Minimalismus ist im Trend – auch bei Büchern?

Tolino Marie Kondo Bücher

Ich muss gestehen, ich habe The Life Changing Magic of Tidying Up von Marie Kondō nie gelesen und auch die darauf basierende Netflix-Show nicht verfolgt. Dennoch habe ich das Echo ihres Ratschlags, auch Bücher auszusortieren, laut und deutlich vernommen. Die Debatte wurde online wie offline überall geführt und sowohl auf Twitter als auch in meinem Stammcafé wurde darüber diskutiert. Der allgemeine Konsens war Empörung, dass Minimalismus ja schön und gut sei, aber doch zumindest vor Büchern halt machen müsse.

Bis 2017 hatte ich in erstaunlich kurzer Zeit fast 600 Bücher angesammelt. Ich hatte eine kleine Bibliothek daheim, auf die ich richtig stolz war, und die mich jedes Mal, wenn ich das Wohnzimmer betrat, glücklich machte. Es gab Wochenenden, die ich vollkommen dem Umsortieren der Bücher widmete und sie so beispielsweise nach Farben sortierte. Somit machte ich mehr daraus als eine bloße Bücheransammlung in Regalen – es wurde Dekoration, Teil der Wohnung und der Bücherkauf entwickelte sich zu einem regelrechten Hobby. Doch genau daran erkenne ich mittlerweile rückblickend den Haken: Der Bücherkauf entwickelte sich zum Hobby. Das Lesen war es natürlich nach wie vor auch noch, aber mir war völlig klar, dass ich all diese Bücher niemals würde lesen können – besitzen musste ich sie trotzdem.Bücherregal Book HoarderWie einige sicher mitbekommen haben, kam dann mein Umzug nach Irland. Die Wohnung habe ich aufgegeben. Die Bücher konnte ich nicht mitnehmen. Kein einziges. Zum ersten Mal drängte sich mir der Gedanke auf, ob es so schlau war, all diese Bücher – und die etlichen Funko Pops – anzusammeln. Ich zog um und machte mich kurz nach der Ankunft im neuen Land auf in die Buchhandlung. Auf der Suche nach dem ersten Buch meines neuen Bücherstapels. Das klingt jetzt vermutlich übertrieben dramatisch, aber es war so ein tolles und befreiendes Gefühl, sich einfach ein einziges Buch auszusuchen und dieses auch direkt zu lesen. Was ich nach dem Beenden gemacht habe? Ich habe es verschenkt. Das nächste weiterverkauft. Dann wieder eines gespendet. Ich habe nur die Bücher behalten, die mir aus irgendwelchen Gründen wirklich viel bedeuten. Die ich eventuell noch einmal lesen würde, weil mich einzelne Passagen wirklich weitergebracht haben, ich von ihnen lernen konnte und weiter lernen wollte. Spoiler: Das waren wenige Bücher. Nicht, weil sie mir nicht gefallen hätten, sondern weil ich mich jedes Mal gefragt habe: Rechtfertigt dieses Buch wirklich, dass es bei der Rückreise nach Deutschland Platz im Koffer wegnimmt und ich womöglich etwas anderes dafür hierlassen muss?

“Es war so ein tolles und befreiendes Gefühl, sich einfach ein einziges Buch auszusuchen und dieses auch direkt zu lesen.”

Mehrere Umzüge später kann ich nun sagen, dass es ein befreiendes Gefühl ist und ich keines der Bücher vermisse. Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, mir die meisten Bücher, die ich zur Unterhaltung lese, als E-Book auf dem Tolino zu holen. Gerade in der stressigen Hochphase der Masterarbeit war mein E-Reader mitsamt sämtlichen New-Adult-Romanen stetiger Begleiter. Der Umstieg auf den Tolino ist zum einen praktisch, weil ich beim ständigen Reisen mit Handgepäck Gewicht spare, und zum anderen, weil ich alle Bücher auf einmal mitnehmen und nach Lust und Laune lesen kann. Außerdem erlaubt der Tolino die Onleihe, also das Ausleihen von Büchern in der Bibliothek, was mir vorher mit meinem Kindle nicht möglich war. Das ist besonders deshalb praktisch, da ich in Cork keinen Platz für Bücherregale habe und noch dazu in den Buchhandlungen sehr schwer bzw. gar nicht an deutsche Romane herankomme.Bewusst lesenDa ich weiterhin großer Fan von Print-Büchern und Haptik bin, es einfach liebe, ein Buch in den Händen zu halten und darin zu blättern, kaufe ich mir Bücher, von denen ich bereits ahne, dass ich sie behalten werde und sie einen weitreichenden Wert für mich haben, weiterhin als „echtes“ Buch. Mein Verhältnis zu Büchern generell hat sich verändert. Während ich früher nicht einmal eine Seite geschweige denn den Buchrücken geknickt hätte, markiere ich mittlerweile relevante Paragraphen, mache Anmerkungen und bearbeite das ganze Buch. Ich habe das Gefühl, dass ich bewusster lese.

