Kleine Grammatikstunde #1: Fantasy-Buch und Feierabend Bier

grammatikJa, ihr habt richtig gelesen. Es wird eine kleine, neue Reihe zum Thema Grammatik und Rechtschreibung geben. Bitte klickt jetzt noch nicht weg! Ich mache das nicht, weil ich euch quälen will, sondern weil ich hoffe, dass es euch hilft und vielleicht einige Unsicherheiten beseitigt. Anlass ist, dass mir sowohl im Internet als auch in Büchern immer wieder die gleichen Fehler auffallen. Sei es nun die Zeichensetzung, Groß- und Kleinschreibung oder einzelne Wörter, bei denen Unsicherheit herrscht. Und da wir Germanistikstudenten tagtäglich zu hören bekommen, dass aus uns ohnehin nichts wird, will ich mein Wissen wenigstens auf dem Blog verbreiten.
Heute möchte ich also mit der Reihe anfangen und starte mit etwas, das mir vermutlich am häufigsten aufgefallen ist: falschgeschriebene Komposita. Ich kann das Thema hier natürlich nicht in seiner Gesamtheit abbilden, versuche aber, alles klar und verständlich darzustellen.

Ein Kompositum ist ein zusammengesetztes Wort, wie ihr es in der Überschrift sehen könnt: Zwei Nomen können zusammen ein neues Nomen bilden. Komposita gibt es allerdings auch mit Adjektiven und Verben. Aber widmen wir uns erst einmal oben genannten Beispielen.

Feierabendbier, Feierabend-Bier oder Feierabend Bier?

Die deutsche Sprache liebt Komposita. Wir können richtige Wortungeheuer bilden. Das Verkehrswegeplanungsbeschleunigungsgesetz ist da noch ein relativ kurzes Beispiel. Die Tage lief ich mit meinem Freund an einem “Multiexpressdienstleistungszentrum” vorbei. Was bei diesen Komposita gleich auffällt: Sie werden zusammengeschrieben. Die deutsche Sprache klatscht liebend gerne Wörter zusammen, sodass man aus dem Stegreif Wörter wie Grammatikerklärungsblogbeitrag bilden kann. Ganz ohne die Tasten für Leerzeichen und Bindestrich zu drücken.
Das eben erwähnte Feierabend Bier existiert so also gar nicht, richtig wäre: Feierabendbier. Das erste Nomen, Feierabend, bestimmt hier das zweite, Bier, genauer, weshalb die beiden Wörter zusammen eine neue Bedeutung ergeben (für die besonders Fleißigen: ein solches Kompositum, bei dem der erste Bestandteil den zweiten genauer bestimmt, nennt man Determinativkompositum).
Das Gleiche gilt auch für Fantasybuch. Bei solchen Beispielen wird jedoch oft ein Bindestrich verwendet, da das Kompositum sich aus einem englischen und einem deutschen Nomen zusammensetzt – nötig ist es jedoch nicht.

Das Fugen-s, dein Freund und Helfer

Häufig sehe ich, wie Blogger über ihr Lieblings Buch schreiben. Das sieht auf den ersten Blick oben genannten Fällen sehr ähnlich: Liebling + Buch. Allerdings ergibt es hier nicht einfach Lieblingbuch, genauso wie auch Liebebrief oder Wissendurst falsch wären – zwischen die beiden Substantive schiebt sich das Fugen-s. Ein Fugen-s ist großartig, weil es die beiden Substantive zusammenklebt, sodass sie eigentlich gar nicht mehr auseinandergeschrieben werden können. Das s gehört zu gleichen Teilen dem ersten und dem zweiten Bestandteil. Wenn ihr dieses kleine Fugen-s seht, reißt es also einfach nicht entzwei und lasst es seinen Job machen.

Aber wann darf ich denn dann Bindestriche nehmen?

Darüber streiten sich sogar Duden und Sprachwissenschaftler und auch in Zeitungen findet man mal dies und mal das. Denn auch wenn die deutsche Sprache zur Kompositabildung eigentlich keine Bindestriche benötigt, machen sie vieles einfacher. Empfohlen werden sie in Fällen, in denen durch sie die Bedeutung des Wortes klarer wird: Wenn man zum Beispiel von der Hoch-Zeit einer bestimmten Epoche spricht, könnte bei dem Wort Hochzeit ein ganz anderes Bild in den Köpfen der Leser entstehen.

