Back To School – Meine Organisations- und Lerntipps aus dem Studium + Gewinnspiel

Back To School – Meine Organisations- und Lerntipps aus dem Studium + Gewinnspiel

Werbung.
Der Beitrag ist in Kooperation mit RedBubble entstanden.

Bald beginnt das neue Semester. Einige von euch starten vielleicht als Erstis, andere sind, wie ich, fast fertig und widmen sich nun dem Endgegner namens Masterarbeit. Egal ob ihr noch zur Schule geht, eine Ausbildung macht oder mitten im Studium steckt – Lern- und Prüfungsstress kennen wir alle. Ich gehöre der seltenen Gruppe der Menschen an, denen das Lernen irgendwie Spaß macht und das liegt nicht zuletzt daran, dass ich es für mich in den letzten Jahren etwas optimieren konnte. Ein paar der Tipps habe ich euch heute zusammengestellt und hoffe, sie helfen euch ebenfalls weiter.

Der Beitrag ist in Kooperation mit Redbubble entstanden. Redbubble vereint über 400.000 unabhängige Künstler auf ihrer Seite. Man kann dort nach individuellen Designs stöbern und sich diese auf alles mögliche von Tassen über Notizbücher bis hin zu Kissen drucken lassen.  Normalerweise bestelle ich mir dort jeglichen Fan-Merch, aktuell haben sie jedoch eine Back to School-Aktion, bei der ich meine Favoriten zusammenstellen durfte. Ein paar der Dinge könnt ihr auch in den Fotos sehen.
Außerdem habt ihr die Chance, einen 50€-Gutschein von Redbubble zu gewinnen. Alles weitere dazu findet ihr am Ende des Beitrags.

Lernt euren Lerntyp kennen

… und das auf allen möglichen Ebenen. Wann lernt ihr am besten, morgens oder abends? Lernt ihr lieber alleine oder in Gruppen? Neue Sprachen lerne ich zum Beispiel immer vorm Zubettgehen, da die Vokabeln da bei mir am besten im Kopf bleiben. Außerdem lerne ich anfangs immer am besten alleine und dann, wenn die Klausuren nahen, noch einmal in der Gruppe. Dadurch kann ich überprüfen, dass ich alles richtig verstanden habe und darüber hinaus hilft es mir unheimlich, anderen etwas zu erklären, damit es es sich bei mir festigt.

Wichtig ist außerdem, herauszufinden, ob ihr eher visuelle, auditive, kommunikative oder motorische Lerntypen seid. In der Regel sind wir alle Mischtypen, aber für verschiedene Bereiche eignen sich unterschiedliche Techniken besser. Wenn ich etwas stupide auswendig lernen muss – und das kommt im Studium leider häufig vor –, hilft es mir es ganz oft aufzuschreiben. Anderen hilft es vielleicht, eine Sprachaufnahme zu machen und diese einfach morgens im Bad oder vorm Schlafengehen noch einmal abzuspielen (das wäre dann auditives Lernen).

Anfangs braucht es natürlich etwas Zeit, verschiedene Methoden durchzuprobieren, aber es lohnt sich wirklich. Im Endeffekt spart ihr euch Zeit und Mühe, da ihr viel effektiver Lernen könnt.

Ortswechsel

Gerade in stressigen Klausurenphasen, aber auch in der Isolation meiner Bachelorarbeit waren Ortswechsel ein Segen. Wenn ihr im Prüfungsstress seid und nicht mehr vom Laptop wegkommt, tragt diesen woanders hin. Wenn euch die Geräuschkulisse nicht stört oder ihr bei Musik lernen könnt, geht in euer Lieblingscafé und arbeitet dort. Einen Vorteil, den das Ganze für mich immer hatte: Ich hatte eine räumliche Trennung von Arbeits- und Wohnraum, was mir abends enorm beim Abschalten geholfen hat. Wenn ihr, wie oben erwähnt, mit Sprachaufnahmen lernen möchtet, könnt ihr dabei zum Beispiel auch spazieren gehen.

Handy weg, ist klar – aber wie?

Wenn ihr den Ortswechsel ausprobieren möchtet, lasst es am besten gleich daheim. Ansonsten, legt es in einen anderen Raum. Als zusätzliche Hilfe könnt ihr euch Apps wie Forest laden, die euch dabei unterstützen, euer Handy für einen gewissen Zeitraum nicht in die Handy zu nehmen.