Auch mein Auftreten auf Instagram hat es zwangsläufig mitverändert. Im Oktober habe ich auf der Frankfurter Buchmesse übers Bloggen und Instagram gesprochen und meinte, dass ich dadurch nicht mehr länger Bücher auf Instagram vorstelle, die ich noch gar nicht gelesen habe – ich fotografiere nicht mehr bloß das Cover, sondern zeige mehr Alltag, mehr Gelesenes, mehr „Echtes“. Das ist etwas, worüber ich gar nicht nachgedacht hatte, bevor ich diesen Satz sagte. Aber es ist hängen geblieben. Wie oft habe ich Nachrichten erhalten, dass jemand sich ein Buch gekauft hatte, da er es auf meinem Kanal gesehen hatte. Das Problem dabei: Oft hatte ich die Bücher noch gar nicht gelesen und somit wusste ich weder, ob mir das Buch überhaupt zusagt, noch, ob dessen Inhalt möglicherweise problematisch ist.

Tolino Marie Kondo BücherIch habe das Gefühl, gerade in Hinblick auf Instagram, ist das Lesen auf E-Readern nicht „in“. Es ist nicht so ästhetisch wie ein Print-Buch, die Bilder erhalten nachgewiesen weniger Klicks und das Bücherhorden ist nach wie vor etwas, das zelebriert ist. Und das will ich auch absolut nicht verurteilen. Es unterstützt die Buchbranche, weshalb ich die Letzte wäre, die sich dagegen aussprechen würde. Dennoch glaube ich, dass der minimalistische Grundgedanke bei Büchern nicht verkehrt ist – wobei dies sich nicht unbedingt auf die Anzahl an Büchern beziehen muss. Auf den Tolino shine 3 passen beispielsweise 3000 Bücher. Ein SuB von der Größe hat mit Minimalismus auf den ersten Blick vermutlich wenig zu tun. Ein bewusstes Kaufen und Lesen von Büchern kann allerdings bedeuten, dass man der Umwelt zuliebe digitale Bücher kauft oder bereits Gelesenes an öffentliche Bücherschränke oder Schulen spendet. Dass man den Inhalt und nicht das Produkt als solches neu wertschätzt.

Wärend ich Marie Kondo also grundsätzlich dabei zustimme, dass auch das Aussortieren von Büchern befreiend ist, geht es am Ende eigentlich nur um eines: den Spaß am Lesen. Und ob man dabei Bücher hordet, sie nur in digitaler Form oder als Hörbücher konsumiert oder sich der Stapel ungelesener Bücher auf genau ein Buch beläuft – den richtigen Weg muss jeder für sich selbst bestimmen. Mir hat das Aussortieren, der Wechsel auf den Tolino für unterhaltende Literatur und das Sammeln von für mich persönlich bedeutsamen Büchern diesen Spaß am Lesen auf jeden Fall in ungeahnter Form zurückgebracht und mich das Medium Buch neu wertschätzen lassen. Einen ungeahnt schönen Nebeneffekt habe ich gerade erst letzte Woche bemerkt, als ein Freund zu Besuch kam. Wie zuvor in meiner alten Wohnung in Leipzig führte der Weg als Erstes zu meinen Büchern. Während ich früher auf Kommentare wie “Wow, so viele” stolz war, meinte mein Freund beim Anblick des überschaubaren Stapels: “Oh, they’re so YOU.” Und das ist etwas, worauf ich irgendwie noch ein bisschen stolzer war. Man erkennt mich in ihnen wieder.

25 Kommentare

  1. Avatar
    Mewa
    17. März 2019 / 19:16

    Ich glaube, das ist jetzt mein aller-allerliebster Beitrag, den ich bisher bei dir hier lesen durfte, weil er die Liebe zum Lesen und zu Büchern so wunderschön zum Ausdruck bringt. Nicht, dass deine anderen Beiträge nicht toll wären, nur mit diesem fühle ich mich ganz besonders verbunden.
    Ich habe gerade so viele verschiedene Gedanken, erstmals vielen Dank dafür, dass du das hier mit uns geteilt hast! ❤️

    > “Wie oft habe ich Nachrichten erhalten, dass jemand sich ein Buch gekauft hatte, da er es auf meinem Kanal gesehen hatte. Das Problem dabei: Oft hatte ich die Bücher noch gar nicht gelesen und somit wusste ich weder, ob mir das Buch überhaupt zusagt, noch, ob dessen Inhalt möglicherweise problematisch ist.”

