Wie bringe ich Blogger dazu, mein Buch zu lesen?

Ihr seid Self-Publisher oder Verlagsautor und sucht Blogger, die euer Buch rezensieren? Dann lege ich euch diesen Beitrag ans Herz, denn als Blogger wandert die Hand bei manchen E-Mails, die im Postfach landen, ganz automatisch an die Stirn. Als Blogger-Neuling verstand ich nie, wie manche Blogger so “hochnäsig” sein konnten und unfreundlich oder gar überhaupt nicht auf Rezensionsanfragen reagierten. Nun, mehr als zwei Jahre später, sehe ich das ein bisschen anders. Unfreundlichkeit ist für mich nach wie vor ein No-Go, aber auch bei mir löst die ein oder andere Anfrage mittlerweile ein ironisch-verzweifeltes Auflachen aus und auf alles möchte ich einfach gar nicht mehr antworten. Das klingt nun ähnlich überheblich, wie die Blogger, die ich als Neuling damals kritisierte. Wieso ich mich ihnen nun anschließe? Ich habe einen anderen Blickwinkel erhalten – und den möchte ich heute mit euch teilen! Damit ihr die schlimmsten Fehler bei eurer Anfrage vermeiden könnt und (zumindest von mir) auch garantiert eine Antwort auf eure E-Mail erhaltet!

Auslöser für diesen Beitrag war übrigens keine E-Mail, sondern ein Tweet einer Autorin, mit dem ich gerne einsteigen möchte, da er einige der Probleme ganz gut zusammenfasst:

Ich meine das nicht einmal böse, denn ich kenne die Autorin nicht und es steckt auch offensichtlich keine böse Absicht hinter diesem Tweet. Er ist allerdings ein perfektes Beispiel dafür, wie man es nicht tun sollte. Als Blogger stellt sich mir die Frage, ob die Autorin ihre Zielgruppe überhaupt eruiert hat. Scheinbar ist ihr nämlich völlig egal, wer ihr Buch rezensiert. Zielgruppenorientierte Suche sieht definitiv anders aus, denn es gibt nicht “den einen Buchblogger” – wir schreiben über verschiedene Genres, lesen für verschiedene Altersklassen. Weiterhin scheint sie Arbeit sparen zu wollen, indem sie Blogger gar nicht erst selbst anschreibt. Denn ja: Blogger finden ist Arbeit. Ich musste noch nie welche suchen, aber ich vermute mal, dass auf eine Zusage eine seeehr hohe Zahl an Absagen folgt. Das kann deprimierend sein, sollte jedoch nicht dazu führen, dass man anderen die Arbeit überlässt und sich selbst hinter der Tastatur zurücklehnt.

Dazu ebenfalls noch ein paar Worte: Wenn ihr eine Absage erhaltet, hat das in sehr vielen Fällen vermutlich gar nichts mit eurem Werk zu tun, sondern schlicht und ergreifend damit, dass der Blogger gerade gar keine Kapazitäten zum Rezensieren hat. Zumindest geht es mir so, sodass ich aktuell alle Anfragen ablehne – selbst wenn mich die Bücher eigentlich interessieren.
ABER: Auch hier gibt es Ausnahmen. Gerade letzte Woche habe ich eine gemacht. Wieso? Weil der Autor alles richtig gemacht hat.

Das Wo gewinnt

In der Regel haben wir Blogger eine E-Mail-Adresse zum Blog. Ich kann nur für mich sprechen, aber meine Mails checke ich jeden Tag. Bei Anfragen über Facebook. Instagram, Twitter & Co. kann ich nicht gewährleisten, sie immer zu sehen und zu beantworten. Hier verliert man zu schnell den Überblick und ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich persönlich es immer seltsam finde, dort angeschrieben zu werden. Immerhin wollt ihr eine Rezension. Für diese brauche ich in der Regel etwas mehr Platz als die 140 Zeichen auf Twitter, also sollte auch die Anfrage nicht dort stattfinden.

