Die Leidenschaft zum Beruf machen – am mediacampus Frankfurt [Werbung]

Vergangenen Freitag wurde ich von Thalia auf den mediacampus Frankfurt eingeladen und durfte mir vor Ort die Ausbildungsstätte anschauen. Was genau es damit auf sich hat, welche Ausbildungsmöglichkeiten die Thalia-Buchhandlungen bieten und was einen als Azubi auf dem mediacampus alles erwartet, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Vielleicht seid ihr ja sogar auf der Suche nach einer Ausbildung und möchtet eure Liebe zu den Büchern zum Beruf machen.

Es fällt mir schwer, diesen Beitrag geordnet zu starten, da es so vieles gab, das mich am mediacampus beeindruckt hat, sodass ich gar nicht weiß, wo ich am besten anfange. Ich habe keine Ausbildung abgeschlossen, sondern bin nach dem Abi direkt an die Uni gewechselt und habe dort zu studieren begonnen. Daher waren die Eindrücke am mediacampus für mich etwas Neues und sie haben sich in einigen Punkten wirklich stark von meinen Erwartungen unterschieden.

Zum einen wäre da der Campus selbst. Den gibt es an der Uni natürlich auch, jedoch war die Atmosphäre am mediacampus etwas ganz Besonderes. Zwischen 100 und 120 Auszubildende befinden sich in der Regel gleichzeitig am Campus, absolvieren ihren Berufsschulunterricht und leben dort gemeinsam. Man kennt sich untereinander, alles wirkt familiär und beim Mittagessen in der Mensa konnte ich beobachten, dass das auch die Dozenten nicht ausschließt. Das konnte mir auch die Auszubildende bestätigen, mit der ich mittagessen war. Bei Problemen kann man mit den Dozenten reden, sie helfen einem, kennen ihre Azubis mit Namen – alles ist ein ganzes Stück weniger anonym, als ich es von der Uni kenne.

Eine Besonderheit der Ausbildung bei Thalia ist die, dass man während der Ausbildungszeit zweimal in “Blöcken” an den mediacampus kommt: Block 1 nennt sich Mittel- und Block 2 Oberstufe. Ein Block besteht aus neun Wochen, in denen man sich vollkommen auf das Lernen und auf die IHK-Prüfung, die am Ende der Ausbildungszeit auf einen wartet, vorbereiten kann. Beeindruckt hat mich auch, wie klein die einzelnen Klassen sind. Während ein Seminar an meiner Uni gut und gerne mal 40 Studenten beinhaltet, die dann teilweise gar nicht mehr an die Tische passen, befinden sich in einer Klasse nur etwa 20 Auszubildende. Das erleichtert das Lernen natürlich enorm, da auf jeden Einzelnen besser eingegangen werden kann. Wobei ich mich gefragt habe, wie man mit all den Bücherregalen auf dem Campus sowie der tollen Dachterrasse überhaupt zum Lernen kommt. Ich läge vermutlich permanent in der Sonne auf dem Dach, ein Buch in der Hand. Aber es scheint zu funktionieren – was vermutlich an den tollen, interessanten Fächern liegt.

Die Aussicht von der Dachterrasse – inklusive Frankfurter Skyline im Hintergrund

Was mich außerdem wirklich beeindruckt hat, ist die Praxisnähe. Zugegeben, wenn man von der Uni kommt, ist das nicht erstaunlich, schließlich ist diese leider sehr praxisfern. Allerdings hätte ich erwartet, dass es auch am mediacampus theoretischer zugeht, da die Auszubildenden ja schon in den einzelnen Buchhandlungen praktisch arbeiten und das Gelernte somit dort anwenden können. Jedoch ist selbst der Campus sehr praktisch orientiert. So gibt es beispielsweise eine Buchhandlung auf dem Campus, deren Schaufenster und Büchertische die Azubis selbst gestalten können – von Jane Austen bis Die Schöne und das Biest war alles vertreten und so gemütlich eingerichtet, dass ich am liebsten dort geblieben wäre.

Doch neben dem Lernen gibt es auch tolle Veranstaltungen auf dem Campus. Regelmäßig finden Lesungen oder Veranstaltungen mit Verlagen statt, an denen die Auszubildenden teilnehmen können. Das ist natürlich auch für die Verlage interessant, da es ja die Buchhändler sind, die ihre Bücher dann unter die Leute bringen, wenn sie nach ihrer Zeit am mediacampus zurück in ihre Buchhandlungen gehen.
Am spannendsten fand ich jedoch das sogenannte Bergfest, das einmal während eines Lern-Blocks gefeiert wird und immer unter einem bestimmten Motto steht. Dieses Mal wird es “Fantasy” – also eigentlich genau meins – und die Auszubildenden planen bereits die Kostüme, die natürlich nicht fehlen dürfen!

Dort hört die Kreativität auch nicht auf. Der Beruf des Buchhändlers ist viel vielfältiger und kreativer, als ich erwartet hätte. Die Auszubildende, die so lieb war und sich die Zeit für ein gemeinsames Mittagessen nahm, kann so schon eigene Projekte bei Thalia umsetzen und organisiert aktuell einen Manga-Zeichenwettbewerb in ihrer Filiale. So kann sie ihre Japan-Liebe und ihr Hobby rund um Manga und das Cosplayen mit ihrem Beruf verbinden. Neben dem stationären Buchhandel, gehören heute aber auch das Thema eReading zum Know-How eines Buchhändlers bei Thalia, genauso wie der Umgang mit Apps zum Stöbern, Einkaufen und Lesen. Besonders begeistert hat mich auch die Aktion “Lieblingsbuchhändler”, bei der man Empfehlungen seines liebsten Thalia-Buchhändlers über die Homepage oder die App erhalten kann. Das macht das Einkaufserlebnis noch einmal viel persönlicher – selbst online.