Lerntipps Stehlblueten

Handyhülle & Mäppchen von Redbubble

Probeklausuren

An Universitäten werden besonders für die jüngeren Semester häufig Tutorien angeboten – geht hin! Die Tutoren wiederholen nicht nur den Stoff, sie machen auch Probeklausuren mit euch und können euch darüber hinaus vielleicht sogar etwas zum jeweiligen Dozenten sagen. Als es keine Tutorien mehr gab, haben einige KommilitonInnen und ich uns gegenseitig Probeklausuren erstellt. Natürlich könnt ihr sie euch auch selbst erstellen, aber hilfreicher ist es, jemand anderes tut das, da er oder sie Augenmerk auf andere Dinge legen wird und ihr so eventuelle Wissenslücken erkennen könnt.

Erstellt euch einen Zeitplan

Gerade wenn man noch nebenher arbeiten gehen muss, sind sechs Klausuren in der Woche mit panischem Last-Minute-Lernen eher nicht zu bewältigen. Und im Normalfall warten zusätzlich noch Referate, Vorprüfungen und Hausarbeiten auf einen. Das liest sich schon stressig, ist aber zu bewältigen, wenn ihr ein gutes Zeitmanagement habt. Wenn ihr sonst also gerne aufschiebt, guckt am besten schon zu Beginn des Semesters oder auch des Schuljahres, wann welche Prüfungen anstehen und plant grob ein, wie viel Zeit ihr für Recherche, Lernen und Schreiben braucht. Ihr müsst nicht minutiös planen und solltet natürlich Raum für Flexibilität haben, aber grobe Wochenziele sind ein toller Anfang und lassen euch entspannter an die Klausurenphase herangehen.

Strukturiertes Mitschreiben

Ich neige zu starker Zettelwirtschaft, was nicht gerade ideal ist. Im Laufe des Studiums hat sich das zum Glück geändert und ich habe gelernt, Dinge auch einmal abzuheften. Was außerdem total hilfreich war, ist seine Mitschriften während der Vorlesungen und Seminare anzupassen. Natürlich gibt es keine Anwesenheitspflicht (gab es zumindest an meiner Uni nicht), die Folien sind in der Regel online und manche Dozenten lesen gefühlt nur ab. Oft hätte man die Zeit sinnvoller investieren können. Aber: Ab und an betont der Dozent eben doch etwas mehrmals. Diese Begriffe, Definitionen oder Fragestellungen habe ich mir immer mit einem riesengroßen Ausrufezeichen versehen – und sie waren immer Bestandteil der Prüfung.

Außerdem habe ich bei den Mitschriften oben immer etwas Platz gelassen und ganz grob Thema und zentrale Thesen bzw. den Kerninhalt aufgeschrieben. So habt ihr später eine bessere Übersicht und habt schon, bevor ihr zu lernen beginnt, eine ungefähre Ahnung von den Zusammenhängen und wichtigsten Inhalten. Falls ihr Sketchnotes könnt, umso besser! Es gibt tolle “Studygrams” (Instagram-Accounts zum Thema Lernen) und ich wünschte wirklich, ich hätte die Geduld oder das Talent, so etwas anzufertigen. Es hilft sicher prima beim Visualisieren und Lernen.

Jane-Austen-Tasche und mein geliebter Kaffee-Linguistik-Sticker von Redbubble

Pausen

Ja, richtig gelesen. Das ist der Tipp, den ich jahrelang nicht beherzigt habe, weil ich von morgens bis abends am Arbeiten oder Lernen war. Ruhepausen sind allerdings total wichtig für euer Gehirn. Es schadet euch also gar nicht, wenn ihr euch eine feste Uhrzeit für die Dinge einplant, die ihr mögt. Wenn ihr euch ohnehin einen Zeitplan (s.o.) erstellt, plant die Pausen direkt mit ein. Euer Kopf braucht Abwechslung und Entspannung, um all das neu Gelernte zu verarbeiten. Habt vor allem bitte kein schlechtes Gewissen, wenn ihr euch diese Zeit nehmt. Ich weiß, das sagt sich so einfach, aber macht euch klar, dass Pausen zum Lernprozess dazugehören und notwendig sind.

