5 Anzeichen, dass du die Protagonistin eines New-Adult-Romans bist

Wir kennen sie alle, die Klischeekeule, die in manchen Büchern nur so durch die Gegend geschwungen wird. Mir fällt es aktuell besonders in Young-Adult- und New-Adult-Romanen auf, aber auch Thriller und Fantasy-Romane greifen einzelne Klischees gerne auf, sodass letztens beim Hören eines Thrillers aus dem Augenrollen gar nicht mehr herauskam.  Die Klischees, die mir besonders aufgefallen sind, habe ich heute einmal zusammengefasst. Und wer weiß: Treffen diese Punkte bei euch zu, steckt ihr vielleicht in eurem ganz eigenen Roman fest. Hier sind meine 5 Dinge Anzeichen, an denen du merkst, dass du die Protagonistin eines NA-Romans bist!

1. Das schöne Entlein

Du bist wunderwunderschön. Die Männer laufen regelmäßig gegen Laternenpfähle, weil sie sich den Kopf nach dir verdrehen. Klingt gut? Hat allerdings einen Haken: Du weißt das natürlich nicht. Nein, du hältst dich für unattraktiv, maximal für den Durchschnitt und darüber hinaus bist du natürlich auch tollpatschig. Dass du deine Schönheit nicht erkennst, macht dich aber natürlich nur noch attraktiver für dein Umfeld. Denn wer mag schon selbstbewusste, sich selbst liebende Protagonistinnen?

2. Auftritt des Bad Boys

Augen, so smaragdgrün wie das Meer vor Ko Nang Yuan, treffen dich unerwartet, während du — tollpatschig, wie du nun einmal bist – mit ziemlicher Sicherheit gerade einen Kaffeefleck auf der Bluse hast oder just in dem Moment gestolpert bist – vielleicht sogar in seine starken muskulösen Arme? Du weißt es noch nicht, aber dieser Mann ist dein Auserwählter. Vermutlich willst du das nicht wahrhaben, schließlich hat er Tattoos und wirkt ziemlich verrucht. Höchstwahrscheinlich behandelt er dich auch erst eine ganze Weile wie Dreck, aber das ist ja nicht so wichtig. Was wirklich zählt, ist sein Six-Pack – den er hat, ohne dass du ihn jemals Sport machen siehst – und dass DU diejenige bist, die ihn verändern kann. Denn das ist der Job einer Protagonistin! Stell besser erst einmal dein Studium hintenan und erziehe den Mann, der in seiner kaputten Kindheit keine Erziehung genießen konnte. Psychologische Hilfe braucht er gar nicht, er hat ja dich. Kleiner Tipp bei der Therapie: Seine Augenfarbe ändert sich je nach Stimmung! Werden sie dunkel, ist er vermutlich wütend oder will Sex mit dir. Oder beides. Praktisch, nicht wahr?

3. Die (super unsympathische) Konkurrenz

Da wir gerade bei deinem Auserwählten waren: Es wäre ja zu einfach, wenn ihr euch gleich findet und nur eure harte Vergangenheit zwischen euch steht. Natürlich ist da noch SIE! Sie ist ebenfalls eine wunderschöne Frau, unterscheidet sich aber deutlich von dir. Im Gegensatz zu dir, weiß sie, dass sie schön ist. Im Gegensatz zu ihr, weißt du, dass sie das aber nur äußerlich ist. Denn sie ist der Teufel auf zwei Beinen. Wahrscheinlich ist sie schlank, blond und bei allen Männern deiner Schule/Universität beliebt. Sie hat wenig Freundinnen, wenn überhaupt, hat sie Untertanen, die alles tun, was sie befiehlt. Sie trägt nur kurze Kleidung und tiefe Ausschnitte, denn so ist sie als Antagonistin nun einmal. Also hasst du sie schon, als du sie das erste Mal zu Gesicht bekommst. Was das Ganze noch schlimmer macht? Ihr steht auf den gleichen Typen!
4. Der Quoten-Charakter