    Das ist es, was ich mir immer denke, wenn Leute Haul-Videos hochladen und\oder danach verlangen. Ich wundere mich immer – was wenn das Buch schlecht ist? Oder der Person, die es vorstellt, nicht gefällt? Was, wenn sie es im Nachhinein doch nicht gern beworben hätte?
    Es ist auch das, was mir beim Bloggen früher sehr krass bewusst wurde: Dass die Bücher, die ich zeige, die werden “Mich” quasi darstellen. Sie sind das, womit mich Leute eventuell verbinden werden – so wie ich selbst auch bestimmte Bücher mit anderen verbinde. Natürlich sollte man Menschen nicht auf ihre Vorlieben reduzieren und hinter der Internetpräsenz steckt eine Person mit mehr Dimensionen, als ein Buch Seiten haben kann. Aber das ändert im schnellen Internet nichts – manche Menschen können super sympathisch sein, aber wenn ich auf ihre Profile gehe und Bilder von bunten Bücherregalen und Mainstream YA-Werken sehe, dann bleibt die Person für mich eine von vielen dieser Blogger, die Fairyloots und Owlcrates auspacken – womit ein gewisses Bild konnotiert wird (No shade tho! XD). Auf dem ersten Blick sehe ich leider keinen Mehrwert darin, jenen zu folgen oder länger auf ihrer Seite zu verharren.

    Im Vergleich treffe ich aber auch oft auf diese einen Accounts, die nicht nur sammeln, sondern auch lesen; nicht nacheifern, sondern sich ausprobieren. Die lesen, was sie im Moment interessiert und das kann YA sein, denn mit dem Genres hat das Ganze nichts zu tun – es hat was, wie du es ausdrückst, mit dem Verhältnis zwischen dir und den Büchern zu tun.

    Eine Zeit lang habe ich in dem Irrglauben gelebt, erst ein guter Leser zu sein, wenn ich so viele Genre wie möglich ausprobiert und zudem in jedem Genre die “wichtigsten” Bücher gelesen hatte: die jährlichen Goodreads und Lovelybooks-Winner. Damals hatte ich auf meiner Wunschliste Sachen stehen, die mich vom Inhalt her nicht interessierten, aber wo ich mich verpflichtet gefühlt habe, es gelesen zu haben. Erst viel später habe ich erfahren, wie viel schöner es eigentlich ist, eine Geschichte zu finden und anderen vorzustellen, von der vorher kaum jemand was gehört hatte.

    > “Oh, they’re so YOU.” Und das ist etwas, worauf ich irgendwie noch ein bisschen stolzer war. Man erkennt mich in ihnen wieder.”

    Ich musste in den letzten drei Jahren zwei Mal umziehen und stehe jetzt vor einem dritten Umzug. Da ich noch bei meinen Eltern lebe, wundere mich immer wieder: Wenn ich mal weggehe, wirklich weggehe und einen Platz für mich finde, wo auch immer – was möchte ich dann mitnehmen? Und Dinge habe ich kaum welche. Hatte ich noch nie.
    Aber Bücher sind das Eine, was ich einfach gern um mich, neben mich, überall habe. Ich liebe es viel zu sehr, Bücher zu kaufen, anschauen, fühlen und auch zu sammeln, um damit je aufzuhören, aber ich gebe ebensooft die gesammelten, gekauften und bis dahin gelesenen Werke wieder weg. Ich sortiere jeden Monat irgendwas aus. Manchmal brauche ich bestimmte Bücher für eine Weile in meinem Regal, damit sie mich an dem erinnern, was ich aus ihnen mitgenommen habe. Wenn ich mit etwas aber abschließe, und das kann oft auch ein Lieblingsbuch sein, dann lasse ich es los. Und hole mir ein neues Buch und erwarte wieder etwas Ähnliches. Und so bleibt es überschaubar und klein und vor allem sehr Ich – ein sich ständig veränderndes Ich. Und das ist wirklich wirklich wirklich schön und es freut mich, dass du dasselbe empfindest mit deinem neuen Stapel ❤️ Vor allem, weil du darüber berichtet hast, wie schwer es dir fiel, dich von deiner Bücherei zu verabschieden. (Was ich btw auch voll verstehe, denn ganz gleich, wie shallow so eine Ansammlung an Büchern auf Social Media aussehen mag, sie bringt trotzdem jedes Leserherz zum aufseufzen)

    Tut mir leid wegen diesem monströsen Kommentar, ich bin etwas in meinen eigenen Gedanken verloren gegangen. Ich finde generell das Thema sehr spannend – das Verhältnis zwischen uns und Büchern in diesem Zeitalter der Selbstinzenierung. Noch mal, unheimlich toller Beitrag und das sage ich nicht, weil ich dich immer gern anfeuere bei allem was du machst, sondern honestly! XDD

    • Anabelle 17. März 2019 / 22:34

      Hallo, du Liebe,

      erst einmal: Wow, danke! Das freut mich wirklich sehr. Ich mache mir gerade generell viele Gedanken über mein Leseverhalten und auch das Gelesene – schön, dass du dich darin so wiederfindest! 🙂

      So ging es mir bei Haul-Videos auch immer. Ich hab sie deshalb selbst nie sonderlich gerne gemacht und genau das auch immer am Anfang des Videos gesagt, aber sie werden halt echt viel eher geklickt als andere Videos.
      Man steht im Endeffekt wirklich mit seinem Namen da und auch wenn man ganz sicher nicht immer alles im Blick haben kann und sich der Lesegeschmack ja auch ändert, wäre mir dabei mittlerweile wirklich unwohl.

