Behind The Screens #11: Buch Berlin, Freundschaften mit Buchcharakteren und ein bibliophiler Schwächeanfall

screens2grünHallo, ihr alle!
Hattet ihr eine schöne Woche? Ich habe gerade die Unibücher nach links und rechts geschoben, etwas Platz auf dem Schreibtisch gemacht und dachte, ich melde mich kurz und erzähle euch, wie meine Woche war. Dabei habe ich den Blick eigentlich viel mehr auf die kommende Woche gerichtet, da meine Mutter zu Besuch kommt und ich mich so unheimlich darauf freue! Ich muss zwar leider zur Uni, aber Glühwein, Netflix und eine kleine Shoppingtour sind trotzdem eingeplant.

1. Wie war deine Woche?

Ich war in dieser Woche häufiger in den O2-Läden der Stadt als bei mir zuhause, aber dafür habe ich nun immerhin 50% des Tages wieder Empfang und Internet am Handy. An den restlichen 50% arbeite ich noch.
Außerdem war ich am Samstag auf der Buchmesse in Berlin und habe wundervolle Menschen kennenlernen dürfen. Ein ausführlicherer Beitrag folgt die Tage noch einmal. Ganz besonders gefreut habe ich mich aber darüber, Tina Köpke endlich kennenzulernen. Und auch Julia Bohndorf, deren Buch Wo der Regenbogen anfängt … ich vor einer ganzen Weile mal rezensiert hatte, habe ich nun persönlich getroffen. Außerdem habe ich in Umgebung der ganzen Verlage und Bücher einen bibliophilen Schwächeanfall erlitten und musste zum Kurieren einfach das Buchkaufverbot brechen. Ich habe dann jetzt offiziell bei der Buchmesseblues-Challenge versagt, aber zuvor ja drei Monate durchgehalten. Und wenn ich mir die Tweets und Beiträge der Teilnehmer so anschaue, scheinen ähnliche Schwächeanfälle sehr verbreitet zu sein, denn das Kaufverbot hat bisher kaum jemand durchgehalten. 😀

Buch Berlin

Die Buch-Berlin-Squad. © Tina Köpke

Ansonsten bestand die Woche wie üblich aus einer Routine von Arbeit, Uni, Sport und Lesen – also alles beim alten. Achso, und der NaNo liegt bei mir gerade leider völlig auf Eis. Auch wenn ich ja schon damit gerechnet habe, dass das dieses Jahr nichts wird, zieht es mich ein bisschen runter. Also, falls jemand Lust auf einen privaten Mini-NaNo im nächsten Frühjahr hat: Meldet euch gern!

2. Wärst du gerne mit deinem aktuellen Protagonisten befreundet und was zeichnet diesen besonders aus?

Ihr wollt gar nicht wissen, wie viele Bücher ich schon wieder parallel lese. Die Goethe-Biographie lasse ich mal außen vor und Blackout ebenso, da es dort einfach wahnsinnig viele Charaktere gibt.

Zum einen lese ich gerade mit dem Books & Beyond Club die 5. Welle von Rick Yancey. Mit Protagonistin Cassie würde ich auf jeden Fall befreundet sein wollen – mit der Gegenwarts-Cassie wohlgemerkt! Allerdings hätte ich dazu vermutlich keine Chance, da ich mir eine Kugel einfangen würde, noch bevor ich mich vorgestellt hätte. Aber sonst wirkt sie echt okay, versprochen.
An Cassie ist das Besondere, dass sie nie aufgibt. Sie ist unfassbar stark und kämpft immer weiter, egal wie aussichtslos alles scheint. Ich kannte bisher nur die Verfilmung der 5. Welle, das Buch ist aber noch einmal um einiges besser! Ich bin noch nicht allzu weit und daher sehr gespannt, wie sich Cassie weiterentwickelt.

Außerdem lese ich parallel noch Carolin Wahls Die Traumknüpfer. Auch in diesem Buch gibt es sehr viele Charaktere, Dreh- und Angelpunkt sind aber Kanaael und Naviia. Beide sind sehr stark, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Kanaeel überliegt Naviaa sicherlich, was körperliche Stärke angeht, aber dafür ist Naviaa unglaublich anpassungsfähig und reagiert selbst in brenzligen Situationen noch sehr besonnen. Beide waren mir einfach auf Anhieb sympathisch, was sich bisher nicht verändert hat, und ich würde schon alleine aus dem Grund mit ihnen befreundet sein wollen, da sie – an der Stelle, an der ich aktuell bin – gerade dringend Unterstützung und einen Freund an ihrer Seite bräuchten.

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3. Was war dein Wochenhighlight?

Wie bereits erwähnt war ich ja auf der Buch Berlin, was definitiv ein Wochenhighlight war. Ich glaube aber, ich muss an dieser Stelle einfach Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind nennen. Am Mittwochabend waren wir nämlich in der Vorpremiere des Films und ich habe schon mit dem Einsetzen der Musik ganz am Anfang ein paar Tränen verdrückt. Obwohl der Film bekannterweise ja nicht in Hogwarts spielt, hat es sich wie Heimkommen angefühlt. Es war so so schön, endlich wieder etwas aus der Zaubererwelt sehen zu dürfen und ich fand Schauspieler, die Tierwesen sowie die Message des Films einfach grandios. So grandios, dass ich ihn mir in den kommenden Tagen noch einmal ansehen werde. Dann mit meiner Mutter, die überhaupt erst dafür gesorgt hat, dass ich schon in jungen Jahren zum Potterhead wurde.

Das war es für diese Woche. Ich hoffe, ihr habt morgen einen wunderschönen Start in die neue! Wenn ihr erzählen wollt, was ihr die letzten Tage erlebt habt oder was euch durch den Kopf ging, dann teilt es gerne mit uns:

Die Fragen für nächste Woche lauten:

1. Wie war deine Woche?
2. Hast du ‘Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind’ schon gesehen? Was ist dein Eindruck zum Film und kanntest du das gleichnamige Buch schon?
3. Was war dein Wochenhighlight?

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