Natürlich bist du nicht alleine in dem Dilemma, denn was für eine NA-Protagonistin wärst du denn ohne deinen besten schwulen Freund? Über den kann ich dir nicht so viel verraten, denn sein Job ist es natürlich, im Hintergrund zu bleiben. Er ist dein omnipräsenter schwuler Side-Kick, immer für einen guten Spruch zu haben und erzählt beim Essen über sein Sexleben – bis ins kleinste Detail. Vermutlich gibt er dir sogar Tipps, wie du deinen Bad Boy zähmst, denn du bist sexuell vermutlich unerfahren. Wenn es bei dir und Bad Boy gut läuft, tritt dein Freund noch ein bisschen weiter in den Hintergrund, denn du brauchst ihn eigentlich nur, wenn es gerade nicht so gut geht. Aber das ist auch nicht so schlimm, denn er ist ja sowieso nicht interessant genug, um ein Protagonist zu werden, wie du es bist! Ganz anders sieht es bei deinen Freundinnen aus, die erleben in Teil 2 und 3 witzigerweise genau das Gleiche wie du!

5. Das Ende

Vergeben und Vergessen, Happy End, Fanfaren und weiße Tauben! Zumindest, wenn du die Protagonistin eines Contemporary-Buchs bist. Denn dann ist mit dem Happy End auch schon alles erzählt. Du hast deinem Geliebten jegliche Fehltritte vergeben, er musste dir nichts vergeben, da du viel zu nett und zu gut für ihn bist, und Hobbys habt ihr wahrscheinlich sowieso aufgegeben.
Anders sieht das natürlich aus, wenn dein Freund magische Fähigkeiten hat – oder du plötzlich bei dir selbst welche entdeckst. Denn dann wird die Geschichte noch auf mindestens zwei weitere Teile ausgedehnt und du darfst dich auf weitere On-Off-Momente mit deinem Bad Boy einstellen. Damit es in Teil 2 nicht so langweilig wird, kommt vielleicht noch ein echt netter Kerl für ein Love-Triangle vorbei, aber der ist nicht so wichtig und du siehst in ihm eigentlich nur einen Freund. Schließlich ist er zu liebevoll, um sich in ihn zu verlieben. Du darfst ihn benutzen, um dein wahres Love Interest eifersüchtig zu machen, aber viel mehr nicht. Sonst wäre die ganze psychologische Meisterleistung an deiner wahren Liebe ja auch verschwendete Zeit gewesen!

Und, wie sieht es aus? Kommt euch das bekannt vor? Falls ja, befindet ihr euch entweder mitten in einem YA-/NA-Roman oder ihr haltet einen in den Händen.

Um Kommentaren vorwegzugreifen: Der Text darf und soll natürlich mit einem Augenzwinkern gelesen werden. Wie man wohl daran merkt, dass ich all diese Klischees kenne, lese ich die Bücher selbst ganz gerne und habe auch nicht den Anspruch, dass jedes Buch in diesem Bereich das Rad neu erfindet. Klischees sind okay. Trotzdem freue ich mich, wenn Autoren es schaffen, diese auch einmal zu umgehen oder ihnen zumindest eine neue Facette zu verleihen. Insbesondere dass dem Angebetenen alles verziehen wird, egal wie verletzend und demütigend seine Aktionen auch sind (I’m looking at you, After-Reihe), sollte sich definitiv ändern, da es ein sehr ungesundes Bild von Beziehungen vermittelt. Aber das wäre wieder ein seitenfüllendes Thema, dem ich mich vielleicht ein anderes mal widme.

Könnt ihr vielleicht Bücher empfehlen, in denen all das gut umgesetzt ist? Dann nur her damit!

25 Comments

  1. 23. Juni 2017 / 8:16

    Guten Morgen liebe Anabelle,

    sehr genialer Beitrag, ich musste mehr als einmal grinsen und habe mich richtig amüsiert; für mich genau das richtige, da ich momentan ja ohnehin nicht so gut auf YA und vor allen Dingen NA Romane zu sprechen bin. Diese Klischees versauen mir teilweise wirklich den Spaß am Lesen. Einige Klischees aufzugreifen finde ich ja noch ok, manchmal ist es ja fast schon unumgänglich und diverse Sachen müssen einfach mit rein gebracht werden und wenn man sie gut verpackt, wieso nicht? Aber teilweise kann man da wirklich nur mit dem Kopf schütteln und Augen rollen! Mache ich in letzter Zeit immer häufiger während des Lesens, was wirklich schade ist!

    Sehr toller Beitrag! Ich wünsche dir einen tollen Tag!