      Das Pflichtgefühl kenne ich so so so gut, insbesondere auf Instagram. Da fühlt man sich manchmal schlecht zu Backlist-Titeln oder ganz unbekannten Büchern zu greifen und die Likes und Kommentare beeinflussen einen da noch zusätzlich. Aber ich habe da bei einigen Büchern in letzter Zeit leider wirklich gemerkt, dass es einfach nicht mehr meins ist und vieles noch dazu austauschbar auf mich wirkte.

      Dass sich dein Bücherstapel verändert, passt ja auch richtig gut, da er dich gleichzeitig mitverändert – und du dann wieder ihn. Falls das jetzt Sinn ergibt. 😀

      Und ich sage es immer wieder: Entschuldige dich nie für die Kommentare. Niemals nie. Ich freu mich jedes Mal. 🙂

      Liebe Grüße
      Anabelle

      • Avatar
        Mewa
        18. März 2019 / 0:04

        Das Entschuldigen ist so eine Angewohnheit mit der ich mir am meisten schwer tue, sie loszuwerden xD but I’ll try to avoid it in future!

        Btw was ich nicht angemerkt hatte in meinem Kommi, aber was ich auch eingehen wollte :D, wegen dem Reinschreiben und Markieren in ein Buch: Das feier ich voll. Es stimmt, dass man dadurch das Gelesene besser reflektiert – und das Lesen macht auch mehr Spaß!

        Und Hauls… Es gibt für mich nur eine Person, deren Haus-Videos ich gucke und das ist Ariel Bissett – weil die Bücher, die sie sich aussucht, die mag man nie wirklich unbedingt lesen hahaha xD Zumindest vorerst. Das Spannende an ihren Videos ist wirklich, zu hören, warum sie dieses vollkommen unbekannte japanische Buch lesen will, das sie so ethusiastisch in die Kamera hält. Ironischerweise ist sie auch die Person, die sich jedes Mal versucht für solchen Content zu entschuldigen. ^^ Book Hauls per se sind nichts schlechtes, aber es geht wirklich um den Unterschied zwischen A) Look how many new books I have vs. B) Look what interesting new book I just found. Eine Person, die ein Video A) zeigt, wird mit 90%iger Wahrscheinlichkeit Neuerscheinungen und/oder Reziexemplare zeigen, damit dann einen Hype beginnen der sich durch weitere Influencer ausbreiten wird – ohne das die jeweiligen Personen das Buch gelesen haben – und somit nicht wissen, was sie da eig. promoten. Also das Thema Hauls hat neben der Sache mit dem Minimalismus noch einige weitere shady Seiten. (Ich denke gerade auch an die Aktion zum Buch Niemalswache, aber das geht wieder in ganz andere Diskussionsgebiete)

        Oh ja, Blacklist-Autoren und unbekannte Bücher – die habe ich so vermieden eine Weile lang. Aber damit folgt man so einem Schafsdenken – like, ich denke da va an Colleen Hoover. Ich mag sie nicht unterstützen, aber ich mochte doch ihre Bücher lesen und selbst bewerten, wie ich sie finde. Jetzt ist sie zwar nicht mehr mein Geschmack, aber ich hatte mit vielen Schuldgefühlen und Rechtfertigung zu kämpfen – nicht von außen, sondern von mir selbst.
        Dass viele der eher gehypte Bücher nicht mehr zum eigenen Lesegeschmack passen, I feel you there too ❤️

        Und ja, es ergibt Sinn! 😀 Hast recht, es ist ein endloser Loop hahaha ❤️

        LG
        Mewa

        • Anabelle 27. März 2019 / 14:02

          Ich hab mir das ständige Entschuldigen in Irland angewöhnt – die entschuldigen sich ja noch, wenn man sie auf der Straße niederrennt – und versuche jetzt, es mir wieder abzugewöhnen, weil ich es eigentlich gar nicht mag. 😀

          Die Aktion habe ich in meinem Masterarbeitssumpf gar nicht mitbekommen. Um was ging’s denn da? Und ja, was die Hauls angeht, stimme ich dir absolut zu. Ich glaube, wenn man das reflektiert und erwähnt, dass es sich nicht um eine Empfehlung handelt und vor allem auch unbekanntere Nischen-Themen vorstellt, ist das noch einmal etwas anderes.

