
    22. August 2018 / 21:25

    Mal ganz davon abgesehen, dass ich das Buch nicht las – und dies auch nicht vorhabe, vorallem weil ich das Buch vom Schreibstil her nicht ansprechend finde – seh ich es kritisch.
    Sicher. Hier wird auf eine überspitze Art und Weise dargestellt, was sich schon bzw. Immer noch in unserer jetzigen Gesellschafft zeigt : Limitierung von Frauen bzw. nicht Alpha Männern.
    Dennoch finde ich es immer wieder gruselig wenn solche Bücher (ich kenne durch befreundete Blogger ausschnitte aus dem Buch) als feministisch gesehen werden.
    Ja.
    Sie machen darauf aufmerksam das hier jetzt grad was falsch läuft, eben durch das herrschende Patriarchat, und das ist gut und wichtig.
    Gleichzeitig stellen sie jedoch (meines erachtens und von dem was ich mitbekam) Männer als ultimativ böse dar.
    Wohingegen ja Feminismus nicht für Frauen und gegen Männer kämpft, sondern für eine Gleichberechtigung aller, egal welchem Geschlecht zugehörig oder zugehörig fühlend.

    Und natürlich festigen (meines Erachtens) solche Bücher dann gerade bei denen die aufgerüttelt werden sollten (nämlich großteilig die Männer), die kontra produktiven Klitschee Bilder von BH verbrennenden, Männer hassenden Kampfemanzen.

    Schade eigendlich.

    • Anabelle
      Anabelle
      Autor
      23. August 2018 / 0:05

      Tun sie das denn? In dem Buch tragen Männer wie Frauen Schuld an dem Geschehen und Männer wie Frauen wirken dem entgegen. Was genau führt dich zu dem Schluss?
      Feminismus ist, wie du richtig erkennst, Gleichberechtigung. Dazu gehört es aber auch, Missstände – auf beiden Seiten! – anzuerkennen. Denn nur so kann dem überhaupt entgegengewirkt werden.
      Zu deinen Parolen wie „BH-verbrennenden, Männer-hassenden Kampfemanzen“ äußere ich mich lieber nicht, denn auf diesem Niveau diskutiere ich das Thema nicht, sorry. Diesen Bh-Verbrennerinnen haben wir im Übrigen ganz schön was zu verdanken.

      • Shari
        23. August 2018 / 7:10

        Natürlich haben wir den BHverbrennenden Emanzen aus vergangenen Tagen eine menge zu verdanken.
        Dennoch bin ich der Meinung, dass es heute anders geht und gehen muss.
        Die Kämpferinnen von “damals” waren wichtig, und ihre Art des Kämpfens für die damalige Zeit richtig.
        Heute jedoch ist genau solch ein kampfverhalten (meines erachtens) kontraproduktiver. Nicht nur das die Klitschees scheinbar mehr angriffsfläche bieten, sondern fühlen sich dadurch nicht nur Männer, sondern auch zunehmend Frauen abgeschreckt.

        Das soll jetzt nicht heißen das wir gar nichts machen sollen, wir sollten es nur anders machen als laut schreiend die Männer zu teufeln.
        Es braucht den Dialog mehr als sonst, und meines erachtens erreicht man durch ruhigen Austausch, Standpunktklarstellung und vor allem mediale präsenz undin dieser feminismus vorleben heutzutage weit mehr.
        Denn gerade das klitschee der Bh verbrennenden kampfemanze stößt sooo unglaublich negativ auf (bei allen geschlechtern), da sollte man es meines erachtens nicht noch fördern und polarisierend benutzen.
        So seh ich das halt….

        • Anabelle
          Anabelle
          Autor
          23. August 2018 / 17:12

          Schade, dass du meine Frage nicht beantwortet hast. Es hätte mich wirklich brennend (Pun intended) interessiert, woran du diese schädlichen „Emanzen“ im Buch festmachst und woher deine Auffassung stammt, die Männer kämen als durchweg böse weg.
          Aber wie du in deinem Kommentar klarmachst, geht es dir um Meinungen, statt um Fakten. Ein durchweg emotionaler Standpunkt also, den du ja eigentlich selbst ankreidest, oder?

  6. 24. August 2018 / 17:09

    Merci für deine Rezension! Ich werde das Buch wohl bald lesen, zumal ich auch unterschiedliche Meinungen gelesen habe – als negativ würde bemängelt, das es nur ein Abklatsch von “Der Report der Magd” sei. Mal sehen, wie ich das empfinden werde.

    Kennst du “Finnisches Feuer”? Das habe ich vor ein paar Jahren gelesen, ist ebenfalls eine düstere Version einer Diktatur in naher Zukunft, in der Frauen besonders folgsam und Männer besonders herrisch “gezüchtet” wurden. Gruselig, aber sehr beeindruckend.

  7. 25. August 2018 / 3:03

    Ich war zwar schon vor deiner Rezension gespannt auf das Buch, bin es nun aber noch mehr, auch wenn es mich sehr an ‘The Handmaid’s Tale’ erinnert, das ich bereits als sehr erschreckend, weil durchaus vorstellbar, empfunden habe.

  8. 27. August 2018 / 11:38

    Ich stolpere in letzter Zeit immer wieder über dieses Buch, habe aber schon sehr unterschiedliche Reaktionen darauf gelesen. Neugierig bin ich schon, aber fast jeder erwähnt das überstürzte Ende. Ich muss noch darüber nachdenken, ob es in mein Lesevorhaben für September passt.
    LG
    Sonja

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