    Liebste Grüße
    Ivy

    • Anabelle 25. Juni 2017 / 20:36

      Liebe Ivy,

      vielen Dank erst einmal für deine lieben Worte!
      Mir ging es genauso, was letzten Endes auch der Auslöser für den Beitrag war. Ich sehe es aber wie du: Ich finde es überhaupt nicht schlimm, ein paar Klischees aufzugreifen, es kommt aber auf die Umsetzung an! Und so ein bisschen neuer Content schadet natürlich auch nicht.

      Liebe Grüße
      Anabelle

  2. CHAOSKINGDOM
    23. Juni 2017 / 10:23

    Liebe Anabelle, ich lese selbst nicht so viele Bücher in diesem Genre, aber selbst mir ist das aufgefallen.
    Sehr krass und ich musste die ganze Zeit über grinsen.
    Sehr schöner Artikel. Ein Buch, welches das Gegenteil beschreibt, kann ich dir leider nicht nennen.

    Ein schönes Wochenende!

    xoxo

    • Anabelle 25. Juni 2017 / 20:37

      Vielen Dank, liebe Vera!
      Wenn du grinsen musstest, habe ich mein Ziel ja erreicht. 🙂

      Liebe Grüße
      Anabelle

  3. Mewa
    23. Juni 2017 / 10:50

    Oh mann, super geschrieben

    Vor allem das mit der psychologischen Hilfe. Ich hab mich letztens deswegen ganz stark wegen Pretend von Penny L. Chapman aufgeregt und meine erste richtige Hassrezension verfasst, aber dann gemerkt, dass sowas triggerd und nicht zum Denken auffordert, was nicht mein Ziel gewesen ist. Na ja, man lernt nie aus. In dieser Reihe gibt es im zweiten Teil diesen Bad Boy mit tragischer Vergangenheit (sexueller Missbrauch) und das entschuldigt all seine Taten. Im 1. ist er sogar kurz davor die Prota darin zu vergewaltigen, aber das wird ihm dann später alles verziehen. Weil er es nicht wirklich getan hat, sondern nur versucht, die Prota konnte sich ja noch retten … Keine Ahnung, ob ich altmodisch bin, aber das war das erste Mal, wo ich ein Buch ”moralisch verwerflich” fand, weil bei vielen anderen – After – kann man doch noch interpretieren das etwas nicht so gemeint war. Hier nicht, aber *schulterzuck*

    Ansonsten komme ich, wie du, meist damit klar, wenn ich ein NA-Buch raussuche. Da sind die Erwartungen eh nie hoch. Es gibt literally keine Bücher in diesem Genre, die nicht dieses Schema benutzen und für Zwischendurch sieht man ja darüber hinweg. Aber gib Bescheid, wenn du mal eine New Adult Lovestory mit einer Prota findest, die witty und sexy ist – und es weiß -, der Kerl Richtung sensibler Typ tendiert und es eine lesbische beste Freundin gibt, die aber keine Requisite ist. Und wo mal keine Gummibärchen vom Himmel regnen.

    • Anabelle 25. Juni 2017 / 20:41

      Liebe Mewa,

      erst einmal vielen Dank!
      Das Buch kenne ich nicht, aber das ist genau das Klischee, was ich wirklich gefährlich finde und was mich deshalb am meisten stört! Das ist alles andere als eine gesunde Beziehung und – wenn auch unterbewusst – beeinflussen einen Bücher ja. Insbesondere, wenn man noch jünger ist! Insofern würde ich mir wirklich wünschen, wenn wenigstens bei diesem Trope ein Umdenken stattfindet.

      Mir hat “Begin Again” von Mona Kasten sehr gut gefallen! Es beinhaltet zwar auch Klischees, ist meiner Meinung nach aber gut umgesetzt und die Protagonistin ist tough. 🙂

      Liebe Grüße
      Anabelle

  4. 23. Juni 2017 / 18:08

    Ein toller Beitrag! =)
    Ähliches denke ich mir auch sehr häufig bei Büchern aus diesem Genre, daher bin ich auch ein wenig davon abgekommen, weil es mir doch immer mehr auf die Nerven ging. Aber auch bei vielen Liebesromanen wird mir das ständige Geschmachte der Hauptprotagonistinnen zu viel. Ich würde gerne mal wieder was über eine tolle, taffe junge Frau lesen, mit einem gesunden Selbstvertrauen die sich nicht gleich einem Kerl zu Füßen wirft, den sie kaum kennt ^^’ So was wird sich hoffentlich bald mal wieder finden 😀