          Liebste Grüße!
          Anabelle

  2. Avatar
    Saskia
    17. März 2019 / 20:30

    Die Idee, dass du dich in deinen Büchern jetzt wiederspiegelst, ist eine wirklich schöne! Ich fand es so schade, dass sich viele auf Kondos “auch Bücher sollte man (aus-)sortieren” gestürzt und es zerrissen haben. Denn wie du schon sagst, bringt es einem persönlich nicht unbedingt etwas, einfach mehr oder weniger wahllos Bücher zu horten, obwohl man viele davon vermutlich nie (wieder) lesen wird. Behalten kann man sie aus ästhetischen Gründen natürlich trotzdem, wenn es einem Freude macht, aber dagegen hat ja auch Kondo nichts.
    Mein Ziel ist inzwischen auch eher eine ganz persönliche Sammlung von Lieblingsbüchern. Ganz so fix wie du bin ich leider noch nicht, was das Sortieren angeht, aber mir hat diese Einstellung schon sehr dabei geholfen, von vornherein bewusster zu kaufen und meinen SuB zu reduzieren – sowohl durch lesen als auch aussortieren. Und es fühlt sich befreiter an, irgendwie leichter, obwohl ich oft Bücher mehrfach lese und mein Bücherregal auch als gestaltendes Raumelement immer noch sehr gerne mag. Also mal sehen, wie es weitergeht. Unter Umständen darf ich für ein Semester ins Ausland und ich merke jetzt schon, wie ich wieder mehr zu e-Books tendiere, weil ich die dann alle mitnehmen kann. Die Sache mit der Onleihe hatte ich allerdings noch nicht auf dem Schirm und werde sie mir mal anschauen. Es wäre ja cool, auch wenn das mit z.B. englischen Bibliotheken ginge. Ansonsten versuche ich einfach mal, die Unibibliothek stärker zu nutzen. 🙂
    Vielen Dank für den Tipp und den schönen Beitrag!
    Liebe Grüße
    Saskia

    • Anabelle 27. März 2019 / 14:04

      Liebe Saskia,

      ich hatte (als Unwissende) jetzt auch den Eindruck, dass es ja mehr um dieses “Macht es dir wirklich noch Freude?”-Prinzip geht. Und da musste ich mir bei einigen Büchern ein ganz klares Nein eingestehen. Die standen halt einfach noch aus Sammelgründen herum und lesen würde ich sie dann doch nie.

      Ich finde bewusster Kaufen super. Und ob schnell oder nicht, ist dabei ja egal! Bei mir war es ja mehr oder weniger gezwungenermaßen, das sollte man gar nicht vergleichen.

      Und genauso ging es mir auch kurz vor meinem Auslandssemester. Ich bin gespannt, was du danach sagst. 😀
      Wo geht es denn eigentlich hin?

      Liebe Grüße
      Anabelle

  3. Avatar 17. März 2019 / 21:37

    Liebe Anabelle,

    Dein Beitrag spricht gerade eine Phase an, die ich auch erlebe, wenn auch weniger drastisch, da ich durch keinen Umzug zum Umdenken bewegt wurde. Ich habe in letzter Zeit vermehrt Bücher aussortiert und weniger (Print-) Bücher nachgekauft. (Mal gucken, wie lange das vorhält.) Den Gedanken, dass meine Bücher auch mich als Person reflektieren finde ich super, es ist spannend anhand von Büchern – und anderen Dingen – auf den Charakter einer Person schließen zu können.
    Das ist schon irgendwie cool und ich mag die Idee so seinen Stempel in der (Bücher-) Welt zu hinterlassen.
    Ich fand, dass du deinen Beitrag sehr schön geschrieben hast und ein paar relevante Themen angesprochen hast, gerade Hoarding ist bei Bookstagrammern oft ein Problem und manchmal fühle ich mich von all den bunten Buchrücken richtig erschlagen, ich habe lieber etwas mehr Platz zum “Denken”.

    Und auch wenn Likes etwas anderes sagen, ich finde eReader sehr ästhetisch.
    Marie Kondos Prinzip kann ich aber wohl dennoch nicht umsetzen, dazu gibt es zu viele tolle, wichtige Bücher auf der Welt die in ein Regal gehören.

    Alles Liebe
    Friederike

    • Anabelle 27. März 2019 / 14:06

      Liebe Friederike,

      das ist ja auch gar nicht nötig!
      Ich glaube, die meisten Buchliebhaber würden nicht *so* drastisch reduzieren, wie Marie Kondo es vorgeschlagen hat.

      Ich wünsche dir eine tolle Woche mit ganz viel Lesezeit – egal mit wie vielen Büchern im Regal. 🙂

      Liebe Grüße
      Anabelle

  4. Avatar 18. März 2019 / 7:50

    Ich kann mich Dir nur anschließen. Ich lebe auf 9qm. Da bleibt nicht viel Platz für Bücherregale, wenn auch noch Bett, Kleidung und andere Hobbys untergebracht werden müssen. Ich habe in meinen Regalen mittlerweile nur noch Bücher, die ich immer wieder lese. Mein Printsub ist relativ klein. Zu meinem 40. Geburtstag hat mir meine Familie einen Tolino geschenkt, weil ich den Kindle zu limitierend fand, gerade im Bezug auf die Onleihe, die ich seit dem Tolino brutal oft nutze.