Neue Motivation mit der Pomodoro-Methode

Wir alle kennen die Tage, an denen nichts geht und man sich am liebsten im Bett mit Netflix verkriechen möchte. Tage, an denen die Konzentration gen null geht und man nach fünf Minuten Lernen schon in Tagträume abdriftet. Für solche Fälle probiert unbedingt die Pomodoro-Methode. Pomodoro ist Italienisch für Tomate und die Technik heißt aus dem simplen Grund so, dass der Erfinder für sie eine Eieruhr in der Form einer Tomate verwendete. Ein Handy tut’s aber auch.
Stellt euch einen Timer auf 25 Minuten. Wenn dieser klingelt, dürft ihr fünf Minuten Pause machen. Danach stellt ihr den Timer wieder auf 25 Minuten und so weiter. Nach viermal könnt ihr eine längere Pause machen. An schlechten Tagen zwinge ich mich dazu, den Wecker viermal zu stellen – so habe ich am Ende effektiv gelernt und kann mich danach trotzdem aufs Sofa schmeißen und etwas anderes tun. Durch die Pausen und die kürzeren Phasen, in denen ihr euch voll konzentriert, seid ihr am Ende produktiver, als wenn ihr mehrere Stunden am Stück über den Aufgaben sitzt.

Wenn nichts mehr geht: Ab ins Bett!

Ja, manchmal muss man die Nächte durcharbeiten. Insbesondere dann, wenn eine Deadline für die Hausarbeit heranrückt. Aber: Das Gelernte kann nur dann sacken, wenn ihr ausreichend schlaft. Außerdem ist mein persönlicher Go-To-Tipp gegen miese Laune, einfach ins Bett zu gehen. Am nächsten Tag sieht meist alles wieder besser aus und man kann erholt und mit neuer Energie wieder an die Arbeit gehen.

Lernt mehr, als ihr müsst

Der Extra-Tipp für Streber wie mich. Lernt mehr, als ihr eigentlich müsst. Wenn es nicht gerade eine Multiple-Choice-Prüfung ist, kommt euer zusätzliches Wissen ganz sicher zum Einsatz. Ich habe immer gerne gelernt und liebe meine Studienfächer, sodass es mir Spaß gemacht hat, noch etwas Zusätzliches zum Stoff herauszufinden. Ich glaube aber, dass das im Endeffekt auch immer der Auslöser für die 1.0 war. Wenn ihr statt der Definitionen von Begriffen noch Beispiele nennen könnt, zeigt es, dass ihr euch mit der Materie beschäftigt habt – das ist insbesondere bei mündlichen Prüfungen ein großes Plus (und kostet Zeit, sodass die Prüfer weniger Chancen haben, euch bei anderen Fragen auf kaltem Fuß zu erwischen).

Gewinnspiel und Produkte von RedBubble

Wie bereits angekündigt, habt ihr die Chance, einen 50€-Gutschein von Redbubble zu gewinnen. Alles, was ihr tun müsst, ist, mir in den Kommentaren euren persönlichen Lerntipp zu verraten. Ich lose den Gewinner am 26.08.2018 um 20.00 Uhr aus. Bis dahin habt ihr also Zeit, mitzumachen.

Hier findet ihr noch einmal die Produkte, die ich mir bei Redbubble ausgesucht habe. Natürlich gibt es noch etliche mehr, aber das hier waren meine aktuellen Favoriten! Falls ihr fernab des Gewinnspiels stöbern möchtet, erhaltet ihr mit dem Promocode B2S-STEHLBLUETEN20 bis zum 31.8.2018 um 23.59 Uhr 20% auf euren Einkauf.

Lerntipps Uni Anabelle StehlKissen mit und ohne Spruch von Redbubble

24 Kommentare

  1. 11. August 2018 / 9:56

    Liebe Annabelle,

    vielen Dank für diesen tollen Bericht.
    Mein Geheimtipp ist und war immer,
    dass man nicht nur lernen kann.
    Man braucht auch mal einen freien Kopf und
    auch in den heissen Phasen Zeit für schöne Dinge bevor nichts mehr geht.
    Von daher habe ich mir immer zwischendrin einfach mal etwas schönes gegönnt,
    sei es ein Theaterbesuch oder einfach mal schön Essengehen…irgendetwas um
    wieder frische Luft und freien Raum in den Kopf zu bekommen.
    Vielleicht auch ein kleiner Ausflug ans Wasser, etwas was einem gut tut.

    Liebe Grüße
    Konzi von Lagoonadelmar

  2. 11. August 2018 / 9:59

    Hey!
    Ich muss gestehen, dass ich gar keine so richtigen Lerntipps habe. Meine Strategie war immer: entspannt bleiben, kurz vor der Klausur (also ca. 2 Stunden lang am Abend vorher) den Stoff nochmal anschauen und dann rein in die Klausur. Damit bin ich eigentlich ganz gut gefahren. Fächer, die mir legen, lagen im 1er oder 2er Bereich, bei den anderen reichte es immer fürs Mittelfeld. Da ich nicht sonderlich ehrgeizig bin, war das für mich mehr als ausreichend. Letzten Endes fragt heute niemand mehr danach, mit welcher Diplomnote ich mein Studium abgeschlossen habe (ich glaub, es war eine 2-, wenn ich mich recht erinnere).

