Ein Jahr Irland: Erinnerungen bewahren

Fotoalben – Habt ihr sie auch daheim, etwas angestaubt, im Wohnzimmer der Eltern stehen? Zu besonderen Anlässen werden sie dann hervorgegraben, sei es Weihnachten mit der Familie oder der Besuch des neuen Freundes, bei dem man die Tochter ganz hervorragend mit alten Bildern blamieren kann (Danke, Mama).

Mit dem Vormarsch der Digitalkameras wurden dann irgendwann keine Bilder mehr ergänzt und die Fotos liegen zuhauf auf den Speicherkarten, anstatt entwickelt zu werden. Alleine auf meinem iPhone haben sich schon wieder 11.000 Bilder angesammelt. Dies soll jedoch kein nostalgischer Beitrag über die guten alten Zeiten der Filmrollen werden – ich bin im Gegenteil ziemlich dankbar für die Entwicklung.
Schade ist es trotzdem, dass die meisten Schnappschüsse im digitalen Datenchaos untergehen. Für Irland wollte ich schon länger online ein Fotoalbum erstellen, habe mich jetzt jedoch für etwas anderes, für mich Persönlicheres entschieden. Und ich bin ein bisschen nervös, das hier zu teilen.

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Say it in a song: 5 Lieder, 5 wichtige Botschaften

Ich weiß gar nicht mehr, was ich früher ohne Spotify gemacht habe. Gleichzeitig finde ich es etwas gruslig, wie treffend die Lieder sind, die Spotify mir immer vorschlägt. In letzter Zeit passen sie wie die Faust aufs Auge und ich dachte, ich stelle euch fünf Songs vor, die dieses Jahr den Weg in meine Playlist gefunden haben und ziemlich gut beschreiben, was ich in den letzten Monaten gelernt habe. Die Playlist findet ihr übrigens am Ende des Beitrags.
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Das Manic Pixie Dream Girl und warum wir uns von diesem Trope verabschieden sollten | Spinster Girls

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2011 habe ich eine Hausarbeit über sexistische Tropes in Videospielen geschrieben. Es war das erste Mal, dass ich mich mit Tropes beschäftigt habe. Trope meint hier ein Mittel, dessen man sich bedienen kann, um beispielsweise Plot oder Charaktere zu gestalten. Aufgrund der häufigen Verwendung und soziokultureller Konventionen kann davon ausgegangen werden, dass die RezipientInnen ein Trope auf einen Blick in die richtige Schublade einordnen können. Ein Beispiel dafür wären der Grumpy Old Man oder auch die Jungfrau in Nöten, wie wir sie aus Märchen oder durchs Spielen von Super Mario kennen. Man findet diese Tropes aber nicht nur in Märchen und Videospielen, sondern auch in etlichen Filmen, Serien – und Büchern. Tropes machen ProduzentInnen wie AutorInnen das Leben leichter und obwohl dagegen in erster Linie nichts spricht, können sie, besonders wenn sie nicht erkannt und reflektiert werden, negativ auf die Konsumierenden – also uns – wirken.
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33 Dinge, die mich 3 Monate Irland gelehrt haben

Anfang des Jahres meinte ich zu einer Freundin “Ich habe in den letzten drei Tagen mehr über mich gelernt als in den letzten drei Jahren”. Das klang im ersten Moment übertrieben und war auch nicht ganz ernst gemeint, rückblickend stimmt es aber. Als mir das bewusst wurde, habe ich angefangen, jeden Tag etwas neu Gelerntes aufzuschreiben. Teilweise Dinge, die viel zu privat wären, um sie hier aufzuzählen, und teilweise auch Dinge wie “Wanderfalken sind die schnellsten Tiere der Welt”, weil ich das bei den Cliffs of Moher aufgeschnappt hatte. Gehört beides gar nicht hierhin. Aber ein paar Dinge, die meiner Meinung nach hergehören, und die mir auch vor diesem Jahr schon geholfen hätten, wollte ich hier gerne teilen.
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Von Marketing und Doppelmoral

Wenn man sich ein bisschen im Internet herumtreibt, wird man die ständigen Debatten des Öfteren wahrgenommen haben: Was muss ich kennzeichnen? Sind Rezensionen Werbung? Dieser Blog ist ja nur noch Werbung! Bloggen sollte doch ein Hobby sein, kein Job! Ein Buch ist kein Produkt, wieso fließt da bitte Geld?
Diskussionen, die andere Blogosphären vermutlich schon lange hinter sich haben – oder einfach nie hatten. Um diese stetigen Diskussionen, die Schleichwerbung und vor allem die Doppelmoral, die während dieser Diskussionen für mich herüberkam, soll es heute gehen.
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