    Printbücher, die ich lese, Print-Rezensionsexemplare (obwohl ich mittlerweile Reziexemplare auch schon vorrangig nur noch als ebook anfordere) und alles, was mich nicht so begeistert, dass ich es ein zweites oder zigstes Mal lesen werde, zieht nach dem Lesen gnadenlos weiter in offene Bücherschränke oder die Kirchenbücherei. Ich habe mir das angewöhnt und halte nichts von Regalwänden, nur um andere zu beeindrucken. Auch bei Klimbim habe ich mich mittlerweile reduziert. Ich habe ein großes Billy und zwei Kleine, die auf Malm-Kommoden stehen. Da stehen auch nur noch meine Lieblingsautoren drin bzw. zwei Böden mit Sub, der aber gerade abgearbeitet wird. Ich bin großer Fan des Tolino. Ich finds echt schön, dass auch andere Lesebegeisterte mittlerweile den Wert kleiner Buchregale mit ausschließlich Lieblingsliteratur zu schätzen wissen.

    • Anabelle 27. März 2019 / 14:18

      Liebe Grit,

      genauso geht es mir gerade auch. In der Wohnung früher blieb viel Platz zum Ansammeln. Jetzt teile ich mir ein Zimmer mit jemandem, da kommt das pragmatische Denken ganz automatisch.
      Ich freue mich wirklich, dass dir der Tolino so gut gefällt. 🙂

      Hab noch eine schöne Woche!

      Liebe Grüße
      Anabelle

  5. Avatar
    Verena von Lieblingsleseplatz
    18. März 2019 / 8:22

    Ich hatte in unserem alten – sehr viel kleineren – Haus auch Unmegen von Büchern und Regalen … nun liebe ich das helle, klarere Design in dem meine Seele atmen kann. Auch hier stapeln sich Bücher – aber eben im Wohnzimmer die immer rund 10 – 20 die ich lesen möchte, im Schlafzimmer die wenigen, die gelesen sind und bleiben dprfen, da die Reihe noch nicht beendet ist oder die ich Testlesen durfte und signiert sind. Und im Flur liegt der Stapel gelesener Bücher den meine Freunde und Familie am liebsten hat – denn der wird gnadenlos verschenkt und macht so viele weitere Menschen glücklich!
    Denn laufend kommen neue fantastische Bücher raus die ja auch wieder gelesen werden wollen!

    • Anabelle 27. März 2019 / 14:21

      Das ist vor allem ein Garant für ständigen Besuch. Zumindest stünden meine Freunde vermutlich permanent auf der Matte, wenn dort der Geschenke-Stapel läge. 😀
      Schön, dass du so auch anderen eine Freude machen kannst!

      Liebe Grüße
      Anabelle

  6. Avatar 18. März 2019 / 11:52

    Liebe Anabelle,
    ich hatte beim Lesen deines Beitrages sehr oft den Gedanken »Jap, genau so ist es«. Ich war schon immer ein Mensch, der regelmäßig Bücher aussortiert hat. Bücher, die mir nicht gefallen, und Bücher, die ich kein zweites Mal lesen würde, behalten keinen Platz in meinem Regal. Ich verschenke die Bücher, spende sie oder verkaufe sie – sie dürfen dann lieber andere Menschen glücklich machen und in meinem Regal Platz für Bücher schaffen, die mir vielleicht besser gefallen.
    Es ist mir auch schon relativ häufig passiert, dass mich Freunde besucht haben und entsetzt waren, dass ich »nur« drei Regale mit Büchern besitze. Ich lese doch so viel, da muss ich doch mehr Bücher haben! So viel lese ich also gar nicht, es ist nur Fassade! Nach solchen Aussagen habe ich mich oft richtig schlecht gefühlt …
    Ich persönlich finde Bilder mit e-Readern sehr schön, merke es aber auch an eigenen Bildern, dass sie von der Community nicht gut aufgenommen werden. Ich lese verhältnismäßig wenig auf meinem e-Reader, aber wenn, dann zeige ich ihn auch. Ich finde Authentizität in den sozialen Medien sehr wichtig, auch wenn es weniger Likes und Klicks gibt 🙂

    Ein wirklich schöner Beitrag von dir!
    Alles Liebe
    Janika

    • Anabelle 27. März 2019 / 14:23

      Liebe Janika,

      ich dachte auch, “das muss so als Büchermensch”. Bis Karla Paul, die ja einer DER Büchermenschen schlechthin ist, mal meinte, dass sie überhaupt kein Regal habe, das sie fotografieren könnte.
      Ich finde die Reader-Bilder auch überhaupt nicht schlimm. Einziger Nachteil ist vielleicht, dass die Cover meist nicht farbig sind. Aber wie du schon meintest: Authentizität geht vor. 🙂