    Was mir geholfen hat ist, dass ich sehr viel mitgeschrieben habe und Dinge, von denen ich dachte, dass ich sie mir unbedingt merken muss oder möchte nochmal abgeschrieben habe. Ich lerne am besten von der Hand in den Kopf. Reines anhören einer Vorlesung hat bei mir nicht gereicht, um den Stoff zu behalten.
    Ich wünsche dir ein wunderbares Wochenende
    LG
    Yvonne

  3. 11. August 2018 / 10:01

    Die Back to School Artikel von Redbubble find ich auch immer klasse! Ich bin froh, dass ich nicht mehr jeden Tag lernen muss und dieses Kapitel für mich erst mal abgeschlossen ist. Durch meine Aufmerksamkeitsspanne war das auch oft nicht einfach. Ich habe aber immer versucht, mich direkt morgens hinzusetzen, damit ich um die Mittagszeit schon dachte “wow, ich habe schon viel geschafft!”. Für mich waren auch kontrollierte Pausen und Stundenpläne immer wichtig. Vor einer Prüfung habe ich mir genau datiert, wann ich lernen will. Das hat gut geklappt. Und Belohnungen natürlich einkalkulieren!

  4. 11. August 2018 / 10:03

    Liebe Anabelle,

    Du hast wirklich einen sehr schönen und wichtigen Beitrag geschrieben. Vor allem in meiner Prüfungszeit beim Abitur habe ich gemerkt das ich wirklich Pausen brauche, das es mir nicht gut tut, wenn ich von früh bis Abends nur lerne. Deshalb ist so ein Zeitplan auch wirklich unglaublich wichtig. Wie du auch erwähnt hast, nehmen Handy und Laptop viel von unserer Zeit weg und ja auch das ist mir während meiner Prüfungszeit aufgefallen, sodass ich mir selbst gesagt habe erst einmal eine Pause davon zu nehmen.
    Und am Abend entspannen, einfach mal an etwas anderes denken und den Kopf wieder frei bekommen!
    Was ich für mich herausgefunden habe war, dass ich es für mich als hilfreich empfand solche kleinen Themenhefte zu schreiben. Also ein Minibuch über die Religionskritiker mit allem was ich weiß, was wir aufgeschrieben haben und was noch nützlich sein könnte Für meine schriftlichen Prüfungen hat mir da sehr geholfen, weil ich sehr gerne lese und diese Hefte mein Buchersatz waren, haha.
    Für meine mündlichen Prüfungen habe ich dann auch Audio Aufnahmen gemacht und fand dies auch unglaublich hilfreich, aber irgendwann konnte ich meine eigene Stimme nicht mehr hören und habe die Antworten schneller als die Aufnahme gegeben, hat also geholfen.
    Also ein wirklich schöner Beitrag und wenn ich studiere werde oder eine Ausbildung machen möchte, dann werde ich ihn mir noch einmal zu Herzen nehmen.
    Im Moment freue ich mich jedoch auf mein FSJ in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig und da kann so einige buchige Tasche nur passend sein.
    Ich hab dich lieb, bis hoffentlich bald!
    Alles Liebe,
    Julia <3

  5. Elisabeth
    11. August 2018 / 10:20

    Sehr interessanter Beitrag! Wenn ich etwaa auswendig lernen muss, schreibe ich ea auch gefühlte tausendmal auf.

    Mein Tipp ist vermütlich vor allem für diejenigen gut, die Mathematik oder andere Naturwissenschaften studieren. Dort gibt es zu megavielen Themen extrem gute Videos, die die Themen auf unterschiedliche Art und Weise erklären. Und viele von diesen Videos sind echt gut.
    Grundsätzlich darf man keine Angst davor haben, Hilfe in Anspruch zu nehmen und einfach mal jemanden zu fragen.
    Und noch ein Tipp aus der Sicht der Nachhilfelehrerin:
    Immer früh genug zum lernen anfangen!

