Mein Lesemonat September

_MG_3177Nachdem ich die letzten beiden Lesemonate geschwänzt habe (Schande über mein Haupt), stelle ich euch nun meinen Lesemonat September vor. Ein Monat ganz ohne Uni, voller schöner Momente mit der Familie und den Freunden. Und natürlich ein Monat, in dem ich endlich wieder Zeit zum Lesen hatte. Außerdem eignet sich Herbstwetter einfach toll zum Versinken in den Bücherwelten. Es gibt nichts Schöneres, als sich bei Regen mit Tee und Buch aufs Sofa zu kuscheln.
Die folgenden Geschichten durften mich durch den September begleitet:

Die Beschenkte lag schon eine Weile auf meinem SuB. Als mein Freund am 1. September operiert wurde, habe ich das Buch tatsächlich an einem einzigen Tag gelesen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Vom Inhalt und der Protagonistin erinnerte es mich ein wenig an Throne of Glass, was in meinen Augen ein großer Pluspunkt ist. Den nächsten Band – die Flammende – werde ich auf jeden Fall auch noch lesen, wenn auch erst nächstes Jahr (schließlich steht zunächst der SuB-Kampf an).

Erebos habe ich von der lieben Laura von den Medienmädchen ausgeliehen bekommen. Ich liebe Poznanskis Schreibstil und auch Erebos konnte mich wieder begeistern. Noch dazu ist die Thematik einfach meins, da ich Computerspiele liebe und mich dadurch richtig gut in die Geschichte hineinversetzen konnte. Und typisch Poznanski habe ich während des Lesens immer gerätselt, wie das Buch wohl enden würde und kam dennoch nicht auf die richtige Lösung. Ich liebe es.

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt ist der neue Roman von Nicola Yoon, den ich im Zuge einer Kooperation mit der Verlagsgruppe Oetinger lesen durfte. Dieses Buch! Bevor ich mich jetzt wieder meiner Begeisterung hingebe, verweise ich einfach mal auf meine Rezension. Es hat auf jeden Fall Lieblingsbuchpotential.

Morgentau von Jennifer Wolf war wieder einmal ein Instagram-Kauf. Und es hat all meine Erwartungen übertroffen! Das Ende hat mich einfach nur fertig gemacht und ich bin schon sehr gespannt, die Autorin auf der Frankfurter Buchmesse zu treffen. Nicht zuletzt, um mit ihr über dieses Ende zu diskutieren. Den zweiten Teil werde ich definitiv lesen, allerdings hoffe ich, dass auch dieser noch als Taschenbuch erscheinen wird.

morgentau

Die Auslese von Joelle Charbonneau erreichte mich als ein Wanderbuch. Ich hätte mir das Buch wahrscheinlich nicht selbst gekauft, obwohl mich das Thema eigentlich interessiert. Von der Geschichte war ich dann wirklich positiv überrascht und es hat mir gut gefallen. Wer mehr wissen will, kommt hier zur Rezension.

A Court of Thorns and Roses habe ich zusammen mit der lieben Carla von Das unglaubliche Bücherchaos gelesen. Wie zu erwarten, habe ich dieses Buch geliebt! Alles andere hätte mich aber auch überrascht, es handelt sich hierbei schließlich um ein Buch aus Sarah J. Maas’ Feder. Sie zählt mittlerweile wirklich zu meinen Lieblingsautoren und ich kann es kaum erwarten, im Oktober endlich endlich endlich Heir of Fire zu lesen!

Zwanzig Zeilen Liebe von Rowan Coleman habe ich in einer Leserunde auf LovelyBooks gelesen. Das Buch hat mich wirklich berührt. Wer wissen will weshalb, kommt hier zur Rezension. Bei Zeit und Geld werde ich auch ihren Debütroman Einfach unvergesslich noch lesen, da mir auch hier die Thematik sehr gut gefällt.

Die Überlebenden war ein weiteres Wanderbuch, das ich mit drei weiteren Bookstagrammern gelesen habe. Leider konnte mich das Buch nicht wirklich packen und ich werde die Reihe wohl nicht weiter lesen. Selbst bei eigentlich brenzligen Szenen konnte ich gar nicht mitfiebern und musste mich teilweise mit dem Weiterlesen wirklich quälen.

Absurde Menschheit habe ich bei einer LovelyBooks-Leserunde gewonnen. Ich habe eine humorvolle Abhandlung über die Menschheit erwartet. Diese habe ich teilweise auch bekommen, jedoch war das Buch wesentlich ernster als erwartet und die Menschen wurden eher negativ dargestellt. Da ich selbst oft genug über “die Menschheit” (aus der ich mich ja nicht ausschließe) den Kopf schüttle, hat mir das Buch gut gefallen. Jedoch war es sogar mir stellenweise einfach zu pauschalisierend und pessimistisch. Meine detailliertere Rezension folgt spätestens nächste Woche.

Der Marsianer von Andy Weir rundete meinen Lesemonat dann perfekt ab. Das Buch habe ich eigentlich für meinen Freund gekauft. Da aber bald der Film in die Kinos kommt, wollte ich es vorher doch noch selbst lesen. Nie hätte ich gedacht, dass mich dieses Buch so begeistert! Vor allem, da ich die reinste Physik-und-Chemie-Niete bin und gedacht hätte, dass ich mich bei den ganzen wissenschaftlichen Erklärungen langweilen würde. Aber nichts da! Andy Weir hat einen unglaublich tollen, lustigen Schreibstil. Zu dem Buch wird auf jeden Fall auch noch eine Rezension, oder aber ein Book vs. Movie-Artikel, folgen.
the martian

Welche Bücher konnten euch diesen Monat begeistern und welche eher weniger? Kennt ihr vielleicht sogar eines meiner Septemberbücher?

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