Acht Tage, acht Autoren, ein Krimi – und viele Zuschauer

Krimicamp, kbv

© KBV-Verlag

Acht namhafte Krimiautoren des KBV-Verlags ziehen sich acht Tage lang in ein Haus in der Eifel zurück, um gemeinsam einen Kriminalroman zu schreiben. Am Ende des Krimicamps soll es acht (fiktive!) Leichen und ein fertiges Buch geben. Ob das funktionieren kann dürfen wir ab morgen live mitverfolgen.

Ich selbst lese ja nur sehr sporadisch Krimis, finde das Konzept hier aber so spannend und anders, dass ich sehr neugierig auf das Ergebnis bin und es alleine deshalb schon lesen will, um herauszufinden, ob ein Buch mit so vielen Autoren in so kurzer Zeit gelingen kann. Einmal haben sie es schon geschafft: 2013 veröffentlichte das Autoren-Oktett nach dem gemeinsamen Schreibcamp den Krimi 8.

Acht Leichen zum Dessert

Acht_Leichen_zum_Dessert_Cover_verkleinert

© KBV-Verlag

Der Titel und das Cover für das diesjährige Projekt stehen schon fest, dass es acht Opfer werden sollen auch, ansonsten ist noch alles offen. Wie die Ermittler der Autoren die Morde aufdecken und auf welche Hindernisse sie dabei stoßen werden, wird sich also erst während des Schreibens herausstellen. Ob und wie das funktioniert, können wir vom 09. bis zum 16. Juli auf Facebook sowie auf YouTube unter Das Krimi Camp mitverfolgen.

Das Buch wird ca. 380 Seiten umfassen und sowohl als eBook als auch als Taschenbuch ab dem 15. Oktober über den Verlag erhältlich sein. Hinter  A. N. Onym verbergen sich Tatjana Kruse, Sabine Trinkaus, Ralf Kramp, Peter Godazgar, Kathrin Heinrich, Jürgen Kehrer, Sandra Lüpkes und Carsten Sebastian Henn, die Krimi-Fans vielleicht schon bekannt sein dürften.

Falls ich zufällig Leser aus der Eifel haben sollte: Ihr könnt die Romanentstehung auch fernab des Internets mitverfolgen und noch vor allen anderen einen Einblick in das Buch erhalten. Schon am 15. Juli lesen die Autoren im Eifelgymnasium Neuerburg aus ihrem Manuskript vor.
Ich werde das Buch dann auf der Frankfurter Buchmesse mal genauer unter die Lupe nehmen. Ich war schon bei T. S. Orgel erstaunt, dass ein Buch von zwei Autoren so gut funktionieren kann – ob es mit ganzen acht gelingt, warte ich mal ab. 🙂

2 Comments

  1. 8. Juli 2016 / 10:04

    Das klingt wirklich interessant und nach sehr viel Arbeit in diesen acht Tagen! 😉

    • Anabelle 9. Juli 2016 / 8:29

      Ja, total! Ich kann mir auch noch nicht vorstellen, wie das funktioniert, aber bin echt gespannt auf das Ergebnis. 😀

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