Montagsfrage: Welche Rolle spielt beim Buchkauf der Preis für dich?

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Einen wunderschönen guten Morgen, meine Lieben!
Als ich Buchfresserchens Montagsfrage gelesen habe, musste ich erst einmal lachen.
Vor etwa fünf Minuten hat der (niedrige) Preis nämlich eine Rolle gespielt als ich ohne driftigen Grund wieder einmal eine medimops-Bestellung aufgegeben habe. Irgendwie scheine ich eine kleine neurologische Störung im Belohnungssystem meines Gehirns zu haben. Ich schreibe fleißig an der Bachelorarbeit, so fleißig, dass ich nicht einmal zum Lesen komme und belohne mich mit? Genau, Büchern. Macht ja auch Sinn.

In diesem Fall spielte der Preis eine Rolle, da ich auf medimops einige Bücher, die sogar auf meiner Wunschliste standen, unglaublich günstig entdeckt habe. Sogar in Originalsprache. 🙂
Wenn ich Bücher irgendwo günstig bekommen kann, wandern sie also meistens in meinen Einkaufskorb. Drei Euro für ein Buch sind ja schließlich nichts, da bekommt man bei Starbucks noch nicht einmal einen Kaffee für.

Ein hoher Buchpreis spielt bedingt eine Rolle. Ich weiß noch, wie ich im Februar in der Buchhandlung stand und überlegt habe, ob ein Buch mit nur 170 Seiten für fast 18€ denn wirklich gerechtfertigt ist. Und jetzt steht Die Musik der Stille in meinem Bücherregal und war jeden einzelnen Cent wert! Ich überlege mir bei teuren Büchern schon zweimal, ob ich sie denn wirklich gleich haben muss, oder ob ich sie lieber irgendwann später gebraucht kaufe. Wenn ich die Wahl zwischen Hardcover und Taschenbuch habe, fällt die Wahl des Preises wegen auch meistens auf das Taschenbuch. Ich finde aber, dass manche Bücher es wirklich wert sind, dass man ein bisschen in sie investiert. Ich ärgere mich zum Beispiel jetzt noch, dass ich Die Furcht des Weisen als Taschenbücher im Schuber geholt habe und werde sie mir irgendwann auf jeden Fall als Hardcover holen.

Wenn mich die Geschichte wirklich begeistert, spielt der Preis also eine eher untergeordnete Rolle.

4 Comments

  1. 6. Juli 2015 / 11:43

    Das ist dann vielleicht ein Vorteil im Ausland zu wohnen, bei den meisten Billigangeboten brauche ich gar nicht erst zu schauen, weil es später mit Porto teuer wird als ein neues Buch.
    Viel Erfolg bei deiner Bachelorarbeit. 🙂
    Lg Lara

    • Anabelle 6. Juli 2015 / 17:55

      Hallo Lara,

      ich bestellt gebraucht immer bei medimops, da ist es ab 20€ Versandkostenfrei und heute Morgen hab ich für die 20€ sechs Bücher bekommen, das geht also total.
      Vielen, vielen Dank!

      Liebe Grüße
      Anabelle

  2. 6. Juli 2015 / 14:26

    Huhu 🙂

    Mir ergeht es bezüglich der Preisfrage bei Büchern ziemlich genau wie dir. Deutsche Bücher versuche ich, gebraucht zu erstehen und bin ebenfalls ein großer Fan von Medimops. In der Regel entscheide ich mich prinzipiell gegen HCs, nicht nur weil sie teurer sind, sondern auch, weil ich sie unpraktisch finde. Mittlerweile kaufe ich allerdings hauptsächlich englische Taschenbücher, weil sie alle Punkte erfüllen, mir beim Bücherkauf wichtig sind: Miniformat, leicht, günstig und Originalinhalt. 🙂

    Viele liebe Grüße,
    Elli

    • Anabelle 6. Juli 2015 / 17:55

      Hallo Elli,

      ja, das ist bei englischen Büchern wirklich ein riesiger Vorteil. Und man kann sie noch lesen bevor sie überhaupt ins Deutsche übersetzt wurden. 🙂

      Liebe Grüße
      Anabelle

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