“Hallo Blogger!”

Ja, es ist, wie eben bereits gesagt, Arbeit Blogger anzuschreiben. Daher ist es natürlich sehr verlockend, ein und dieselbe E-Mail simultan an 100 Blogger herauszuschicken. Wenn ihr aber gleich einen guten Eindruck hinterlassen wollt, dann nehmt euch die Zeit, schaut ins Impressum und tippt schnell den Vornamen hinter das Hallo. Das kostet etwas mehr Zeit, sorgt bei mir jedoch auch gleich dafür, dass ich die E-Mail weiterlese.

Und stellt es euch einmal andersherum vor: Habe ich als Blogger Interesse an einem Buch, würde ich es niemals wagen, betreffenden Verfasser mit “Hallo Autor!” anzuschreiben. Schließlich möchte ich in dem Moment, in dem ich die Anfrage stelle, etwas vom Adressaten. Und um eine positive Antwort zu erhalten, muss man eben ein klein wenig Zeit investieren.

“Hallo Anja!”

Bleiben wir noch kurz beim Namen: Bitte schreibt ihn richtig! Die Schreibweise meines Namens ist nun nicht die einfachste, sodass ich schon immer in Freudentänze verfalle, wenn die Buchstaben wirklich mal alle an der richtigen Stelle stehen. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer, den Namen aus dem Impressum oder Media-Kit abzuschreiben. Meinetwegen copy-pasted es eben. Auf Anfragen mit dem Namen Anna, Anna-Lena, Isabell und Anja antworte ich mittlerweile grundsätzlich nicht mehr.

Rezension, nicht Rezession

Bei diesem Punkt müssen sich einige Buchblogger selbst an die Nase greifen, aber der Vollständigkeit halber auch hier noch einmal: Ihr möchtet eine Rezension, nicht eine Rezession. Falls ihr doch unbedingt Letzteres möchtet, habt ihr Probleme, bei denen euch auch dieser Beitrag nicht weiterhelfen kann.

Generell achte ich ja sehr auf Rechtschreibung, und auch wenn ein paar kleine Fehler kein Weltuntergang sind, solltet ihr vielleicht wenigstens schnell die Rechtschreibkontrolle von Word über euren Text jagen, bevor ihr ihn abschickt. Immerhin ist eure Mail in diesem Moment eine Art Visitenkarte eures Buchs.

Passt mein Buch überhaupt zum Blog?

Wenn ihr idealerweise sowieso schon im Impressum wart, dann scrollt einfach mal ein bisschen durch den Blog oder schaut, falls vorhanden, ins Media-Kit. Welchem Genre gehört euer Buch an? Passt es zum Lesegeschmack des Bloggers? Wenn ja, bringt das ruhig in eure E-Mail ein.

Hier muss allerdings auch gesagt werden, dass ihr, auch wenn der Blog auf den ersten Blick nicht passt, trotzdem eine Mail schreiben könnt! Schließlich hat es noch niemandem geschadet, mal einen Blick über den Tellerrand hinauszuwagen.

Was macht mein Buch so besonders?

Ich persönlich finde es immer ganz schlimm, wenn hinter dem “Hallo Blogger!” gleich ein Wall of Text in Form einer 1000-Wörter-Zusammenfassung des Romans folgt. In der Regel schaue ich mir die Bücher sowieso schnell online an und lese mir den Klappentext durch. Viel interessanter ist es doch, wenn ihr mich als Blogger mit etwas ködert. Immerhin kennt ihr euer Buch so gut wie niemand sonst!
Macht mich neugierig und versteckt vor allem eure Leidenschaft für euer Buch nicht! Denn wenn ich schon nach der E-Mail mehr über das Buch wissen will, dann möchte ich es natürlich auch lesen!

Wann will ich meine Rezension online sehen?