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Jenny

    • Anabelle 25. Juni 2017 / 20:43

      Liebe Jenny,

      vielen Dank!
      Ich wette, es gibt solche Bücher schon, nur werden sie nicht gehypt und wir somit gar nicht auf sie aufmerksam. Mir hat “My not so perfect life” von Sophie Kinsella sehr gut gefallen (so wie all ihre Bücher). Das ist zwar Chick-Lit, was ich sonst so gar nicht lese, aber irgendwie mag ich ihre Protagonistinnen immer total und habe jedes Mal etwas zum Lachen. 🙂

      Liebe Grüße
      Anabelle

  5. 23. Juni 2017 / 18:19

    Was für ein genialer Post! Ich habe mindestens 3/4 Bücher zwischen den Zeilen ,,Hier, hallo, ich bin gemeint!” rufen hören
    Liebe Grüße,
    Hannah❤️

    • Anabelle 25. Juni 2017 / 20:44

      Vielen Dank, Hannah!
      Haha, ja. Einige aus meinem Bücherregal haben sich auch leise zu Wort gemeldet. 😀

      Liebe Grüße
      Anabelle

  6. 23. Juni 2017 / 21:55

    Ich habe gerade Tränen gelacht! Danke für diesen unterhaltsamen Post! 😀
    Genau die gleichen Punkte fallen mir auch immer wieder auf.

    • Anabelle 25. Juni 2017 / 20:45

      Vielen, vielen Dank! Das freut mich riesig. 🙂

  7. 23. Juni 2017 / 22:32

    Liebe Anabelle,
    mal wieder ein richtig cooler Beitrag!
    Ich musste echt lachen. Auch, wenn ich das Genre sehr gerne lese. 🙂
    Für zwischendurch lasse ich mich gerne mal von derartigen Klischees einlullen, wenn ich mal keine große Lust auf Fantasy oder so verspüre.
    Was natürlich nicht frei von Klischees ist, aber ohne blödes Bad Boy Gelaber auskommt ist Wait for you von J. Lynn, falls du es nicht eh schon kennst. Das habe ich an einem Tag verschlungen.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    • Anabelle 25. Juni 2017 / 20:47

      Liebe Nicci,

      vielen lieben Dank!
      Ich lese das, gerade jetzt im Sommer im Klausurenstress, ja selbst gerne!
      In “Wait for you” hat der Kerl eine Schildkröte, oder? Falls ja, dann habe ich das schon gelesen. 😀

      Liebe Grüße
      Anabelle

  8. 24. Juni 2017 / 7:32

    Hi Anabelle,
    ich kann dir nur zustimmen, tatsächlich sind die meisten Contemporary-Bücher so aufgebaut, ABER ich habe vor ein paar Tagen “Stell Dir vor, dass ich Dich liebe” beendet, und da ist es tatsächlich mal etwas anders, nicht viel aber die Autorin hat sich was einfallen lassen. Ansonsten ist es auch ganz richtig, wir mögen die Geschichten auch wenn die Klischees immer wieder kommen.

    LG Piglet

    • Anabelle 25. Juni 2017 / 20:48

      Das Buch hast du mir auf dem LitCamp ja auch schon empfohlen, das wandert definitiv auf die Leseliste!

      Liebste Grüße
      Anabelle

  9. 24. Juni 2017 / 17:48

    Jetzt wo ich 16 bin,… Wo ist da denn mein Bad Boy? Seine böse, aber verdammt hübsche Ex? Meine realen, lang verschollenen und royalen Eltern, die mich aus meinem tristen Leben befreien und mir erklären, ich sei die prophezeite Prinzessin die die Welt retten wird? Zumindest müsste doch jetzt eigentlich irgendwas außergewöhnliches passier oder? Ich meine, ich bin doch jetzt 16! ^^

    Toller Beitrag! Ich musste sehr viel schmunzeln! Und ich plane ja auch so etwas ähnliches, aber auch längeres… 😀

    LG
    Hanna

    • Anabelle 25. Juni 2017 / 20:50

      Vielleicht bist du ja eine New-Adult-Prota und musst noch warten, bis es auf die Uni/aufs College geht. Aber dann!

      Liebe Grüße und viel Spaß bei deinem Plan – jetzt bin ich neugierig!