    Liebe Grüße

    • Elisabeth
      11. August 2018 / 11:10

      Oh Gott, ich bin auch so ein Schussel- jetzt hab ich vergessen dazuzuschreiben, dass die Videos natürlich auf Youtube sind ‍♀️

      Also dein Beitrag war wirklich toll. Ich mag auch deine Univideos total gerne.
      Liebe Grüße
      Elli

  6. Levi
    11. August 2018 / 10:28

    Liebe Anabelle,
    ich schleiche seit etwa zwei Wochen um zwei Hoodies von Redbubble herum und finde das Timing deines Beitrags großartig und etwas gruselig zugleich. 😀

    Mir hat sowohl für die Bachelorarbeit als auch für das Klausurenlernen die Pomodoro-Methode wahnsinnig geholfen. Einfach, weil es eine überschaubare Zeit ist. Mir persönlich haben Sätze wie “Ich lerne jetzt acht Stunden durch” wirklich Angst gemacht, was dazu geführt hat, dass ich ohne Ende prokrastiniert habe. Da waren x mal 25 Minuten doch deutlich weniger angsteinflößend.
    Allerdings muss man dafür auch ein Typ sein. Habe mit verschiedenen Leuten über die Methode gesprochen und manchen waren die Pausen dann zu viel. Sie haben sie dann eher als “Zeitverschwendung” wahrgenommen und sind dann doch wieder dazu übergegangen, einfach x Stunden am Stück zu lernen.
    Daher kann ich da auch nur jedem empfehlen, die Methode einfach mal auszuprobieren. 🙂

    Ansonsten hat für mich das Organisieren meiner Notizen und Vorlesungsfolien über OneNote ziemlich gut funktioniert, da meine Handschrift ziemlich unleserlich ist, wenn ich schnell schreibe. Und ich hatte immer alles dabei. Allerdings funktioniert das für manche Studiengänge/Module wahrscheinlich besser als für andere.

    Im Prinzip kann ich sonst auch die anderen Sachen so unterschreiben. Das Wichtigste ist, dass man für sich herausfindet, was wirklich funktioniert, dann macht das Lernen tatsächlich auch Spaß. 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Levi

    PS: Die Kissen sind ja wunderschön! Meine Redbubble Wunschliste wird länger und länger…

  7. 11. August 2018 / 10:30

    Liebe Anabelle,

    nach deinem Beitrag fällt mir kein Lerntipp mehr ein, denn alles was ich in den letzten zwei Semestern für mich entdeckt habe, hast du bereits abgedeckt. Dennoch gibt es eine entscheidende Sache, die bei mir an einem Lerntag nicht fehlen darf: Snacks. Schon an normalen Tagen snacke ich viel, aber wenn es auf Klausuren zugeht muss ich immer extra einkaufen gehen, um den Tag zu überleben. Lernen frisst bei mir unglaublich viel Energie und wenn ich etwas esse, habe ich das Gefühl länger lernen zu können. (Allerdings habe ich das noch nicht genug getestet, dazu brauche ich wohl noch eine Klausurenphase.)
    Dass du eine Kooperation mit RedBubble eingehen konntest, finde ich super, bisher habe ich das nur bei den amerikanischen Booktubern gesehen und da sind die Gewinnchancen ja immer winzig.
    Wenn ich in den nächsten Wochen meine erste Hausarbeit schreibe, werde ich auf jeden Fall versuchen ein paar deiner Tipps noch mehr zu beherzigen, gerade das mit dem Ortswechsel. In meinem Zimmer fällt mir nach ein paar Tagen einfach die Decke auf den Kopf.

    Liebe Grüße,
    Friederike.

  8. 11. August 2018 / 10:47

    Ich brauche sehr, sehr, sehr dringend diesen epischen Kaffee-Aufkleber!

    Mein persönlicher Lerntipp … hm, bei mir lief das Lernen eigentlich immer gleich ab: Ich gehe den zu lernenden Stoff von A bis Z durch, schreibe alles Relevante akribisch auf, schwinge Textmarker und andere bunte Stifte, male hier und da was dazu und lese es dann so oft, dass ich es irgendwann einfach auswendig kann. Wenn mir das zu langweilig wird, greife ich auch gerne mal wieder zur Ausgangslektüre oder recherchiere, wenn ich das Thema interessant finde, noch ‘ne Runde in anderer Fachliteratur. Am wichtigsten ist für ich also die visuelle Gestaltung – durch Farbmarkierungen und Co. macht mir das Lernen wesentlich mehr Spaß und der Lernprozess verkürzt sich.

