Germanistikstudium: Meine Erfahrungen, eure Fragen & Sonstiges

Bildschirmfoto 2016-06-08 um 10.56.53Auf Twitter, Snapchat, Instagram & Co hatte ich vor einer Woche mal herumgefragt, ob Fragen zum (Germanistik-)Studium bestehen. Da mein Master bevorsteht und ich mich langsam zwangsläufig wieder mit der Uni beschäftigen muss, hatte ich Lust ein Video in die Richtung zu drehen. Irgendwie wurde es dann viel länger als erwartet, aber wenn euch das Studium interessiert, stört ihr euch hoffentlich nicht daran. 🙂

Hier auch noch einmal der Hinweis, dass es in dem Video um meine subjektiven Eindrücke geht und das Studium an jeder Universität anders aufgebaut ist. Sollte noch etwas unklar oder eure Frage nicht genannt worden sein, schreibt es mir einfach in den Kommentaren!

6 Comments

  1. 9. September 2016 / 23:06

    Liebe Anabelle,

    ein interessantes Video, das einen ganz schönen Einblick gibt. Ich wäre ja nie auf die Idee gekommen was in diese Richtung zu studieren. Da war mein Deutschunterricht doch zu abschreckend. Allerdings muss ich gestehen, dass meine Frage wohl auch als erstes in Richtung “Was machst du dann mal?” gegangen wäre. Ich sehe das genauso wie du, man sollte unbedingt das studieren was einen liegt und wofür man sich auch interessiert, sonst geht man da schnell unter. Allerdings ist es ja schon ein Invest, um die 10 Semester zu studieren und das kostet ja schon Zeit und Geld. Am Ende ist es dann auch wieder irgendwie zu kurz gedacht nur des Wissensdurstes wegen etwas zu studieren. Daher halte ich die Frage durchaus für berechtigt, wohin die Reise denn mal gehen soll. Aber du beantwortest sie ganz schön und ich bin gespannt, was du noch so berichten wirst, wie es mit deinem Master laufen wird und wohin es dich einmal verschlägt. Auf jeden Fall scheinst du dein Studium sehr zu mögen und mir ging es da ganz genauso. Und auch wenn man sich immer mal wieder durchboxen muss, ist es trotzdem ein Vergnügen und ich hab mich auch vollgesaugt mit allem Wissen, was es so zum abgreifen gab.

    Herzliche Grüße
    Tobi

    • Anabelle 13. September 2016 / 10:31

      Hallo Tobi,

      es kommt, denke ich, auch immer darauf an, wie die Frage gestellt ist. Man merkt ja schnell, ob das aus Neugierde und Interesse geschieht oder ob die Intonation jetzt eher abwertend ist. Ich glaube aber, selbst wenn 10 Semester viel Geld und Zeit kosten, sollte man trotzdem das machen, was man mag. Vielleicht bin ich da noch etwas naiv, aber ich glaube, wenn man etwas aus Leidenschaft tut, dann erreicht man damit auch etwas. Bisher hatte ich Glück und es lief genauso und ich hoffe mal, ich werde nicht noch eines Besseren belehrt. 😀
      Aber du hast schon recht, man sollte den Blick natürlich schon nach vorne richten und einen ungefähren Weg vor Augen haben!

      Liebe Grüße
      Anabelle

  2. 10. September 2016 / 10:28

    Linguistik hat sich auch als mein Steckenpferd herauskristallisiert – dabei hatte ich immer gedacht, es ginge nichts über die Literaturwissenschaft. 😀 Ich habe sehr viele ähnliche Erfahrungen wie du gemacht – sowohl im Positiven als auch im Negativen. ♥

    • Anabelle 13. September 2016 / 10:29

      Das ist schön! Irgendwie erwartet man bei Germanistik auch hauptsächlich Literaturwissenschaft. Da hatten wir echt Glück, dass uns Linguistik genauso gut – oder besser – gefällt. 🙂

  3. 14. September 2016 / 19:20

    Interessant, man merkt ja doch ein paar Unterschiede. 🙂 Bei uns gibt es Germanistik nur im 2-Fächer-Bachelor. Zumindest studiere ich das so. ;D Geschichte ist quasi mein Hauptfach und Germanistik mein Nebenfach. Aber so freie Wahl wie bei dir hat man nicht. Man kann zwar wechseln, aber letztlich hat man eine feste Fächerkombi.

    Puh, ich fand Sprachwissenschaften graumsam. Zwar hatte ich echt eine klasse Dozentin, die das super rübergebracht hat (ja gut, ab und zu hatte ich schon Spaß dabei und interessant war es auch), aber insgesamt hängt mein Herz doch mehr an der Literatur. Da Germanistik wie gesagt mein Zweitfach ist, muss ich auch keine weiteren Sprachwissenschaftskurse mehr belegen, sondern schieße mich voll auf Literatur ein. Da ich privat auch fast nur Klassiker lese, kommt mir das sehr entgegen.
    Es gibt bei uns tatsächlich auch ein Jugendliteratur-Seminar in Germanistik (da stand irgendwas mit Harry Potter), aber ich habe dann doch lieber ein anderes gewählt. Wäre schon komisch, dort zu sitzen und weder Harry Potter noch die Tintenherz-Trilogie oder Eragon oder sonst etwas in der Richtung zu kennen…

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