Das ist wirklich optional, aber ich persönlich frage immer noch nach, wann die Rezension in etwa online sein soll bzw. ob ich, wenn gerade keine Zeit ist, das Buch auch ein paar Wochen später lesen und rezensieren könnte.
Falls ihr bereits wisst, dass ihr eine Rezension bis zu einem gewissen Zeitpunkt benötigt (Tag der Veröffentlichung, Erscheinen des Fortsetzungsbandes etc.), schreibt es am besten gleich dazu. Das hilft euch und dem Blogger beim Planen.

Sonst noch was?

Wenn ihr euch an diese Dinge haltet, dann habt ihr (zumindest bei mir) schon erreicht, dass ich die E-Mail lese, mich freue und sie auch auf jeden Fall beantworte! Was ich persönlich noch schön fände, auch wenn es sicherlich mit viel Arbeit verbunden sein kann, wäre ein Kontakt, der über das Rezensieren hinausgeht. Das klingt jetzt irgendwie nach Brieffreundschaft, aber viel eher meine ich Interviews oder sonstige Aktionen, die man im Rahmen der Rezension auf dem Blog veröffentlichen kann.
Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern generiert auch mehr Leser, da es immer interessant ist, mehr über Autoren und ihren Schaffensprozess zu erfahren. Falls ihr die Zeit also habt, bietet solche Aktionen ruhig an! Vielleicht kann man so etwas sogar realisieren, wenn der Blogger zum Rezensieren eigentlich keine Zeit hat.

Das war es vorerst mit meinen Tipps. Ich hoffe, sie haben euch ein bisschen geholfen! Seid ihr Blogger und habt weitere Hinweise? Dann hinterlasst mir gerne einen Kommentar.
Ihr seid Autor und habt Fragen? Oder vielleicht sogar Wünsche an und Ratschläge für uns Blogger? Dann ebenfalls her damit!

Ich freue mich über eure Meinungen!
Liebe Grüße
Anabelle

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29 Comments

  1. Eva_R
    14. April 2017 / 19:46

    Es ist ja echt schön, wenn man schon so bekannt ist, dass die Autoren einen persönlich bitten, zu rezensieren. Jetzt frage ich mich aber, was machst du eigentlich, wenn du eine Rezension zusagst, aber dann das Buch wider Erwarten furchtbar findest. Und was, wenn es ein netter Autor ist und es vielleicht sogar noch ein schönes Interview dazu gibt? Es ist ja nichts gegen (gut gemachte) Verrisse einzuwenden, aber mit persönlichem Kontakt zum Autor stelle ich mir das dann doch etwas härter vor. Meist ist man ja doch eher wohlwollend. Ich hoffe mal, das ist dir noch nicht passiert, aber möglich ist ja alles.

    Übrigens sehr hübsch, dass du gleich einen Weg gefunden hast, das neu sortierte Regal mit in den Beitrag einzuschleusen.

    • Anabelle 14. April 2017 / 19:51

      Liebe Eva,

      ich musste gerade erstmal wegen des letzten Satzes lachen! Das ist mir nicht einmal aufgefallen! 😀

      Ja, das ist hart und kam auch leider schon vor. Aber in dem Fall bin ich dann einfach ehrlich und versuche gut zu begründen, wieso mir das Buch nicht gefallen hat. In den meisten Fällen sind die Autoren da aber auch super und verstehen das. Ich hatte es bisher nur selten, dass der Kontakt danach völlig abbrach – aber auch das kann natürlich vorkommen.
      Allerdings ist es mir da wichtiger, den Lesern gegenüber ehrlich zu sein. Außerdem ist ja auch jeder Geschmack anders! Bücher, die ich schrecklich fand (wie zum Beispiel “Zorn und Morgenröte” oder “Den Mund voll ungesagter Dinge”) finden andere ganz toll! 🙂

      Liebe Grüße
      Anabelle

  2. 14. April 2017 / 20:13

    Danke!!!
    Du sprichst mir so aus der Seele.
    Ich werde deinen Beitrag teilen und definitiv Ende April mit in den Monatsrückblick packen.