    Wow, ich bin gerade froh, dass ich keine Prüfungen mehr ablegen muss. 😀

  9. 11. August 2018 / 12:41

    Ich habe schon einiges an Lernerfahrung gesammelt, u.a. weil ich erst eine Ausbildung gemacht und anschließend das Abitur nachgeholt habe. Sowohl für die Abschluss- als auch die Abiprüfungen habe ich ein halbes Jahr vorher angefangen zu lernen. Mir hilft es, den Lernstoff zigmal aufzuschreiben (also immer genug Collegeblöcke auf Vorrat haben!). Das handhabe ich auch so im Studium. Manchmal male ich auch Mindmaps, einfach weil es mir Spaß macht. Aber: ich schreibe immer von Hand. Texte lese ich auch lieber ausgedruckt. Am Laptop oder Tablet lässt man sich ja so schnell ablenken.
    Was mir auch hilft, ist rumlaufen beim Lernen und das, was ich da lese/lerne laut aufsagen.

    Und wenn die Konzentration nachlässt: rausgehen oder Yoga machen (oder lesen )

  10. karin
    11. August 2018 / 13:36

    Hallo und guten Tag,

    O.K. ich persönlich gehöre nicht mehr zu den Lernenden, aber meine Söhne und bei Ihnen sehe ich immer lernen in der Gruppe bringt einfach mehr…

    Man kann Probleme möglicherweise besser und schneller lösen, weil man in einer Gruppe plötzlich mehr Ideen dazu hat als der Einzelne für sich. Außerdem macht es auch einfach mehr Spass…in der Gruppe..statt Einzel im stillen Kämmerlein. ..Abfragen usw.

    LG..Karin…

  11. Teresa
    11. August 2018 / 16:06

    Na hallöchen du Liebe 🙂

    ich musste schmunzeln, als ich deinen Tipp mit den 25 Minuten lernen und 5 Minuten Pause machen gelesen habe. Tatsächlich habe ich diesen genialen Trick erst kurz vor Ende des Schuljahres entdeckt aber ich muss sagen… er ist super effektiv! Ich werde ihn auch im neuen Schuljahr wieder fleißig anwenden. Das krasse ist, dass es mich auch nicht durcheinander gebracht hat, wenn ich für verschiedene Fächer gleichzeitig lernen musste. Ich habe noch einen Tipp – besser gesagt ein Wundermittelchen ^^ ich benutze einen ‘Leichter Lernen Roll-on-Stift’. Meiner ist von der Marke Primavera. Man rollt sich mit dem Stift über die Schläfen und siehe da… es wirkt echt Wunder! Man kann sich durch den Zitrus Duft und die ätherischen Öle viel besser konzentrieren. Ich schwöre auf das Ding!

  12. 11. August 2018 / 17:39

    Hallo Anabelle,

    wow, deine Lerntips sind tatsächlich sehr sinnvoll, aber wohl auch nicht bei jedem Studium anwendbar Am wichtigsten war es für mich aber auch, meinen Lerntyp herauszufinden. In der Schule musste ich NIE lernen, mir hat es gereicht, einfach im Unterricht anwesend zu sein (das wären dann mindestens 7 Punkte in den Klausuren) oder aktiv mitzumachen (13-15). Als dann die erste Klausurenphase an der Uni kam, war ich erstmal wirklich überfordert. Mittlerweile habe ich aber mein Lernen gefunden: ich studiere Mathe, das heißt, wir haben meistens Tafelanschriften in den reinen Mathefächern und Folien in den Informatikfächern. Aber: in allen Fächern muss man Übungszettel rechnen und mindestens 50% der Punkte erreichen, um zur Klausur zugelassen zu sein. Dadurch wiederholt man automatisch das ganze Semester über den Stoff und weiß, auf welche Themen dieses Jahr wert gelegt wird. Vor der Klausur wird dann eine Zusammenfassung geschrieben bzw gleich der Spicker (meistens dürfen wir einen beidseitig beschriebenen DIN A 4 Zettel mit Notizen in die Klausur nehmen). Dann werden Altklausuren durchgerechnet, Gedankenprotokolle durchgegangen und alle doofen Aufgaben kommen auf den Zettel Wenn man im Semester gut an den Übungsaufgaben mitarbeitet, braucht man zur Klausurvorbereitung eigentlich nur den Zettel schreiben (Was aber gut und gerne 2 Tage dauern kann) und Aufgaben rechnen. 🙂 Hausarbeiten müssen wir zum Glück nicht schreiben
    Ich bin übrigens eher der Typ, der alles aufschreibt, und sich auch noch merken kann, wo was wie stand. Und beim Durchrechnen der Altklausuren laufen immer meine geliebten Kika-Serien. Mit Musik kann ich nicht lernen, aber mit Serien geht‘s