Auch gleichrangige Adjektive könnt ihr mit Bindestrichen verbinden, wenn ihr zum Beispiel über ein schwarz-weißes Buch schreibt oder über einen deutsch-britischen Autor.

Wie eben schon erwähnt, kann (und soll) man ihn auch guten Gewissens bei fremdsprachigen Wörtern nutzen. So schreibt man Science-Fiction-Literatur beispielsweise mit Bindestrichen. Schwieriger wird es da bei englischen Markennamen. Denn ob es nun Harry-Potter-Reihe, Harry Potter-Reihe oder “Harry Potter”-Reihe heißt, da scheiden sich die Geister. Diese Uneinigkeit rührt vermutlich daher, dass im Englischen keine Bindestriche bei Komposita verwendet werden. Da heißt es ganz klar Harry Potter series oder Lord of the Rings film trilogy, sodass man im Deutschen dazu neigt, es so zu übernehmen. Richtig wäre tatsächlich die sogenannte Durchkopplung, sodass man im Deutschen korrekt von der Herr-der-Ringe-Filmtrilogie schreiben müsste.
Ich persönlich vermute, dass sich diese Regel in ein paar Jahren ändern wird, da sie einfach so wenig angewandt wird und gerade bei Film- und Buchtiteln auch nicht zwingend nötig ist, da man die Bedeutung des Satzes auch so ganz eindeutig versteht.

Merken könnt ihr euch aber, dass Komposita, also zusammengesetzte Substantive, im Deutschen in der Regel zusammengeschrieben werden – manchmal mit Fugen-s und manchmal mit Bindestrichen.

trenner_blog

Das war es mit dem ersten Beitrag der Reihe. Hat es euch etwas geholfen? Oder wusstet ihr das alles schon längst? Und vor allem: Würdet ihr euch weitere Beiträge wünschen und habt vielleicht sogar einen Themenvorschlag?
Gerne könnt ihr mir auch sagen, ob ich mehr oder weniger Fachbegriffe verwenden bzw. mehr “Hintergrundwissen” einbauen soll. Für euer Feedback wäre ich sehr dankbar! 🙂

29 Comments

  1. 6. April 2017 / 19:46

    Hallo Anabelle,
    ich finde die Idee für eine solche Blogreihe, deren Bezeichnung ich jetzt auch als Determinativkompositum zu identifizieren weiß, ganz großartig! Einiges wusste ich zwar schon, aber ich kann mir vorstellen, dass du als Germanistikstudentin da noch so einige Perlen auf Lager hast und es gibt einfach immer wieder Situationen, in denen ich mir nicht sicher bin, wie es nun richtig wäre. Und englische Einflüsse sorgen nicht selten für zusätzliche Verwirrung, auch wenn ich wohl am unischersten bin, wenn es um die Groß- und Kleinschreibung von Adjektiven und (substantivierten?) Verben geht… Ich würde mich also über weitere Beiträge dieser Art, gerne auch mit Fachbegriffen gespickte, sehr freuen!
    Viele Grüße,
    Saskia

    • Anabelle 10. April 2017 / 9:42

      Liebe Saskia,

      Groß- und Kleinschreibung ist notiert!
      Das fand ich bei Diktaten in der Schule selbst immer ganz schrecklich. 😀
      Vielen Dank für dein Feedback!

      Liebste Grüße
      Anabelle

  2. 6. April 2017 / 19:49

    Hi Annabelle,

    gewusst hab ich vor allem das Dritte nicht, aber anscheinend läuft das bei mir meist intuitiv doch richtig
    Mehr Beiträge und gerne auch mit mehr “Hintergrundwissen” fände ich super, wobei ich ja Probleme mit den Verben habe; bei Wörtern wie zusammenzufassen etc. bin ich mir meist sehr unsicher.