    Liebe Grüße und schöne Feiertage <3
    Nicci

  3. 14. April 2017 / 20:18

    Hey Anabelle (oder Anna, Anja oder Isabelle :D),

    toller Beitrag! Ich muss sagen, ich habe noch gar nicht so viele Anfragen bekommen und die, die ich bekommen habe waren immer positiv. Glücklicherweise.
    Ich finde diesen Beitrag aber sehr hilfreich & hoffe, dass viele Autoren es sich zu Herzen nehmen, damit ihre Bücher auch eine Chance bekommen können.

    Liebe Grüße
    Vanny

    • Anabelle 14. April 2017 / 20:32

      Hey Vanny,

      ich habe mich jetzt natürlich auch nur auf die Fehler konzentriert, die man so machen kann. Es gibt natürlich ganz viele tolle Beispiele! 🙂

      Liebe Grüße und schon einmal frohe Ostern!
      An(j)abelle

  4. 14. April 2017 / 20:23

    Hallo Anabelle,

    danke für den hilfreichen Artikel. Er ist sehr positiv und macht Mut, denn aus Sicht einer Autorin kann ich Dir sagen, wirken Blogger manchmal ganz schön einschüchternd. So sehr, dass ich dann vor dem Bildschirm sitze und verzweifelt nach meiner Begeisterung für das eigene Werk suche, aber vor Angst kaum ein Wort tippen kann. Vielleicht sollten Blogger das auch mal bedenken, wenn sie wieder eine komisch oder hölzern klingende Anfrage erhalten?
    Liebe Grüße Vic

    • Anabelle 14. April 2017 / 20:29

      Liebe Vic,

      hilft es dir, wenn ich dir sage, dass Autoren für mich immer ein bisschen wie Einhörner sind? So voller Magie. Ihr habt ein Buch geschrieben! Euch tagtäglich motiviert, an den PC gesetzt und Durchhaltevermögen bewiesen, bis die Geschichte fertig war! Da dürft ihr ruhig Selbstbewusstsein haben und die Begeisterung für euer Werk leben! 🙂
      Aber es stimmt natürlich, dass auch wir Blogger mal die Perspektive wechseln und uns klarmachen müssen, dass es ganz schön beängstigend sein muss, sein eigenes Buch “an den Mann” zu bringen!

      Liebe Grüße
      Anabelle

    • 4. Mai 2017 / 9:44

      Ich find’s gut, dass du das ansprichst – mir ist das als Blogger gar nicht bewusst. Aber ich sehe Blogger als Hybride – mit unseren Rezensionen haben wir (manchmal) wie Macht, aber wir sind oft auch sehr bescheiden und kümmern uns um die Autoren, deren Bücher wir lesen. Ich kann mich nicht an Blogger erinnern, die wirklich arrogant waren. Manche sind überfordert, weil es viele Autoren gibt, die wollen, dass wir ihre Bücher lesen.

      Eine Alternative, die ich in einem anderen Bereich gerne nutze: Sprechen. Setz dich vor ein Mikro oder eine Kamera und stell dir vor, dass dir jemand mit Interesse zuhört. Wie würdest du diesem dein Buch erklären? Mich bringt das manchmal in einen Fluss, sodass es mir leichter fällt, auf dem Papier die passende Energie zu finden.

  5. 14. April 2017 / 20:38

    Liebe Anabelle,

    ich bin so froh über diesen Beitrag und kann ihn nur unterschreiben!
    Vielleicht öffnet er dem ein oder anderem echt mal die Augen! Werde ihn auf jeden Fall auf meinem Blog teilen!