    Liebe Grüße
    Anna

  13. Alena
    11. August 2018 / 18:25

    Hallo Anabelle,
    einen tollen und sehr interessanten Blogpost hast du da geschrieben! Das mit der Pomodoro-Methode werde ich definitiv mal ausprobieren.
    Mein persönlicher Lerntipp wäre auch sich einen Lernplan zu erstellen. Das hat mir während des Studiums sehr geholfen und vermieden, dass ich kurz vor der Prüfung in Zeitnot gekommen wäre.

    Liebe Grüße
    Alena

  14. 11. August 2018 / 19:03

    Hey Annabelle,

    so viele Ratschläge, wenn da mal nicht für jeden etwas dabei ist.
    Über die Pomodoro-Variante hatte ich mich schon einmal belesen, da sie als zuverlässig und effizient gilt. Ich kenne sogar eine Bloggerin, die ihre Blogarbeit so gestaltet. Ausprobiert habe ich es allerdings noch nicht.

    Ich muss dazu sagen, ich studiere nicht oder gehe noch zur Schule, aber trotzdem lernt man nie aus. Im Prinzip eigne ich mir im Job noch genug neue Dinge an, die nur mit lernen funktionieren. Tja, nur wie gestalte ich das?

    Ich liebe Notizen, Schemata, Eselsbrücken, einfache Stichpunkte, die mir Abläufe klar aufzeigen. Das heißt, das Wichtigste wird definitiv notiert. Dadurch verinnerliche ich es einfach besser.
    Wird der Kopf zu voll, breche ich ab. Egal, ob kurze oder lange Pausen, es hilft Abstand zu gewinnen.
    Und wenn es gar nicht mehr geht, dann fange ich noch einmal von vorn an. Beim 2. Mal funktioniert es meist besser.

    Und damit spring ich mit in den Lostopf. Denn ich bin very in love with redbubble 😉

    Liebe Grüße
    Tina

  15. Ramona
    11. August 2018 / 19:59

    Hey Annabelle,

    ich bin seit letztem Jahr mit dem Studium fertig, aber ich erinnere mich noch so gut an den Lernstress.
    Was hatte ich Panik vor den Prüfungen. Ich dachte eigentlich auch, dass es nur was bringt, wenn ich mir 8-10 Stunden am Tag den Stoff reinprügel, aber das ging genau zwei Tage, danach war Schluss. Ich hab das dann auch so gemacht, dass ich mehrmals am Tag für knapp ne halbe bis ganze Stunde gelernt habe.
    Was mir aber am meisten geholfen hat war, dass ich irgendwann dazu übergegangen bin, den Stoff laut vorzulesen und dann aufzunehmen, zumindest das, was wichtig war, und dann habe ich das wann immer es ging, angehört, manchmal auch nachts. Das war für mich die beste Lernmöglichkeit.

    Liebe Grüße
    Ramona

    P.S. Redbubble find ich klasse. Da hab ich mir auch schon ein Black Dagger – Shirt bestellt.

  16. Lisa
    11. August 2018 / 20:22

    Ich finds am wichtigsten, immer das Ziel vor Augen zu haben. Das hilft auch auf Durststrecken, wenn man sich immer wieder bewusst macht, warum man durchhalten, sich anstrengen, noch eins drauf setzen sollte…

  17. Elli
    12. August 2018 / 14:32

    Mein Lerntipp ist einfach kontinuierlich in kleinen Abschnitten zu lernen und sich für jeden Tag ein bisschen vorzunehmen. Damit vermeide ich die Panik kurz vor knapp alles auf einmal lernen zu müssen. Liebe Grüße Elli

  18. 12. August 2018 / 22:33

    Oh, ich liebe die Produkte von Redbubble und würde den Gutschein daher sehr gerne gewinnen. 🙂
    Mein Lerntipp ist eigentlich ganz simpel: sich genügend Pausen gönnen und nicht zu viel auf einmal vornehmen. Außerdem helfen mir Mindmaps immer sehr.