    Liebe Grüße
    Celina

  3. 6. April 2017 / 20:00

    Hallihallo 🙂
    Interessanter Beitrag! Die Beispiele sind alle gut verständlich und du erklärst sie super! Das Thema wirkt trotzdem eher etwas trocken, aber es ist schwierig Grammatik auf eine spassige Art jemandem beizubringen 😀 Bei Büchern fallen mir sehr oft Rechtschreibfehler auf, über die ich mich immer ärgere. Aber in meinen Blogbeiträgen schleicht sich schliesslich auch den ein oder anderen Fehler 🙂
    Ich bin gespannt, was ich von dir sonst noch alles lernen kann und ob mir die kleine Grammatiknachhilfestunde etwas bringt. (War das jetzt richtig so? :))
    Liebe Grüsse
    Julia

  4. 6. April 2017 / 21:45

    Hey,

    Mir gefällt dein Beitrag auf jeden Fall super. Wahrscheinlich mache ich da durchaus den ein oder anderen Fehler, aber an sich hast du mein Grundgefühl bestätigt und ich kann mich jetzt ein wenig sicherer fühlen. Einen speziellen Vorschlag für ein Thema habe ich nicht, aber ich bin mir sicher, dass dir hier noch viele spannende Sachen zu einfallen werden.

    LG, Moni

  5. 6. April 2017 / 22:34

    Hallöchen,
    Ich finde die Idee auch gut. Ich lerne gern etwas Neues und wenn es dann auch noch Unsicherheiten beim Schreiben beseitigt -perfekt!
    Liebe Grüße,
    Julia

  6. 7. April 2017 / 10:31

    Tja, und ich werde nie verstehen, weshalb ein Adjektiv wie “tiefstehend” mal zusammen und mal auseinander geschrieben werden muss. “Unter der tief stehenden Sonne sinnierte eine der tiefstehenden Bevölkerungsschicht angehörige Frau über Sinn und Unsinn von Rechtschreibregeln.”
    Quelle (ich saug mir so einen Unsinn nicht aus den Fingern!):
    https://www.korrekturen.de/wortliste/tiefstehend.shtml

    • Anabelle 10. April 2017 / 9:40

      Genau wegen dieser Verwirrung wird heute nur noch “tief stehend” empfholen. Es muss also gar nicht mehr zusammengeschrieben werden, kann aber noch. 🙂
      Ursprünglich war es mal ein Präfix, musste also am “stehend” hängen. Mittlerweile aber nicht mehr, weshalb es auch alleine stehen kann.

      Liebe Grüße!

  7. Eva_R
    7. April 2017 / 11:15

    Also der Kommentar von Julia weiter oben erinnert mich an mein liebstes Hassthema: Menschen glauben, dass das äußerst liebenswerte “ß” komplett abgeschafft wurde. Jetzt zeigt ihr Blog natürlich ganz deutlich, dass sie Schweizerin ist, insofern ist es in ihrer Antwort völlig korrekt gehandhabt. Aber ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viele Schweizer es seit der Rechtschreibreform in Deutschland gibt. Ich persönlich werte besonders das Wort “Strasse” als persönlichen Angriff auf mich und versuchte Körperverletzung. Und es besteht doch ein himmelweiter unterschied zwischen “Essen in Maßen” und “Essen in Massen”. Aber in Buchblogs sollte das Problem seltener auftauchen, genau wie Verwechslungen von “wider” und “wieder”. Ich zumindest unterstelle Buchliebhabern und Leseratten eine etwas erhöhte Aufmerksamkeit für rechtschreibreformbedingte Probleme. (Menno, egal, wie sehr ich mich bemühe, ich kann gerade irgendwie kein Kompositum mit Fugen-s einbauen.)
    Mein Thema, bei dem ich immer mal wieder kurz zweifle, ist die Groß- und Kleinschreibung, z.B. “Hallo ihr L/lieben”, “das zweite M/mal”, “ein kleines B/bisschen”, etc. Natürlich kann ich die Regel einfach nachlesen, werde ich auch, wenn es darauf ankommt, aber vielleicht fühlst du dich ja inspiriert, einen unterhaltsameren Beitrag zu schreiben, als ihn die Dudenlektüre verspricht.
    Übrigens, sag mal, liest du die Zeit? Die hatten neulich ein ganz ähnliches Thema, nämlich die korrekte Handhabung des Bindestrichs.

