Royal Me: The Betrayal & Kurzinterview mit Autorin Tina Köpke

Happy Bookbirthday, Royal Me!
Heute erscheint The Betrayal, Episode 3 der Reihe rund um die Royals. Was genau es mit den Episoden und der Geschichte auf sich hat? Ein kleines bisschen werde ich euch verraten. Außerdem war Autorin Tina Köpke so lieb, mir ein paar Fragen zu sich und ihrem neuen Roman zu beantworten.

Worum geht es in Royal Me?

Nachdem eine Rebellengruppe die russische Thronerbin live enthauptet und ihre Pläne, die Monarchie zu stürzen, bekanntgegeben hat, sehen sich die Könige und Königinnen der Welt gezwungen, ihren Nachwuchs schnellstmöglich in Sicherheit zu bringen. So kommt es, dass die schottische Insel Isle of Mull plötzlich voller Leben und vor allem voll von royalem Nachwuchs ist. In Royal Me prallen unterschiedlichste Charaktere und Kulturen auf engem Raum aufeinander, was für einige turbulente Momente sorgt. Doch was nach einer reinen Party klingen mag, wird überschattet von der Gefahr, denen alle Bewohner des Schlosses auf der Isle of Mull ständig ausgesetzt sind. Und wie in den einzelnen Episoden immer deutlicher wird, ist die Gefahr näher, als anfangs geglaubt …

Ich werde, da ich nicht spoilern möchte, nichts Inhaltliches zum dritten Band verraten. Was ich aber verraten kann: Er hat mir wieder sehr gut gefallen und das Ende war so gemein, dass ich am liebsten schon den vierten Teil in den Händen halten würde. Da Royal Me serial, also in Episoden erscheint, muss man zum Glück nie lange warten, um die Fortsetzung lesen zu können.

 

Liebe Tina, erst einmal ein großes Dankeschön, dass du dir die Zeit nimmst, meine Fragen zu beantworten!

Sehr gerne doch und vielen Dank für die tollen Fragen! 🙂

Auf Twitter verfolge ich immer ganz gespannt deinen Schreibprozess. Du hast unglaublich viele Ideen und Projekte, die du umsetzen möchtest und schaffst das dann auch in Rekordzeit. Wie organisierst du dich? Hast du einen Geheimtipp, wie du dich täglich motivierst?

Hach, ich frag mich ja auch immer! In der Regel hilft mir eine Deadline ganz gut und gerade jetzt, wo ich durch Verlage mehrere Deadlines für das Jahr besitze, treibt mich der Zeitdruck schon sehr an. Gleichzeitig halte ich mir immer meine großen wie kleinen Ziele vor Augen. Das Glücksgefühl, wenn man eine Etappe erreicht hat (zum Beispiel die Veröffentlichung einer Episode zum vorgesehenen Zeitpunkt, dass Beenden der ersten vier Episoden usw.), motiviert einen schon sehr.

Ansonsten hilft einfach nur: Hinsetzen und das Schreiben zur Priorität machen. Das schlechte Gewissen, am Ende eines Tages nichts für seine Ziele und Träume geschafft zu haben, ist schon sehr fies und treibt zumindest mich oft an.

Royal Me zeichnet sich vor allem durch seine zahlreichen, vielfältigen Charaktere aus. Figuren unterschiedlichster Hintergründe und Kulturen prallen auf engem Raum aufeinander. Schreiben sich manche Perspektiven schwerer als andere? Für welche Figur musstest du besonders viel recherchieren? Und: Wie wichtig war dir Vielfalt in diesem Projekt? Die ist dir, meiner Meinung nach, nämlich wirklich gut gelungen!

Priya ist eindeutig eine der schwierigsten Charaktere. Zum einen ist sie sehr ruhig, anfangs sogar verschlossen, aber immer herzensgut. Zynische Kommentare kommen von ihr eher selten. Da fallen mir Charaktere wie Val und Alicia, die eher ‘laut’ sind, schon deutlich leichter, oder Oliver, der dauernd mit Referenzen zu Filmen oder Bücher um sich wirft.

Die meiste Recherchezeit bekommt eindeutig auch Priya, weil ich mit Indien bisher sehr wenig am Hut hatte. Da ist die Frage nach der Farbbedeutung in ihrer Kultur schnell etwas, das einen stundenlang Google befragen lässt. Sie ist auch die Figur, bei der ich immer Angst habe, sie nicht gut getroffen zu haben, daher freut es mich natürlich, dass du es gelungen findest. 🙂

“Vielfalt ist nicht nur wichtig, sondern auch logisch.”

Vielfalt ist nicht nur wichtig, sondern auch logisch. Ich hätte es mir einfach machen und nur Royals aus westlichen Ländern nehmen können, aber das war für mich unrealistisch, auch wenn die Geschichte in einer alternativen Welt spielt. Monarchien gab es in vielen Ländern, auch außerhalb von Europa. Genauso ist es für mich eine logische Entscheidung, dass es Figuren mit unterschiedlicher sexueller Orientierung gibt. Wir leben in einer Welt, in der kein Mensch dem anderen gleicht, daher wollte ich das unbedingt in meiner Reihe zum Ausdruck bringen.

Und, um gleich bei den Charakteren zu bleiben; Mit welchem deiner Charaktere würdest du gerne eine Nacht so richtig draufmachen und warum?

Oh, sehr schwer. Mein innerer Stubenhocker schreit „Oliver!“ – mit ihm kann man einfach richtig gut ins Kino gehen und danach irgendwo gemütlich einen Milchshake trinken. Wenn ich was zu feiern habe, dann wohl eher Val oder Alicia. Mit den beiden kann man richtig Spaß in einer Bar oder einem Club haben.

Deine Figuren haben gleich in Band 1 ihr Handy konfisziert bekommen. Wer leidet am meisten am Handyentzug? Und wer wäre in dieser royalen Truppe wohl die Social-Media-Queen?

Social-Media-Queen wäre eindeutig Alicia. Sie sagt gerne ihre Meinung, auch wenn niemand danach fragt, und würde mit Instagram glaube ich jedem ihr Leben auf dem Silbertablett servieren. Oliver vermisst das Handy aber am meisten. Er würde gerne Selfies mit Lina machen und alle Welt wissen lassen, wie glücklich er ist 🙂

Kennt ihr Royal Me schon? Wie gefällt es euch bisher und welchen Charakter mögt ihr am liebsten?

Ich danke euch fürs Vorbeischauen und Tina für das Beantworten der Fragen.
Einen wunderschönen Sonntag!

Anabelle

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1 Comment

  1. 15. Mai 2017 / 12:56

    Liebe Anabelle,
    ein richtig tolles Interview! Nicht zu lang, aber trotzdem informativ.
    Ich habe kürzlich Episode 2 bekommen und bin nach dem gelungenen Einstieg sehr gespannt darauf, wie es weitergeht.
    Priya ist meiner Meinung nach ein sehr interessanter Charakter.

    Liebe Grüße und eine tolle Woche,
    Nicci

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