    Liebe Grüße
    Jennie

  6. 14. April 2017 / 21:23

    Liebe Annabelle,

    ein wirklich toller Beitrag! Ich habe das Gefühl, dass sich gerade in letzter Zeit die “schlechten” Anfragen häufen. Was ich auch nicht leiden mag, wenn ich Anfragen à la “ich weiß gar nicht, wie ich das geschafft habe, aber ich habe ein Buch veröffentlicht” bekomme. Ich denke, wenn man von seinem Buch überzeugt ist, braucht man nicht die Mitleidsschiene fahren…

    Kennst du eigentlich den Beitrag von Annika Bühnemann zum selben Thema, aber aus Autorensicht? http://www.vomschreibenleben.de/blogger-rezensionen/

    Liebe Grüße,
    Tati

  7. 15. April 2017 / 10:37

    Hi Anabelle,
    ein sehr cooler und ausführlicher Beitrag über all die Sachen über die man sich aufregen kann, wenn man eine Anfrage bekommt. Die meisten Dinge sind eigentlich selbstverständlich, da ist es sehr traurig wenn man einer Mail anmerkt, dass sie innerhalb einer Minute geschrieben wurde und ohne sich irgendwelche Gedanken dazu zu machen. Ich hoffe, dass möglichst viele diesen Beitrag lesen und er im Kopf bleibt, wenn das nächste Mal eine Anfrage geschrieben wird.
    Dein neues Design sieht fantastisch aus! Ist das ein ganz neues Theme oder nur das Alte ein wenig aufgehübscht? Die Fotos für den Beitrag mit deinem aufgeräumten Bücherregal sind auch wirklich schön! Da hast du ja in den letzten Tagen ganz schön was geschafft.
    Liebe Grüße,
    Elli

  8. Anna Fuchsia
    15. April 2017 / 10:58

    Liebe Anabelle,

    Du hast es auf den Punkt gebracht. Ich finde es immer sehr wichtig, persönlich angeschrieben zu werden, denn immerhin ist es ja wie eine Bewerbung für das Rezensieren. Da möchte ich keine Copy Paste Mail haben in der steht: hallo, möchtest du XYZ lesen? Und passt mit Glück nicht ein Mal zu dem, was ich sonst so lese.
    Das freut mich dann natürlich immer ganz besonders.
    Gerade die richtige Auswahl für das eigene Buch in Sachen Bloggern finde ich sehr wichtig. Sie stellen ja nachher das Buch vor und dementsprechend sind sie auch irgendwo das Aushängeschild des Ganzen. Besonders zu Beginn der Werbung.

    Ein wirklich sehr gelungener Beitrag und, wie ich finde, auch sehr wichtig.

    Liebe Grüße,
    Anna

  9. 15. April 2017 / 17:33

    Hey Anabelle!
    Ein toller Post und da ist soviel Wahres dran!
    Mir ging es anfangs auch so wie Dir. Ich fand es auch total überheblich, sich über manche Autoren so auslassen und habe ich bei jedem Rezensionsexemplar so geehrt gefühlt, dass ich mich kaum getraut habe, ‘Nein’ zu sagen.
    Zwischenzeitlich sehe ich das auch anders. Gerade im Buchblogbereich gehört halt schon mehr dazu, als nur einen Post dazu zu verfassen und ein paar Bilder zu schießen. Die größte “Arbeit” ist ja erst einmal, das Buch zu lesen. Neben einem Vollzeitjob, Studium, Freunden, Familie und anderen Hobbys manchmal gar nicht so einfach. Das sollten Autoren sich immer vor Augen halten.
    Mein “Highlight” was Rezensionsanfragen angeht habe ich übrigens auch bei Twitter erlebt. Da hat ein Autor auf meine Tweeds geantwortet und immer wieder sein Buch fallen lassen. Leider war das wirklich ein regelrechtes Betteln… War nicht so schön.

    Frohe Ostern und alles Liebe, Nelly

  10. 18. April 2017 / 21:04

    Hi Anabelle,

    ein toller Artikel, der angemessene Wünsche auf den Punkt bringt.
    Wenn ich mir vorstelle, mit “Hallo Autor” angeschrieben zu werden, stellen sich mir auch die Nackenhaare hoch! Klingt nach Spam :/

    Was würdest du uns Autoren empfehlen, wie wir kleinere Buchblogger [mit wahrscheinlich freieren Kapazitäten?] finden können?
    Bisher dachte ich, es sei eine kluge Idee, die, die man kennt, persönlich anzuschreiben und parallel dazu einen generellen Aufruf für die, die nicht angesprochen wurden, zu starten.
    Hast du einen Tipp dafür, wie man sich besser im Buchbloggernetzwerk orientiert und Kontakte sammeln kann?

