Lese ich das Falsche? | Gedanken zu meinem Leseverhalten

Wie oft kommt ihr im Alltagsstress zum Lesen? Wie viele Bücher habt ihr in diesem Jahr bereits beendet?
Bei mir lauten die Antworten wie folgt: zu selten. 14.
Beide Antworten frustrieren mich zurzeit täglich. Nicht, weil ich meiner üblichen goodreads-Statistik gerecht werden will – das Challenge-Ziel werde ich in diesem Jahr vermutlich noch zweimal nach unten setzen müssen –, sondern weil ich meinen eigenen Ansprüchen gerecht werden will: dem Lesen. Als Ausgleich zum Stress, liebstes Hobby, Blog-Antreiber und Weiterbilder. Und das, so zumindest habe ich das Gefühl, schaffe ich gerade nicht. Dabei kann ich die Schuld nicht allein auf die wenige Zeit schieben, sondern muss mir auch an die eigene Nase greifen.

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´Bücher abbrechen
Noch vor wenigen Jahren hätte ich gar nicht gewagt, diese Worte in den Mund zu nehmen: “Bücher abbrechen”. Das kam in meinen Augen vermutlich Aussagen wie “Schokolade wegwerfen” oder “freiwillig an der Tafel vorrechnen” gleich. Diese Einstellung hat sich, je mehr Bücher ich gelesen habe, jedoch nach und nach geändert und im Vergleich zu damals habe ich mittlerweile eine 180°-Wendung durchlaufen. Denn Bücher darf man nicht nur abbrechen, manchmal sollte man auch.
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