Die Bibliothek des mediacampus

Mir hat mein Besuch am meciacampus wirklich sehr gut gefallen. Ich weiß nicht, ob sich das mittlerweile geändert hat, aber an meinem Gymnasium war es so, dass man von Anfang an auf ein Studium gepolt wurde. Über eine Ausbildung wurde gar nicht gesprochen, es wurde quasi vorausgesetzt, dass man nach dem Abi natürlich an eine Uni will. Erst während der ersten paar Semester haben einige meiner Freunde dann gemerkt, dass das Studium eigentlich gar nichts für sie ist. Ich persönlich bin superglücklich mit meinem, finde es aber schade, dass man seinen weiteren Lebensweg so einseitig vermittelt bekommt und sich dadurch oft gar nicht all seiner Chancen und Alternativen bewusst ist.

Falls eure Schulzeit sich dem Ende neigt, ist ein Blick auf die Ausbildungsberufe am mediacampus ja vielleicht ganz interessant. Die Ausbildungen bei Thalia haben außerdem zwei weitere Vorteile: Ihr könnt euch jederzeit bei Thalia bewerben, nicht nur zur üblichen Einstiegszeit im August. Vorteil 2 liegt darin, dass Thalia alle Kosten am mediacampus trägt – inklusive zweier Heimfahrten während des Blocks. So wird das Heimweh auch dann nicht zu groß, wenn man von weiter weg nach Frankfurt anreist. Falls ihr euch weiter über den mediacampus Frankfurt informieren möchtet, könnt ihr das auf ihrer Website tun. Dort findet ihr auch noch weitere Fotos zum Campus sowie Berichte der einzelnen Veranstaltungen und Lesungen. Alle Infos zu den Ausbildungsmöglichkeiten der Thalia-Buchhandlungen findet ihr hier.

Das schöne Fazit des Tages waren wohl die vielen Rückmeldungen auf Instagram zu meinen Erlebnissen. Denn scheinbar habe ich ein paar ehemalige sowie aktuelle Auszubildende des mediacampus unter meinen Abonnenten und deren Erfahrungen spiegelten meinen Eindruck super wider. Eine Auszubildende schrieb mir und erzählte von den vergangenen zwei Stunden “Kinder- und Jugendbuch” – wie kann ein Bücherherz da nicht höher schlagen?

Dieser Beitrag ist als bezahlte Kooperation mit Thalia entstanden. Die Eindrücke und Meinungen sind natürlich trotzdem meine eigenen und hier so positiv ausgefallen, weil sie einfach superpositiv waren. 🙂

 

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8 Comments

  1. Peter Haufe
    23. Mai 2017 / 22:55

    Das waren die jeweils schönsten 2x 9 Wochen meiner Ausbildung!! Danke dafür an alle vom Campus!

    • Anabelle 25. Mai 2017 / 9:43

      Das kann ich mir vorstellen! Schön, dass es dir so gut gefallen hat. 🙂

  2. 24. Mai 2017 / 11:10

    Hach! *-* Das klingt ganz wunderbar! Ich zB weiß noch gar nicht, ob ich nur studieren oder nur eine Ausbildung oder ein Duales Studium machen möchte… Aber Buchhändlerin strebe ich neben einem Job im Verlag an. Letzten Sommer habe ich ein Berufspraktikum in der Buchhandlung meines Vertrauens gemacht und es hat mir sehr gut gefallen! Jetzt möchte ich noch ein Praktikum in einem Verlag machen, um einen Einblick zu gewinnen und um besser einschätzen zu können, ob das was für mich ist. – Super toller und informativer Beitrag! Vielen Dank 🙂

    LG
    Hanna

    • Anabelle 25. Mai 2017 / 9:42

      Liebe Hanna,

      vielen Dank, das freut mich sehr!
      Ein Praktikum im Verlag mag ich auch noch machen. Verlag war für mich immer Plan A, aber aktuell verliere ich da immer mehr meine rosarote Brille, weil die Arbeit, glaube ich, nochmal ganz anders ist, als ich gedacht habe. Aber um das rauszufinden, sind Praktika ja da! 🙂

      Ich drücke dir ganz doll die Daumen! Aber du schaffst das sowieso. 🙂

      Liebste Grüße
      Anabelle

  3. 24. Mai 2017 / 11:39

    Ein richtig toller und informativer Artikel!
    Am liebsten würde ich direkt losdüsen 😀
    Aber noch eine Ausbildung zu machen ist natürlich mit Risiken verbunden, insbesondere finanziell.
    Trotzdem finde ich die Angebote dort richtig toll.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    • Anabelle 25. Mai 2017 / 9:43

      Haha, ich wäre auch am liebsten dort geblieben und hätte gerne mal in die Unterrichtsstunden geschnüffelt! 😀
      Ja, das stimmt. Wäre für mich nach dem Studium auch nicht wirklich drin … da hat man schon so viel Geld und Zeit reingesteckt.

      Liebe Grüße
      Anabelle

  4. 24. Mai 2017 / 22:02

    Wooow, die Ausbildung am Mediacampus klingt ja großartig! Alleine die Räumlichkeiten dort sind ja der Hammer!
    Sehr schöner Bericht. 🙂

    • Anabelle 25. Mai 2017 / 9:40

      Hey Carolin,

      ja, das fand ich auch! 🙂
      Und es ist auch nicht zentral in Frankfurt, was mir auch sehr gefallen hat, da ich Frankfurt nicht so mag. 😀

      Liebe Grüße
      Anabelle

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