Wenn man sich ein bisschen im Internet herumtreibt, wird man die ständigen Debatten des Öfteren wahrgenommen haben: Was muss ich kennzeichnen? Sind Rezensionen Werbung? Dieser Blog ist ja nur noch Werbung! Bloggen sollte doch ein Hobby sein, kein Job! Ein Buch ist kein Produkt, wieso fließt da bitte Geld?
Diskussionen, die andere Blogosphären vermutlich schon lange hinter sich haben – oder einfach nie hatten. Um diese stetigen Diskussionen, die Schleichwerbung und vor allem die Doppelmoral, die während dieser Diskussionen für mich herüberkam, soll es heute gehen.
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Offline-Zeit

Wie man durch die Ruhe auf dem Blog und im Social Media vielleicht mitbekommen hat, war ich die letzte Woche im Urlaub. In einem kleinen französischen Örtchen, ohne W-LAN oder Handy-Netz (Letzteres habe ich dank O2 auch in Deutschland nicht, das war also keine große Umstellung).
Alleine die Vorfreude auf die Offline-Woche hat mir gezeigt, dass es mal wieder an der Zeit war, Handy und Laptop links liegen zu lassen. Ich wäre so gerne minimalistisch und achtsam, miste die Wohnung aus und habe die Flow abonniert, um mir einzureden, dass ich das mit diesem „Mindfulness“ total drauf habe. Die Wahrheit sieht leider so aus, dass ich die Wohnung nur ausmiste, um beim Umzug nicht so viel schleppen zu müssen, und die letzten beiden Ausgaben der Flow noch eingeschweißt im Regal liegen – wobei das reine Lesen mich ohnehin nicht zum Achtsamkeitsexperten macht, man müsste schon danach leben. Tue ich aber nicht.
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Hallo, ihr Lieben!
Dieser Beitrag hat ausnahmsweise mal so gar nichts mit Büchern zu tun, aber da ich sehr oft gefragt werde, wie ich es schaffe, so früh aufzustehen, dachte ich, ich schreibe mal darüber. Okay, häufig werde ich nicht nur gefragt, sondern auch gleichzeitig für verrückt erklärt, am Wochenende vor 7 Uhr das Bett zu verlassen. Aber früh aufstehen ist großartig – und es lohnt sich!

Jeder kennt diesen ekligen Moment, wenn der Wecker klingelt und einen aus einem wunderschönen Traum reißt, man im gleichen Moment realisiert, dass man aufstehen und zur Arbeit oder in die Schule/Uni muss. Supernervig und man möchte eigentlich nur eins: weiterschlafen. Man kann allerdings lernen, den Morgen zu lieben und – wenn man denn möchte – sogar noch ein bisschen Produktives aus ihm herauszuholen.

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Ihr seid Self-Publisher oder Verlagsautor und sucht Blogger, die euer Buch rezensieren? Dann lege ich euch diesen Beitrag ans Herz, denn als Blogger wandert die Hand bei manchen E-Mails, die im Postfach landen, ganz automatisch an die Stirn. Als Blogger-Neuling verstand ich nie, wie manche Blogger so “hochnäsig” sein konnten und unfreundlich oder gar überhaupt nicht auf Rezensionsanfragen reagierten. Nun, mehr als zwei Jahre später, sehe ich das ein bisschen anders. Unfreundlichkeit ist für mich nach wie vor ein No-Go, aber auch bei mir löst die ein oder andere Anfrage mittlerweile ein ironisch-verzweifeltes Auflachen aus und auf alles möchte ich einfach gar nicht mehr antworten. Das klingt nun ähnlich überheblich, wie die Blogger, die ich als Neuling damals kritisierte. Wieso ich mich ihnen nun anschließe? Ich habe einen anderen Blickwinkel erhalten – und den möchte ich heute mit euch teilen! Damit ihr die schlimmsten Fehler bei eurer Anfrage vermeiden könnt und (zumindest von mir) auch garantiert eine Antwort auf eure E-Mail erhaltet!

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IMG_8176Zwei Jahre. Heute auf den Tag genau ist es tatsächlich ganze zwei Jahre her, dass ich diesen Blog sowie auch meinen Instagram-Account ins Leben gerufen habe. Ist das nicht heftig?
Ich würde am liebsten einen ganz langen, rührseligen Blogpost schreiben. Mit Liebesbekundungen. Einem Rückblick und Highlights der letzten Jahre. Und Gewinnspielen und Kuchen für alle. Aber wie man in letzter Zeit sicher mitbekommen hat, ist gerade leider kaum Zeit für all das. Trotzdem wollte ich es mir nicht nehmen lassen und wenigstens etwas Kleines posten. Denn in diesen zwei Jahren hat sich ganz schön was getan. Also macht euch bereit für eine kleine Portion ungeordnetes Gedankenchaos und Gefühlsduselei.
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