    • 7. April 2017 / 20:37

      Groß- und Kleinschreibung ist bei mir auch an manchen Stellen ein Problem.
      “Gerade macht mir das Kommentieren so einen Spaß” oder “gerade macht mir das kommentieren so einen Spaß”? Da schwanke ich immer wieder und weiß es jedes Mal nicht, wie es korrekt geschrieben wird. Und bei “zum/ beim” mit einem Verb kombiniert habe ich das Problem auch manchmal. Also “beim lesen” oder “beim Lesen”.
      LG
      Yvonne

      • Anabelle 10. April 2017 / 9:26

        Genau damit hatte ich zu Schulzeiten auch immer riesige Probleme!
        Das schnappe ich mir auf jeden Fall für einen Beitrag. Danke! 🙂

  8. 7. April 2017 / 15:21

    Hey!
    Ich fand den Beitrag sehr hilfreich.
    Kannst du nicht auch nochmal einen über das “´s” machen? Da bin ich auch oft unsicher. Ich dachte bisher immer, dass “Manfred´s Leseecke” falsch ist und es “Manfreds Leseecke” heißen muss., aber man sieht das so häufig. Ist es doch richtig? Ich hab irgendwie so im Kopf, dass mein Deutschlehrer das früher Deppenapostroph genannt hat. Vielleicht war das aber in einem anderen Zusammenhang. Ich weiß es einfach nicht mehr (ist ja auch mehr als 20 Jahre her).
    Also über das Apostroph und das “s” könntest du gerne mal berichten.
    LG
    Yvonne

    • Anabelle 7. April 2017 / 16:11

      Liebe Yvonne,

      total gerne! Das begegnet einem ja auch täglich.
      Und schonmal vorab: Du liegst richtig. Das wird einfach ganz oft falsch aus dem Englischen übernommen, dabei brauchen wir dort gar kein Apostroph. 🙂

      Liebe Grüße
      Anabelle

      • 7. April 2017 / 20:33

        Super, das beruhigt mich schonmal! Hab ich doch nicht alles vergessen, was ich in der Schule gelernt habe.
        DANKE
        LG
        Yvonne

  9. Friederike221b
    7. April 2017 / 17:37

    Hallo Annabell,
    ach hättest du diesen Beitrag doch schon vor vier Monaten geschrieben. Ich stehe nämlich gerade am Anfang meines Germanistikstudiums und war mit all den Begriffen der Sprachewissenschaft am Anfang doch überfordert. Du erklärst das nochmal anders und in einem interessanteren Kontext als meine Dozentin.
    Deswegen würde ich auf jeden Fall weiter machen mit diesen Blogbeiträgen.
    Außerdem hat das logische Erklären viele “Mythen“ der deutschen Rechtschreibung aufgehoben, plötzlich war es logisch, was man da warum macht.
    Also ich finde deine Idee super!

    Alles Liebe, Friederike

    • Anabelle 10. April 2017 / 9:36

      Liebe Friederike,

      vielen Dank!
      Falls du Fragen hast, kannst du mir auch gerne eine Mail schicken. Hab die ganzen Übungsblätter vom ersten Semester noch daheim. 🙂
      Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg beim Studium!

      Liebe Grüße
      Anabelle

  10. 7. April 2017 / 20:29

    Hi Anabelle!
    Ein cooler Beitrag! Entweder man lernt dazu oder fühlt sich bestätigt, mehr davon!
    Wie viele Teile sind denn für die Reihe geplant? Ich glaube ja leider, dass ein klassischer Dass/Das- und Seit/Seid-Beitrag helfen würde, diesen Fehlern begegne ich leider sehr oft.
    Liebe Grüße,
    Elli

    • Anabelle 9. April 2017 / 20:50

      Liebe Elli,

      vielen Dank für dein Feedback!
      Ich habe keine feste Anzahl geplant – so lange ich Lust habe und Interesse besteht. 🙂
      Das stimmt, die Fehler sieht man überall.

      Liebe Grüße
      Anabelle

  11. 8. April 2017 / 14:50

    Ich finde die Idee zu der Reihe super und hab den Beitrag total gerne gelesen, obwohl er ja doch ein eigentlich recht trockenes Tema behandelt 😉
    Prinzipiell würde ich sagen, dass ich die Regelung für Komposita kenne und beherrsche. Trotzdem hatte ich letztens auf der Arbeit echt Schwierigkeiten beim Korrigieren einer Präsentation, weil so viele englische und deutsche Begriffe gemischt waren und dann Unsicherheit aufkam, was man nun mit Bindestrich schreibt und was nicht. Wir mussten dann googlen, weil plötzlich niemand mehr sicher war 😀

