Minimalismus ist im Trend – auch bei Büchern?

Ich muss gestehen, ich habe The Life Changing Magic of Tidying Up von Marie Kondō nie gelesen und auch die darauf basierende Netflix-Show nicht verfolgt. Dennoch habe ich das Echo ihres Ratschlags, auch Bücher auszusortieren, laut und deutlich vernommen. Die Debatte wurde online wie offline überall geführt und sowohl auf Twitter als auch in meinem Stammcafé wurde darüber diskutiert. Der allgemeine Konsens war Empörung, dass Minimalismus ja schön und gut sei, aber doch zumindest vor Büchern halt machen müsse.

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7 Erkenntisse der Offline-Zeit

Wie man durch die Ruhe auf dem Blog und im Social Media vielleicht mitbekommen hat, war ich die letzte Woche im Urlaub. In einem kleinen französischen Örtchen, ohne W-LAN oder Handy-Netz (Letzteres habe ich dank O2 auch in Deutschland nicht, das war also keine große Umstellung).
Alleine die Vorfreude auf die Offline-Woche hat mir gezeigt, dass es mal wieder an der Zeit war, Handy und Laptop links liegen zu lassen. Ich wäre so gerne minimalistisch und achtsam, miste die Wohnung aus und habe die Flow abonniert, um mir einzureden, dass ich das mit diesem „Mindfulness“ total drauf habe. Die Wahrheit sieht leider so aus, dass ich die Wohnung nur ausmiste, um beim Umzug nicht so viel schleppen zu müssen, und die letzten beiden Ausgaben der Flow noch eingeschweißt im Regal liegen – wobei das reine Lesen mich ohnehin nicht zum Achtsamkeitsexperten macht, man müsste schon danach leben. Tue ich aber nicht.
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