  19. Ben
    13. August 2018 / 14:38

    Ich habe immer den Fernseher laufen, dann kann ich mich erschreckenderweise länger mit etwas, was ich lernen will befassen 😉

  20. Sarah
    13. August 2018 / 23:23

    Liebe Annabelle,
    danke für diesen Beitrag! Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige den Stress eines Studiums nicht verstehen. Bei dir fühle ich mich echt verstanden und ich finde es toll, wie du wirklich wertvolle Tipps vorschlägst, die ich umsetze – und es funktioniert! Danke!
    Momentan schreibe ich meine Masterarbeit und es geht nur schwer voran, da immer wieder Fehler im Paper auftauchen. Da ist dein Blog eine geniale Ablenkung, um einfach mal abzuschalten, zu lächeln und sich ein paar Tipps zu holen 🙂 Mein Lerntipp ist Konzentrationsmusik bei Youtube 😀 Es funktioniert sehr gut. Am liebsten arbeite ich tagsüber und komme in einen Rhythmus, um die Abende frei zu haben, zu entspannen, meine Freunde zu treffen oder einfach eine ausgiebige Radtour am See bei mir um die Ecke.
    Ich finde es klasse, dass du einen Blog mit nützlichen Tipps und Tricks hast. Danke dir, du inspirierst mich!
    Viele Grüße
    Sarah

  21. 14. August 2018 / 21:27

    Hehe, ich war zwar schon immer eine eigentlich ganz “gute” (soll heißen: schnelle) Lernerin, aber einiges von dem, was du schreibst, habe ich im Studium dann doch lernen müssen. Weil ich jemand bin, der sich am liebsten in kürzeren, intensiveren Phasen an einem Problem festbeißt, hab ich so z.B. auch erst auf die harte Tour gelernt, dass ich auf genug Schlaf, vernünftiges Essen und – wenn es irgendwie geht – einen freien Tag alle paar Tage achten sollte und auch muss, wenn ich mir nicht meine eigene Psyche zerschießen will. Außerdem habe ich gelernt, meinen eigenen Rhythmus zu akzeptieren. Ich arbeite z.B. am besten, wenn ich direkt um 6.00 aufstehe, aber dafür dann auch irgendwann zwischen 16.30 und 19.00 Schluss mache und die Füße hochlege, was für andere so nie funktionieren würde. Solche Eigenheiten anzunehmen und damit am besten umzugehen ist eben auch etwas, das man lernen muss und wofür man Zeit braucht bis man den richtigen Weg raus hat.

  22. 14. August 2018 / 22:27

    Liebe Anabelle,

    vielen Dank für den tollen Beitrag! Im letzten Master Semester hab ich zum Glück nur noch wenige Prüfungen, aber für die ganzen Projekt-Berichte, die noch andtehen, werde ich die Pomodoro-Methode auf jeden Fall mal testen, ich kannte sie noch nicht!

    Zum Lernen hilft bei mir auch schreiben, schreiben, schreiben. Am Ende dann auf Karteikarten und überall mithin nehmen. Wenn gar nichts mehr hilft, male ich mir dann Bildchen zu den Themen, die ich mir so gar nicht merken kann 🙂

    Viele liebe Grüße,
    Luana

  23. 15. August 2018 / 17:39

    Liebe Anabelle,

    ein toller und wichtiger Beitrag! Nach bestandenem Abitur denkt man immer, man kann lernen. Und dann kommt die erste Prüfungsphase an der Uni und man ist erstmal überfordert. So ging es zumindest mir. Ich hätte einige von deinen Lerntipps damals zu Studienbeginn gebrauchen können.

    Mir hat es immer sehr geholfen, meine Aufschriebe nochmal zusammenzufassen. Angefangen habe ich damit, als ich zum besseren Auswendiglernen für BWL alle Formeln zusammengetragen habe. Irgendwann fing ich dann an, kurze Definitionen zu zentralen Begriffen und die wichtigsten Punkte von Kernthesen herauszuschreiben. Regeln in Linguistik haben sich dafür auch immer super angeboten. Also vermutlich das, was du mit Ausrufezeichen markiert hast. Ich habe gemerkt, dass wenn ich diese Punkte nochmal in neuen eigenen Worten herausschreibe, verstehe ich sie auch besser. Am letzten Tag vor der Klausur habe ich dann immer nur noch mit den Zusammenfassungen gelernt. So konnte ich nochmal den gesamten Stoff auffrischen, ohne nochmal das ganze Skript durchgehen zu müssen. Und wenn ich auf der Fahrt zur Klausur nervös wurde, dachte ich hätte eine Antwort vergessen oder falsch abgespeichert, fand ich die richtige Antwort in den Zusammenfassungen viel schneller als ich sie im Skript je hätte finden können.

    Liebe Grüße
    Sabrina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.