  10. 25. Juni 2017 / 9:30

    Hallöchen,
    was für ein genialer Beitrag! Das sind genau die Punkte, die mich an New Adult so stören, dass ich das Genre absolut nicht mehr lesen kann. Es gibt ganz wenige Ausnahmen, die nicht nach diesem Schema aufgebaut sind.
    Aber eines habe ich hinzuzufügen. Der schwule beste Freund ist mir nämlich noch nicht so oft begegnet. Öfter sind es beste Freundinnen, die total abgeklärt und selbstbewusst sind. Und natürlich erfahren und sie machen dann immer sexuelle Witze, sodass sich die unerfahrene Protagonistin peinlich berührt fühlt.
    Liebste Grüße, Kate

    • Anabelle 25. Juni 2017 / 20:52

      Liebe Kate,

      vielen Dank!
      Ja stimmt, die Freundinnen gibt es auf jeden Fall häufiger. Ich hatte jetzt aber auch schon öfter die Kombi aus starker bester Freundin und schwulem Freund, die der unerfahrenen Protagonistin durchs Leben helfen. Aber es ist auf jeden Fall echt so, dass sie die (sexuell) erfahrenen sind und die Prota immer etwas hilflos wirkt.

      Liebe Grüße
      Anabelle

  11. 27. Juni 2017 / 16:13

    Ein wirklich schöner Post, und auch noch so wahr. Mit diesen Klischees zählst du genau die Gründe auf, weswegen ich mittlerweile gar kein NA/YA mehr lese – ich muss mich dabei immer so furchtbar aufregen 😀 Besonders diese absurde Abhängigkeit vom sich schlecht benehmenden und sie schlecht behandelnden Bad Boy geht mir total auf die Nerven und nimmt mir jegliche Freude am Lesen. Ganz zu schweigen eben von diesen Freunden/Freundinnen, die üblicherweise kurz auftauchen und dann in der Versenkung verschwinden (auch gerne mal in den Urlaub fahren!), um der eigentlichen Geschichte auch ja nicht im Wege zu stehen.

    Ich wünschte, ich würde mal wieder ein Buch des Genres finden, das mir nicht problematisch erscheint. Bis dahin lasse ich es aber wohl links liegen und amüsiere mich über die immer wiederkehrenden Klischees, die du so treffend gezeichnet hast 😉

  12. 3. Juli 2017 / 10:19

    Richtig witziger Beitrag! Mega schön zum Lesen! Ich lese im Moment keine New Adult Bücher,
    deshalb kann ich nicht ganz mitreden, aber einige Parallelen findet man dann doch haha 😀

    Liebe Grüße Jessie

  13. 24. Juli 2017 / 13:12

    Sehr lustig zu lesen, allerdings muss ich sagen, dass mir diese Konkurrenz, wie du sie beschreibst, bisher noch nicht untergekommen ist – oder das dazugehörige Buch war so mittelmäßig, dass ich mich einfach nicht mehr daran erinnern kann. XD

    Gute New Adult Bücher sind manchmal schwer zu finden, das stimmt. Ich persönlich habe aber zum Beispiel mit Bianca Iosivoni eine Autorin gefunden, die bei mir auf ganzer Linie punkten kann und deren NA Romane mich total begeistern, weshalb ich den Erscheinungstermin des nächsten Buches auch kaum noch erwarten kann.

    • Anabelle 24. Juli 2017 / 21:57

      Vielen Dank für den Tipp! Die Autorin kenne ich, gelesen habe ich von ihr aber leider noch nichts. Ich werde mir das mal genauer anschauen, das wäre ja vielleicht was für den Urlaub. 🙂
      Dir eine schöne und schnell vorübergehende Wartezeit. 😀

  14. 12. August 2017 / 17:36

    Huhu liebe Anabelle,

    danke Annas YA-Klischee Beitrag bin ich gerade bei deinem gelandet. Ihr zwei rettet mir hier echt meinen TAg, ich könnt mich wegschmeißen und das nur unterschreiben. Ich bin eigentlich nur tollpatschig und Punkt (ich wäre dann die, die gegen die Laterne rennt :D). Ach aber ich wäre auch schon zu alt für ne YA oder NA Protagonistin :D. Ich meide die Bücher ja zunehmend, weil die Klischees oft einfach zu stark vorkommen und zu einfalslos eingesetzt sind. Bin daher auch für jeden Tipp dankbar, wo das Ganze vielleich tmal auf neue, orginiellere Art gelöst ist.

    glg Franzi

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