Minimalismus ist im Trend – auch bei Büchern?

Ich muss gestehen, ich habe The Life Changing Magic of Tidying Up von Marie Kondō nie gelesen und auch die darauf basierende Netflix-Show nicht verfolgt. Dennoch habe ich das Echo ihres Ratschlags, auch Bücher auszusortieren, laut und deutlich vernommen. Die Debatte wurde online wie offline überall geführt und sowohl auf Twitter als auch in meinem Stammcafé wurde darüber diskutiert. Der allgemeine Konsens war Empörung, dass Minimalismus ja schön und gut sei, aber doch zumindest vor Büchern halt machen müsse.

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Ein Jahr Irland: Erinnerungen bewahren

Fotoalben – Habt ihr sie auch daheim, etwas angestaubt, im Wohnzimmer der Eltern stehen? Zu besonderen Anlässen werden sie dann hervorgegraben, sei es Weihnachten mit der Familie oder der Besuch des neuen Freundes, bei dem man die Tochter ganz hervorragend mit alten Bildern blamieren kann (Danke, Mama).

Mit dem Vormarsch der Digitalkameras wurden dann irgendwann keine Bilder mehr ergänzt und die Fotos liegen zuhauf auf den Speicherkarten, anstatt entwickelt zu werden. Alleine auf meinem iPhone haben sich schon wieder 11.000 Bilder angesammelt. Dies soll jedoch kein nostalgischer Beitrag über die guten alten Zeiten der Filmrollen werden – ich bin im Gegenteil ziemlich dankbar für die Entwicklung.
Schade ist es trotzdem, dass die meisten Schnappschüsse im digitalen Datenchaos untergehen. Für Irland wollte ich schon länger online ein Fotoalbum erstellen, habe mich jetzt jedoch für etwas anderes, für mich Persönlicheres entschieden. Und ich bin ein bisschen nervös, das hier zu teilen.

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Februarblüten: Wie das Farmleben mir die Goodreads-Challenge verdarb

Hallo, ihr Lieben!
Für den Januar gab es keinen Leserückblick, da ich dank der Masterarbeit einfach viel zu selten zum Lesen kam. Nun ist der März auch schon fast zur Hälfte vorbei, aber ich dachte mir, ich berichte zumindest kurz über das bisher Gelesene – sowie von einem neuen “Hobby”, von dem ihr vielleicht schon über Twitter und Instagram gehört habt. Das stiehlt mir nämlich die Zeit, von der ich immer behaupte, sie nicht zu haben und ist Schuld daran, dass Goodreads mir täglich berichtet, wie viele Bücher ich im Rückstand bin.

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Sprachen selbst beibringen: Mein Selbstversuch mit Norwegisch

Ich liebe Sprachen. Den ersten Kontakt mit Fremdsprachen hatte ich, bevor ich überhaupt richtig lesen konnte, indem mein Vater mir jeden Abend ein Wort auf Englisch beigebracht hat. Wir begannen mit ähnlich lautenden Wörtern wie House für ‘Haus’ und Cow für ‘Kuh’, doch recht schnell wollte ich immer mehr wissen. Ich fand es faszinierend, anderen Menschen in ihrer Sprache zu lauschen, nach und nach mehr zu verstehen und plötzlich auch die Bedeutung der Songs im Radio zu verstehen. Dirrty von Christina Aguilera fand ich aber trotzdem noch gut.

Im Laufe der Jahre wurde meine Liebe zur Sprache immer größer und seit ich mit dem Linguistikstudium begonnen habe, die Herkunft unserer Wörter und Sprache gelernt habe, ist es völlig um mich geschehen. Seit einigen Wochen versuche ich, mir selbst Norwegisch beizubringen. Es ist das erste Mal, dass ich eine neue Sprache von Grund auf selbst lerne. Und es unterscheidet sich stark von Sprachkursen oder dem eigenständigen Auffrischen einer etwas eingerosteten Sprache. Im heutigen Blogpost stelle ich euch einige Wege vor, wie ihr Sprachen selbst lernen könnt, und was die einzelnen Vor- und Nachteile dieser Mittel sind.
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Thunderhead | Neal Shusterman

Thunderhead

Autor: Neal Shusterman
Verlag: Walker Books
Erschienen: 3. Mai 2018
Seiten: 514
Preis: 7,59 € (TB)

Das Buch wurde mir kosten- und bedingungslos vom Verlag geschickt.

Achtung: Es handelt sich um den zweiten Teil einer Reihe. Wer nicht gespoilert werden will, sollte die Inhaltsangabe nicht lesen – die Besprechung ist spoilerfrei.

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