Christina Millman – Seth. Als die Sterne fielen

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Auf einen Blick

Titel: Seth. Als die Sterne fielen (Affiliate Link)
Autorin: Christina Millman
Verlag: Impress
Erschienen: 05.02.2015
Seiten: 291
Preis: 3,99€ (Kindle Edition)
Gelesen: 22.-23.02.2015

Inhalt

Noch 336 Stunden, dann wird der Asteroid Seth die Erde erreichen. Während die Regierung die Gefahr zu verschleiern versucht, findet die achtzehnjährige Mariam heraus, was den Menschen tatsächlich bevorsteht. Die Verwüstung ihres Planeten. Dennoch gehört ausgerechnet Mariam zu den wenigen Auserwählten, die auf eine Rettung zählen können. Trotz oder vielleicht gerade wegen der drohenden Katastrophe, wagt sie es endlich auf Chris zuzugehen, den Jungen, in den sie schon so lange verliebt ist. Aber es bleibt nicht mehr viel Zeit…

Meine Meinung

Ich habe Seth zufällig beim Scrollen auf lovelybooks entdeckt und als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, wusste ich schon, dass ich es unbedingt haben muss. Also alle Vorsätze à la “Ich muss sparen. Ich halte auch mal ‘ne Woche ohne neues Buch aus” über Bord geworfen und sofort gekauft. Ich liebe Katastrophenfilme und irgendwie haben mich Endzeitszenarien schon immer fasziniert, daher klang diese Buch perfekt für mich.
Trotz des interessanten Themas habe ich nicht allzu viel erwartet. Das lag wahrscheinlich auch am Cover, das mir persönlich gar nicht gefällt (aus irgendeinem Grund habe ich eine Abneigung gegen Foto-Cover).

Meine Erwartungen wurden jedoch meilenweit übertroffen! Das Buch ist großartig geschrieben und dabei so spannend und aufwühlend, dass man es gar nicht schafft, es aus der Hand zu legen. Abwechselnd erlebt man aus Mariams und Chris’ Sicht den Asteroideneinschlag, dem beide völlig unterschiedlich entgegenblicken. Mariam und ihre Eltern haben das Glück, einen Platz in einer sicheren Biosphäre ergattert zu haben, während Chris und seine Familie die Stunden bis zum Einschlag von zu Hause aus zählen müssen.

Das Buch bringt einen zum Nachdenken und lässt mich auch jetzt nach dem Lesen noch nicht in Ruhe. Ich habe auf lovelybooks in mehreren Kritiken gelesen, dass dieses Buch zu erschreckend sei und zu viele Leute sterben. Gerade das finde ich jedoch gut, da Millman die Apokalypse realistisch schildert und nichts beschönigt. Das eigentlich erschreckende ist für mich nicht der Asteroideneinschlag, sondern die Verwandlung, die die Menschen durchlaufen, wenn es plötzlich ums pure Überleben geht. Es ist grausam, aber leider realistisch.

Seth ist für mich eine absolute Kaufempfehlung für alle, die apokalyptische Szenarien mögen. Für zartbesaitete Leser ist das Buch höchstwahrscheinlich nicht geeignet, da es den Leser emotional ziemlich mitnimmt.

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