      Liebe Grüße
      Anabelle

  7. Avatar 19. März 2019 / 14:08

    Liebe Anabelle,
    ein wirklich wunderschöner Beitrag. Ich habe Marie Kondos Buch vor ein paar Jahren gelesen und fand die ganzen Ausmistaktionen damals richtig hart von ihr beschrieben. Dennoch konnte ich einiges an Inspiration mitnehmen, denn wer sagt denn, dass ich es genauso machen muss wie sie?
    Bücher habe ich damals nicht ausgesortiert, weil ich es damals nicht wollte und konnte. Wie du in deinem Beitrag schreibst, war ich eher die Käuferin, zwar auch Leserin, aber ich kaufte mehr als ich lesen konnte. Seit im Alltag immer mehr Pflichten kommen und das Lesen seine Zeit teilen muss mit anderen Aufgaben, stiegen mir auch Rezensionsexemplare und der “Stress” immer aktuell über jedes Buch informiert zu sein, über den Kopf.
    Ich habe daher eine andere Art von Minimalismus für mich entdeckt, weil ich (noch) kein Freund vom eReader bin. Ich habe einen, aber ich mag ihn nicht. Stattdessen kaufe ich so gut wie keine Bücher mehr, es ist zumindest um ein vielfaches weniger geworden. Ich lese vermehrt Bücher aus dem eigenen Regal und sortiere regelmäßig kleine Stapel aus, die dann in den Bücherschrank wandern.
    Noch bin ich damit nicht zufrieden, aber dein Beitrag zeigt, dass viele von uns Buchmenschen gerade dabei sind umzudenken. Nicht mehr die Quantität steht im Mittelpunkt, sondern es scheint mir fast wieder ein zurück zur Qualität.
    LIebe Grüße
    Jule

    • Anabelle 27. März 2019 / 14:26

      Liebe Jule,

      gab es denn noch härtere Tipps als den mit den Büchern? Vielleicht sollte ich mir das Buch doch einmal genauer anschauen.
      Ich habe auch manche Tage, an denen ich einfach auf richtigem Papier lesen möchte. Insbesondere, wenn ich eh schon den ganzen Tag vor einem Bildschirm saß. Kann ich also sehr gut nachvollziehen!

      Und ich hoffe, du behältst recht, dass es wieder mehr um Qualität geht. 🙂

      Liebe Grüße
      Anabelle

  8. Avatar 19. März 2019 / 17:44

    Hey Anabelle,

    mit Minimalismus beschäftige ich mich tatsächlich schon das ganze letzte Jahr. Ich hatte das Gefühl, die Wohnung von mir und meinem Mann ist irgendwie übergelaufen, weswegen ich einfach überall und an jeder Ecke angefangen habe auszumisten. Wir haben so viele Dinge über Jahre angesammelt und ich habe gemerkt, dass es mehr Ballast war, als das ich daran Freude hatte. Mein Bücherregal hat das auch sehr stark betroffen. Ich hatte über 1000 Bücher und bin jetzt bei etwa 250, schätze ich. Hätte man mir vor ein paar Jahren gesagt, dass ich irgendwann meine Bibliothek ausmiste, da hätte ich der Person den Vogel gezeigt haha. Viele Bücher davon habe ich auch gelesen, aber nicht jedes konnte mich überzeugen oder es war halt einfach eine einmalige Sache. Und die, die ich nicht gelesen habe, haben mich auch einfach nicht mehr interessiert (da wären wir auch bei Thema Anhorten). Die Einstellung zu Büchern hat sich bei mir auch einfach drastisch geändert. Ich nehme viel weniger Reziexemplare an und kaufe auch bewusster. Natürlich werde ich auch immer mal wieder shoppen und auch mal mehr als ein Buch, was ich im übrigen auch nicht schlimm finde, aber halt mit dem Gedanken diese Bücher auch zeitnah zu lesen und sie auch ggfs schnell wieder auszusortieren… So haben auch andere Leser etwas davon, und es fängt hier nicht an, vor sich hin zu stauben. Deinen letzten Satz bzw deines Freundes fand ich wirklich toll. – Genau, das ist es doch was wir Leser wollen. 🙂
    Ein richtig schön geschriebener Beitrag von dir!
    Liebste Grüße, Stella

    • Anabelle 27. März 2019 / 14:28

      Hey Stella,

      wow, da hast du aber so richtig aussortiert! Respekt! Gab es schon Momente, in denen du die Bücher vermisst hast?
      Vielen vielen Dank für deine lieben Worte!
      Ich hab jetzt auf Anhieb nichts dazu auf deinem Blog gefunden, aber hast du über deine Erfahrungen zum Ausmisten zufällig auch irgendwo berichtet oder irgendwelche Tipps gesammelt?