    • Anabelle 10. April 2017 / 9:25

      Liebe Katie,

      vielen Dank für das Feedback! 🙂
      Gerade bei den englischen Begriffen gibt es aber auch riesige Unsicherheiten. Vorteil daran ist, dass kaum einer die “Fehler” bemerkt, wenn sie doch mal passieren. 😀

      Liebe Grüße
      Anabelle

  12. 8. April 2017 / 16:19

    Liebe Annabelle,

    eine tolle Idee für eine Beitragsreihe! Es gibt ja doch immer wieder Fehler, die sich ständig einschleichen. Ich finde es toll, das du dafür sensibilisierst und werde die Reihe daher auf jeden Fall weiterverfolgen. 🙂

    Liebste Grüße,
    Tati

    • Anabelle 10. April 2017 / 9:20

      Vielen, vielen Dank! Das freut mich total. 🙂

  13. 21. April 2017 / 20:07

    Hallo Anabelle,

    ich habe gerade deinen Blog entdeckt und mich in dein Design und deine Beiträge verliebt! 😀
    Bei diesem Artikel habe ich mich in meine Schulzeit zurückversetzt gefühlt: Dort durfte ich mich bei Grammatik-Fragen nie melden. Vor allem in der Oberstufe nicht, als wir noch einmal die Kommaregeln fürs Abitur wiederholten xD

    Ich muss dazu aber sagen, dass nicht nur ihr Germanistikstudenten mit Grammatik und Rechtschreibung überrumpelt (oder so) werdet! Bei mathematischen Texten, muss man sogar die Formeln als Teil des Satzes sehen. Heißt: Keine Formel darf ohne Satz in deinem Text auftauchen und zwischen verschiedenen Formeln müssen Kommata stehen. Noch einmal eine ganz neue Grammatik, die man da zu lernen bekommt 😀

    Ich bleibe dir auf jeden Fall sehr gerne als Leser hier und freue mich schon, deine Beiträge alle zu lesen 🙂

    Liebe Grüße,
    Anna

    • Anabelle 23. April 2017 / 14:59

      Liebe Anna,

      vielen, vielen Dank für die lieben Worte. Das freut mich wirklich sehr! 🙂

      Ich muss aber gestehen, dass ich während der Schulzeit auch so meine Probleme mit Grammatik hatte – gerade bei der Zeichensetzung. Das Verständnis kam erst während der Uni so richtig, als man es dann zum ersten Mal auch wirklich erklärt bekam.

      Ohje, ich fand es in Mathe schon immer nervig, die Lösung in einem Satz formuliere zu müssen. Da durfte man ja auch nie einfach die Zahl als Antwort hinschreiben. 😀

      Liebe Grüße
      Anabelle

  14. 29. April 2017 / 8:42

    Hallo Anabelle,
    eine schöne und nützliche Blogidee 🙂
    Ich habe gemerkt, dass ich die Wörter normalerweise intuitiv richtig schreibe, jedoch oft unsicher bin oder sich doch noch ein paar Fehler einschleichen. Besonders bei der Durchkopplung dachte ich immer, das sieht so blöd aus, das kann gar nicht richtig sein 😀
    Leider habe ich noch große Probleme mit der Nutzung von Apostrophen. Irgendwie habe ich immer das Gefühl, es müsste beispielsweise “Nora’s Buch” heißen, doch eigentlich ist “Noras Buch” richtig oder? 😀 Ich weiß gar nicht woher das kommt.. War das vielleicht bei der früheren Rechtschreibung so oder kommt es aus dem Englischen?
    Jedenfalls würde mich da ein wenig Nachhilfe von dir freuen und ich hoffe, du führst diese Reihe fort. 🙂
    Liebe Grüße

    • Anabelle 29. April 2017 / 15:55

      Hallo Nora,

      vielen Dank! 🙂
      Gerade bei längeren Wörtern sieht die Durchkopplung manchmal echt doof aus, das stimmt. Ich habe auch so ein paar Wörter, bei denen ich eigentlich weiß, wie sie geschrieben werden, aber ich muss trotzdem jedes Mal nachschauen. 😀
      “Noras Buch” ist richtig. Der Apostroph wandert aus dem Englischen mit ins Deutsche, genauso wie “Sinn machen”, das es so ja eigentlich auch nicht gibt.

      Liebste Grüße
      Anabelle

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