    Liebe Grüße
    Kia

    • Anabelle 19. April 2017 / 21:33

      Liebe Kia,

      erst einmal vielen Dank!
      Das ist eine gute Frage, die stelle ich auch mal auf Twitter und poste die Antworten dann hier nochmal. Mir ist jetzt zuerst die “Toplist” von Lesestunden eingefallen: http://www.lesestunden.de/topliste/.
      In dieser Liste sind die Blogs nach Klickzahlen der Startseite gelistet. Ich weiß nicht, wie genau sie ist, da sie wie gesagt nur die Klicks auf die Startseite zählt und in der Regel ja die Links zu den einzelnen Beiträgen verlinkt werden, aber ich denke, sie ist vielleicht ein guter Anfang.
      Deinen Ansatz finde ich aber eigentlich sehr gut! Oft können Blogger ja noch weitere (befreundete) Blogger anfragen und weiterempfehlen. Sonst gibt es sicherlich Bloggergruppen auf Facebook oder man fragt auf Twitter & Co. mal rum, wer neu in der Bloggerwelt ist. Buchmessen eignen sich natürlich auch immer hervorragend, dort kann man sich dann auch gleich persönlich kennenlernen, anfragen und Kärtchen tauschen.

      Ich hoffe, das hilft ein wenig. Falls jemand auf Twitter noch bessere Ideen hatte, melde ich mich hier noch einmal! 🙂

      Liebe Grüße
      Anabelle

  11. 19. April 2017 / 6:47

    Liebe Anabelle,

    ich finde, du hast die wichtigsten Dinge gut zusammengefasst. So gut, dass ich den Artikel bei solchen Anfragen nun auch schon ab und zu verlinkt habe. Vielleicht hilft es ja doch noch etwas. 🙂

    Liebe Grüße
    Petzi

    • Anabelle 19. April 2017 / 21:23

      Liebe Petzi,

      vielen Dank, das freut mich sehr!

      Ganz liebe Grüße
      Anabelle

  12. 4. Mai 2017 / 9:54

    Ich bekomme nicht viele Anfragen, aber ich versuche das entspannt zu sehen. ich gehe davon aus, dass der Autor Gutes wollte und nicht wusste, wie man es richtig macht.

    Wichtig ist mir ein freundlicher Tonfall und dass klar gesagt wird, was verlangt wird. Im Idealfall geht der Autor auf mich ein und zeigt mir, warum sein Buch für mich passt. Aber das ist kein Muss.

    Nach meiner Antwort (Wie kommst du auf mich? Ich würde die Rezi bis XY auf Portal ABC veröffentlichen…) trennt sich meist die Spreu vom Weizen – Autoren, die wirkliches Interesse haben, halten den Kontakt. Die anderen schweigen.

  13. 9. Mai 2017 / 19:02

    Ein schöner Beitrag, der die wichtigsten Sachen einmal auf den Punkt bringt. Vor allem bei der Sache mit dem Namen, kann ich dir nur zustimmen. Meinen Namen herauszufinden ist nun alles andere als schwierig und auf Mails/Nachrichten mit “Hallo nobody-knows” reagiere ich auch grundsätzlich nicht mehr. Wer sie nicht einmal die Mühe macht meinen Namen herauszufinden, brauch mir nicht erzählen, dass er meinen Blog ja auch so toll findet und ihn schon so lange liest, etc. pp. So naiv bin ich ja nun auch nicht. Und wer viel Liebe in seinen Roman steckt, sollte auch wenigstens etwas Herzblut in das Marketing stecken – denn genau darum geht es ja schließlich bei dem Kontakt zu Bloggern.

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