      Liebe Grüße
      Anabelle

      • Avatar 28. März 2019 / 19:37

        Hey Anabelle 🙂

        tatsächlich vermisse ich sie nicht und bin wirklich glücklich über meine Entscheidung. Mir fällt es auch deutlich leichter, mich von neuen Schätzen (die eine einmalige Sache waren) zu trennen.
        Danke für´s vorbei schauen, ich habe dazu noch nichts verfasst, aber ich habe es auf meiner to-do Liste. Vllt mach ich das sogar demnächst. Du hast mich mit deinem Beitrag auf jeden Fall angefixt 🙂

        Liebste Grüße, Stella

  9. Avatar 19. März 2019 / 21:10

    Ich bin auch so jemand, der Bücher unbedingt richtig besitzen möchte. Das genieße und zelebriere ich. Mittlerweile habe ich bestimmt rund 200 Bücher im Regal stehen, aber manchmal ist es auch extrem befreiend, Bücher auszusortieren, die man sowieso nie mehr lesen wird. Ich bin neuerdings ebenfalls dazu übergegangen, Titel die ich nur zur Unterhaltung lese, als Ebook zu kaufen. Das spart sehr viel Platz.

    • Anabelle 27. März 2019 / 14:19

      Liebe Carolin,

      das kann ich voll verstehen und ich glaube, so geht es den meisten.
      Ich wünsche dir noch eine schöne Woche in deiner kleinen Bibliothek. 🙂

      Liebe Grüße
      Anabelle

  10. Avatar 22. März 2019 / 13:46

    Wundervoller Beitrag. Ich sehe das mittlerweile ähnlich wie du. Früher habe ich auch Bücher gesammelt, weil ich möglichst viele besitzen wollte, aber da ich auch viele Jahre später viele davon noch gar nicht gelesen habe, fand mittlerweile ein Umdenken bei mir statt. Ich kaufe jetzt nur noch, wenn ich das Buch auch wirklich direkt lesen möchte, sodass es wieder ums Lesen geht statt um den reinen Besitz.
    Auf ebooks umsteigen konnte ich bisher noch nicht, weil ich Print einfach viel lieber lese und auch viel gebraucht kaufe oder tausche, aber das habe ich noch vor, vor allem auch aus Umweltgründen. Ich ziehe im Sommer um und überlege mir jetzt schon, welche Bücher ich mitnehmen möchte und was ich mit dem Rest mache, darum wären ebooks eine sehr gute Lösung für die Zukunft. Was ich auch möchte, ist Bibliotheken mehr zu nutzen. Wenn mir ein Buch so gut gefällt und mir so wichtig ist, dass ich es auch besitzen muss, dann kann ich es schließlich immer noch kaufen.

    Im Endeffekt hast du aber völlig recht: Jeder muss die Lösung finden, mit der er sich selbst am wohlsten fühlt.

    • Anabelle 27. März 2019 / 14:31

      Hallo, du Liebe,

      das kann ich vollkommen verstehen. Wenn du sie aber tauschst bzw. ausleihst oder gebraucht kaufst, dann ist es für die Umwelt ja auch nicht schädlich.
      Ich bin gespannt, welche Bücher deinen Umzug “überleben”. Und schon einmal viel Erfolg dabei und einen tollen Start in der neuen Stadt, falls es weiter weg geht! 🙂

      Liebe Grüße
      Anabelle

      • Avatar 29. März 2019 / 22:18

        Da hast du recht.
        Ja, bin ich auch. Der Rest kann aber zum Glück sonst noch bei meinen Eltern bleiben, da ist Platz genug. 🙂 Und ja, es geht etwas weiter weg, darum möchte ich auch so wenig wie möglich mitnehmen. Dankeschön!

  11. Avatar 8. April 2019 / 16:32

    Hallo meine Liebe,
    da sagst du was, was mich direkt betrifft. Das mit den Büchern war bei mir auch immer so eine Sache. Ich habe vor ein, zwei Jahren noch, auch immer mehr Bücher gekauft. Und was soll ich sagen, ich habe es geliebt! Die Bücher zu sehen, sie anzufassen, immer wieder in die Geschichten einzutauchen. Ähnlich wie bei dir, habe ich allerdings auch dadurch, dass ich mich mehr und mehr mit Persönlichkeitsentwicklung – und auch Minimalismus, Zero Waste etc. ä beschäftigt habe, gemerkt, dass das Bücher Ansammeln einfach nicht mehr zu meiner Lebensgestaltung passt. Seither besitze ich auch nur noch Bücher, die mir besonders am Herzen liegen und aus denen ich große Erkenntnisse ziehen konnte – v.a. Bücher über Persönlichkeitsentwicklung.
    Danke dir für diesen schönen Artikel.

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